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20.06.2018

 

 

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Die sechs größten Fehler beim Immobilienverkauf

Immer wieder versuchen Immobilienbesitzer, ihr Objekt auf eigene Faust zu verkaufen. Die Ergebnisse sind nach Angaben des Immobilienvermittlers PlanetHome meist nicht optimal. Falsche Preisvorstellungen und fehlendes Vermarktungswissen ziehen den Verkauf in die Länge und können den Verkaufserlös schmälern. Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG, hat die 6 größten Fehler beim Immobilienverkauf zusammengetragen.

1. Fehler: Falscher Verkaufspreis

„Oft überschätzen Immobilienbesitzer den Wert ihres Objekts“, weiß Anzenberger. Mangelnde Marktkenntnis sorgt dafür, dass Preise zu hoch angesetzt werden. In der Folge geistert ein Angebot zu lange durch Zeitungen und Verkaufsportale – woraufhin sich selbst interessierte Investoren abwenden. Wird der Verkaufspreis schrittweise nach unten angepasst, vermuten potenzielle Käufer einen Ladenhüter. Wer die Immobilie indes nach 3 Stunden verkauft hat, hat zu wenig angesetzt.

2. Fehler: Aufwand für Verkauf wird unterschätzt

Fünf Besichtigungen und anschließend Notartermin – so einfach stellen sich viele Verkäufer die Immobilienveräußerung vor. Aber: Mit einer Zeitungsannonce ist es selten getan. Die Vermarktung eines Objekts fordert viel Zeit. Neben der Vorbereitung wollen Interessenten professionell informiert und betreut werden.

3. Fehler: Emotionale Bindung

Ob Hochzeit, Geburtstage oder die Geburt des Kindes: Eine zu starke emotionale Bindung des Eigentümers an die vier Wände führt laut PlanetHome nicht selten dazu, dass Verkäufer nicht loslassen können. Im Verkaufsgespräch werden unbewusst Bemerkungen gemacht, die den Verkauf behindern. Zudem stellen viele das eigene Objekt über andere Objekte.

4. Fehler: Schlechter Verkaufszeitpunkt

Im Frühling ist ein besserer Verkaufszeitpunkt als im Winter. Schlechte Verkaufszeitpunkte sind zudem einschneidende Ereignisse, die einen Verkauf zwingend machen – wie etwa der Tod eines Lebenspartners. Besser ist es, den Immobilienverkauf langfristig zu planen.

5. Fehler: Falsche Anzeigentexte

„Langweilige Inserate hemmen den Verkauf ebenso wie zu reißerische Angebote“, weiß Anzenberger. Der Text sollte sachlich und korrekt sein. Zudem muss die Anzeige im richtigen Medium geschaltet sein – damit es weniger Streuverluste in der Zielgruppe potenzieller Käufer gibt. Das Problem: Die zielgruppengerechte Vermarktung und Ansprache erfordern Fachwissen, das Immobilieneigentümer selten mitbringen.

6. Fehler: Mangelnde oder fehlende Unterlagen

Das Exposé spielt als wichtigste Handreichung und Informationsquelle eine zentrale Rolle – und muss entsprechend gestaltet sein. Wer ein Einfamilienhaus mittels eines schwarz-weiß kopierten Handzettels verkaufen will, bleibt erfolglos. Grundrisse, Fotos, Berechnungen und genaue Angaben zum Bau sind wesentliche Verkaufsargumente, die in keinem Exposé fehlen dürfen.

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Veröffentlicht am: 16.02.2011

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