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17.12.2017

 

 

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Vorsicht vor der Kostenfalle

Wer einen neuen Handytarif abschließen möchte, dem werden oft vermeintlich günstige Angebote unterbreitet. Bei genauem Hinsehen entpuppen sie sich aber häufig als Kostenfalle. Vor Abschluss eines neuen Handyvertrags oder dem Tarifwechsel innerhalb eines bestehenden Vertrages gilt deshalb: Die einzelnen Tarife stets genau überprüfen. ARAG Experten sagen, wo sich die Kosten verstecken.

Während Konditionen wie Vertragslaufzeit, Grundgebühr, Mindestumsatz, Gesprächs- und SMS-Tarife noch leicht zu überblicken sind, gibt es einige versteckte Kosten, die schnell unterschätzt werden. Meist fallen sie erst auf, wenn die teuren Rechnungen ins Haus flattern. Wer einen neuen Tarif abschließen will, sollte zunächst sein eigenes Telefonierverhalten genau analysieren, raten ARAG Experten.

So lässt sich der günstigste Tarif je nach individuellem Bedarf finden. Bei einem Vergleich der verschiedenen Angebote gilt es die Details der einzelnen Tarife genau zu beachten. Wichtige Tarifinformationen befinden sich in den Fußnoten, in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, in Tariftabellen und im Kleingedruckten des Mobilfunkvertrags. Wer wechseln möchte, sollte sich den Vertrag vor Abschluss gründlich und in Ruhe durchlesen, auf versteckte Zusatzkosten und mögliche Tarifeinschränkungen achten.

Die wichtigsten Kostenfallen im Überblick:

• Bei einigen Anbietern schließt man mit dem Handyvertrag unbemerkt auch gleich ein Abo, beispielsweise für Klingeltöne, Logos oder Handyspiele, ab. Diese sind meist im Kleingedruckten verborgen und werden anfangs als „gratis“ beworben. Spätestens nach ein paar Monaten sind sie aber – je nach Anbieter – kostenpflichtig. Wer das vermeintliche Gratisangebot in Anspruch nimmt, für den fallen beim Download zusätzlich teure Gebühren für die Internetnutzung an.

Praxistipp:
Bei Vertragsabschluss ein solches Abo im Vertrag streichen zu lassen oder bei Bestellung im Internet die Option deaktivieren. Ist dies nicht möglich, sollte man sich die Tarifwahl gründlich überlegen.

• Ein wesentlicher Kostenfaktor neben dem Minutenpreis ist die Abrechnungstaktung. Die wenigsten Anbieter rechnen die Gespräche sekundengenau ab, sondern berechnen nach der ersten Sekunde bereits eine volle Minute, so die ARAG Experten. Bei einigen Tarifen erfolgt immerhin ab der zweiten Minute eine sekundengenaue (60/1-Takt) oder auf zehn Sekunden (60/10-Takt) genaue Abrechnung. Am teuersten sind demnach Tarife, die immer auf die volle Minute aufrunden (60/60-Takt). Am günstigsten ist die Taktung pro Sekunde (60/1) oder pro zehn Sekunden (60/10).
Praxistipp: Bei der Auswahl eines Handytarifs immer auf einen kurzen Abrechnungstakt achten.

• Anbieter werben oft mit sehr niedrigen Monatspreisen bei einem Neuabschluss. Dabei handelt es sich um Rabatte, die oft nur für die ersten Monate des Vertrags oder nur für die Mindestvertragslaufzeit gelten, so ARAG Experten.

Praxistipp: In den meisten Fällen steigt diese günstige Grundgebühr nach einigen Monaten oder spätestens nach der Mindestvertragslaufzeit stark an.

• Einige Anbieter langen bei Auslandsgesprächen kräftig zu. Dabei fällt zusätzlich zu dem normalen Verbindungsentgelt eine Gebühr für die Nutzung des ausländischen Netzes an (die sogenannte Roaming-Gebühr). Für Handyverbindungen im europäischen Ausland gelten zwar seit 2007 durch die EU-Roamingverordnung Preisobergrenzen. ARAG Experten weisen aber darauf hin, dass diese EU-Preisgrenzen nicht mehr gelten und der Anbieter auch höhere Minutenpreise berechnen kann, wenn der Kunde im Vertrag einen speziellen Auslandstarif abschließt.

• In den meisten Tarifen kostet der Anruf der Mailbox genauso viel wie ein normales Telefonat. Darüber hinaus ist das Abfragen der Mailbox im außereuropäischen Ausland mit weiteren Kosten verbunden, denn man zahlt in einem solchen Fall dreifach: den Tarif für das ankommende Gespräch im Ausland, für die Umleitung des Anrufs auf die Mailbox in Deutschland und für die spätere Abfrage der Mailbox.

Praxistipp: Im Nicht-EU-Ausland die Mailbox besser ausschalten. Innerhalb der EU ist der Empfang einer Nachricht auf der Mailbox seit dem 1. Juli 2010 kostenfrei, nur für die Abfrage dieser Nachricht aus dem Ausland muss ein ausgehendes Gespräch gezahlt werden.

• Auch bei speziellen Handytarifen mit angeblichen Gratiszugaben lauert allzu oft in die Kostenfalle. So gelten die angebotenen Inklusivminuten oder Frei-SMS nur für bestimmte Netze (meist nur für das Netz des Anbieters) oder nur während bestimmter Uhrzeiten. Wer sich nicht an diese Bedingungen hält, muss meist kräftig draufzahlen. Zudem verfällt das Guthaben, wenn es im Abrechnungszeitraum nicht genutzt wurde.

• Kostenfallen sind auch Anrufe zu Sonderrufnummern (0900, 0180, 01379 etc.) und die Nutzung von Premium-SMS-Diensten (fünfstellige Zielnummer). Die angegebenen Minutenpreise der Sonderrufnummern gelten nur für Anrufe aus dem Festnetz. Laut ARAG Experten lauern bei Premium-SMS zudem meistens teure Abo-Verträge.

• Manche Anbieter verlangen bei Vertragsbeendigung die Rücksendung der SIM-Karte. Wird diese nicht fristgerecht vom Kunden übersandt, berechnet der Anbieter dafür automatisch bei der letzten Abrechnung eine Pfandgebühr. Diese wird erst nach Rücksendung der Karte wieder erstattet. ARAG Experten weisen darauf hin, dass auf die Berechnung einer Pfandgebühr in den meisten Fällen bei Vertragsabschluss nicht ausdrücklich hingewiesen wird.

Praxistipp: Diese Regelung befindet sich meist im Kleingedruckten.
 
• Handytarife mit einer sehr niedrigen oder keiner Grundgebühr sind nur auf den ersten Blick günstig, denn viele Anbieter berechnen einen Mindestumsatz oder eine Mindestnutzung.

• Auch für den Service des Rückrufs direkt aus der Mailbox werden in einigen Tarifen teure Aufpreise berechnet, so die ARAG Experten. Darüber hinaus verlangen einige Anbieter für die Service-Hotline, den Kundendienst (z. B. neue SIM-Karte nach Handyverlust) oder die Verwaltung zusätzliche Gebühren.

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Veröffentlicht am: 10.05.2011

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