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24.03.2017

 

 

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Weihnachten mit langer Vorlaufzeit

Mit lautem Donner hat der gute alte Petrus den Startschuss abgegeben und dem Sommer ein jähes Ende bereitet. Der Herbst hat scheinbar im Rund der Jahreszeiten die Innenbahn gewählt und sprintet mit Unwetter am Staffelstab unaufhaltsam am schönen Wetter vorbei. Vielleicht hat der Sommer zu viel Energie an zu wenigen Etappen verpulvert. Wer weiß das schon.

Was wir wissen ist allerdings, dass der Winter im Windschatten des Herbstes mühelos mithält. Auf den letzten Metern des Jahres wird er losspurten und die Ziellinie als Sieger überqueren. Und für uns bedeutet das, dass die Schokoladensaison losgeht. Wir freuen uns auf Spekulatius, Lebkuchen, Kerzenschein und Behaglichkeit. Doch freuen wir uns wirklich? Uns sind schon die ersten Beschwerden zu Ohren gekommen, wie etwa: "Boah die haben schon Spekulatius im Regal. Ist das nicht ein bisschen früh?." Stimmt. Auf den ersten Blick mag das früh erscheinen. Der September hält ja üblicherweise noch ein paar schöne Sonnentage für uns bereit. Da will doch keiner Weihnachtskram zum Naschen. Warum gibt es also so früh Stollen und Dominosteine?

Da gibt es gleich mehrere Gründe. Zunächst bedarf die Produktion von saisonalen Artikeln eine längere Vorbereitungszeit. Die speziellen Gewürze und Zutaten müssen organisiert werden, die Weihnachtsprodukte produziert und verpackt werden, die lecker Sachen an den Händler verkauft und ausgeliefert und dann im Regal positioniert werden. Dieser Ablauf enthält immer viele ungewisse Faktoren, wie Lieferzeitverzögerung, gerade bei natürlichen Zutaten, Rohstoffengpässe sowie die wirtschafltiche Stimmung.

Zusätzlich ist es so, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Viele von uns gehen beim Wocheneinkauf im Geschäft und in der Stadt immer die selben Routen ab. Durch die frühe Positionierung der Waren in den Geschäften werden wir langsam sensibilisiert, sodass die kurze verkaufswirksame Weihnachtssaison auch pünktlich durchstarten kann.

"Ja, aber es ist doch erst September. Das sind noch fast 4 Monate bis Weihnachten." Auch das ist wahr. Allerdings geht die Rechnung nicht ganz auf. Ab dem 22. September fängt ganz offiziell der Herbst an. Von da an sind wir emotional schon auf Winter eingestellt. Dann sind es nur noch 3 Monate bis Weihnachten. Und wer von uns schneidet den ersten Stollen erst an Heiligabend an? Zuvor packt der gute Onkel Nikolaus noch sein Säckel aus. Oder sein Knecht die Rute, je nach Vorliebe. Und vor dem 6. Dezember brennt schon die erste Kerze am Adventskranz, in diesem Jahr schon am 28. November. Wie traurig wären Adventstage ohne einen Besuch der Pfefferkuchens.

Von Herbstanfang bis zum Advent sind nur noch 9 Wochen übrig, um sich mit den köstlichen Weihnachtsleckereien einzudecken. Und wenn man mal umrechnet, wie schnell die 2 Wochen des letzen Sommerurlaubs vorbei waren, dann sind 9 Wochen eine recht kurze Zeit. Also weinet nicht sondern frohlocket. Es wird wieder ein schönes Fest.

Ein besonderes Augenmerk möchten wir dabei auf die armen Teufel in der Werbung lenken, die im Sommer bei 30 Grad schon in Weihnachtsstimmung kommen müssen. Ganz schön schwer in Bermuda-Shorts und Flip-Flops. Das geht nur mit gutem Training. Wer von euch sich Sorgen macht, dass er noch nicht auf den Weihnachtskonsum vorbereitet ist, der kann gerne einmal das ultimative Vierpunkte Designer-Weihnachtsstimmungstrainig absolvieren.

1. Voraussetzung sind Weihnachtsleckereien vom Vorjahr. Die gibt es bestimmt im Internet oder in einem Teil der Welt, wo Weihnachten in den Sommer fällt. Der Vorrat muss groß genug sein, damit der nötige Winterspeck ansetzt. Das ist wichtig, da die Hosen zwicken müssen, wie nach einer Überdosis Festtagsgans. Dominosteine bieten einen guten Einstieg, da sie optisch an Eiskonfekt erinnern. Wem das noch zu verwegen ist, der kann sich an unzeitgemäße Nahrung mit kalter Salamipizza am Morgen gewöhnen.

2. Trinkt euren Kaffee nur noch mit Zimt anstatt Zucker. Oder euren Frühstückskakao mit Amaretto. Oder bittet den Kellner im Restaurant euren Gran Reserva Rioja in der Mikrowelle aufzuwärmen und eine olle Scheibe Orange einzutunken.

3. Mit Musik arbeitet es sich leichter. Allerdings wird nicht zum Sommerhit des Jahres aus dem Radio abgehottet. "Christmas with Boney M." in den CD-Spieler und auf Repeat. Wer dabei nicht in Stimmung kommt, der hat noch nicht richtig Weihnachten gefeiert. Alternativ, für den eher melancholischen Weihnachter, tut es auch die Scheibe "Christmas with Dino" von Dean Martin.

4. Kleider machen Leute. Und Stimmung. Spätestens wenn das Thermometer über 30 Grad Celsius steigt, sollte das Shirt gegen eine flauschig gefütterte dicke Jacke getauscht werden. Erstens erinnert der kuschelige Stoffe an das gemütliche Couchfeeling an den frostigen Winterabenden und zweitens entwickelt sich schon nach kurzer Zeit so ein aromatischer Eigenduft, dass man glaubt, man säße dem Kaufhausweihnachtsmann auf dem Schoß.

Wer dieses Training einen Sommer lang durchzieht, den kann ein früher Spekulatius im Regal nicht mehr schocken.

Aber seien wir mal ehrlich. Der einzig wahre Grund, warum Weihnachtsschmankerl im Regal liegen ist doch der, dass wir sie kaufen. Wir lieben Essen, wir lieben Süßkram und wir lieben Weihnachten. Und das das ganze Jahr über.

In diesem Sinne, es lebe der Lebkuchen.

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Veröffentlicht am: 07.09.2010

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