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25.06.2018

 

 

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2011: Beste Chancen Patient 1. Klasse werden

Die jüngste Gesundheitsreform hat zum Jahreswechsel viele wichtige Veränderungen mit sich gebracht, die den Wettbewerb zwischen den verschiedenen Versicherungen deutlich verschärft. Der Beitrag für gesetzlich Versicherte hat sich seit Jahresbeginn abermals von 14,9% auf nunmehr 15,5% erhöht. Gleichzeitig haben sich aber auch die Chancen verbessert, „Patient 1. Klasse“ in einer privaten Krankenkasse (PKV) zu werden.

„Durch die Verkürzung der Wartefrist wird der Wechsel in eine private Krankenversicherung erheblich leichter“, weiß Jan Schust, Geschäftsführer des Versicherungs- und Finanzportals Tarifcheck24.de. „Der erhöhte Wettbewerb zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung kommt den Versicherten zugute.“ Durch die Reform ist die Trennung zwischen Basis-, Zusatz- und Wahltarifen zudem deutlich sichtbarer geworden.

Neue Flexibilität: Jetzt schon nach einem Jahr in die private Krankenversicherung

Mit der neuen Regelung müssen Angestellte vor einem Wechsel nicht mehr drei Jahre warten, sondern können schon nach einem Jahr, in dem das vorgeschriebene Jahreseinkommen erreicht wurde, in die PKV wechseln. „Vorsicht jedoch vor einem überhastetem Wechsel“, warnt Versicherungsexperte Jan Schust. „Wer sich an eine private Krankenversicherung binden möchte, sollte sich vorher gut über die verschiedenen Versicherungsleistungen informieren und Tarife vergleichen. Mit einem Klick auf http://www.tarifcheck24.com/private-krankenversicherung.html bekommt man beispielsweise umfassende Informationen zum Thema Krankenversicherung und kann zusätzlich schnell und individuell viele verschiedene PKV-Anbieter bequem miteinander vergleichen.

Senkung der Versicherungspflichtgrenze auf 49.500 Euro

Seit Beginn 2011 liegt die Jahresarbeitsentgeltgrenze bei 49.500 Euro (2010 noch 49.950 Euro). Auch wenn diese nur um 450 Euro gesenkt wurde, wird damit einem wesentlich größeren Personenkreis der Zugang zu privaten Krankenversicherungen ermöglicht. Nach der neuen Rechtslage gilt nämlich, dass regelmäßige Gehaltsbestandteile berücksichtigungsfähig sind. Diese beinhalten zum Beispiel neben dem Grundgehalt auch regelmäßige Zuzahlungen von Weihnachts- und Urlaubsgeld, vermögenswirksame Leistungen oder regelmäßig gezahlte Zulagen. „Seit Jahresbeginn bemerken wir im Informations- und Vergleichsbereich der privaten Krankenversicherung auf www.tarifcheck24.de stark gesteigerte Zugriffszahlen. Viele User haben offenbar bereits die Vorteile der Gesundheitsreform für sich erkannt und vergleichen intensiv im Internet“, so Jan Schust.

Mitglieder der GKV reagieren auf Beitragserhöhung mit Kündigungen

Nach Angaben des WDR haben beispielsweise bei der DAK bereits 6% der Mitglieder gekündigt und die Krankenkasse gewechselt. Auch die BKK Heilberufe hat es mit rund 80.000 Kündigungen hart getroffen. „Diese Handlung ist aus Sicht des Versicherten völlig nachvollziehbar. Die Beitragserhöhung auf 15,5% und die Zusatzbeiträge von bis zu 2% bedeuten enorme Zusatzkosten“, erklärt Branchenkenner Jan Schust die hohe Wechselbereitschaft. Die vereinfachten Bedingungen, um in eine private Krankenkasse zu wechseln, tun dabei ihr Übriges.

Wer sich mit dem Gedanken befasst, in eine private Krankenversicherung zu wechseln, für den bietet sich die Recherche im Internet an. Wechselwillige finden dort Antworten auf alle Fragen rund um die private Krankenversicherung und können direkt einen kostenlosen und unverbindlichen Vergleich durchführen.

Befreiung von der GKV-Versicherungspflicht für privat versicherte Eltern in Teilzeit

Privat versicherte Arbeitnehmer, die während ihrer Elternzeit nur auf Teilzeit arbeiten und somit mit ihrem Gehalt unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen, haben die Möglichkeit, sich dennoch von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung befreien zu lassen. Der Antrag ist innerhalb einer dreimonatigen Frist bei der Krankenkasse zu stellen, an die die Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden.

Das neue Jahr 2011 bietet also handfeste Gründe, um ernsthaft und sachlich über einen möglichen Wechsel von der gesetzlichen in eine private Krankenversicherung nachzudenken. Denn die jüngste wird sicher nicht die letzte Beitragserhöhung in der gesetzlichen Krankenversicherung gewesen sein.

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Veröffentlicht am: 01.02.2011

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