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Immobilienverkauf in Rekordzeit nicht immer erstrebenswert

Wenn alle vom Immobilienkauf sprechen, sollten Eigentümer von Bestandsimmobilien auch an den Verkauf ausgewählter Objekte denken. „Eine extrem hohe Nachfrage und wenige Verkaufsobjekte führen dazu, dass sich besonders Eigentumswohnungen binnen kurzer Zeit veräußern lassen. Wer sein Objekt jedoch innerhalb von 24 Stunden verkauft, hat nicht zwangsläufig alles richtig gemacht“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG.

Kleine 2-Raum-Wohnung in Schwabing: 2 Tage, 290.000 Euro. Einraumwohnung im Glockenbachviertel: 3 Stunden, 145.000 Euro. 3-Zimmer-Penthouse in Neuhausen: 4 Tage, 490.000 Euro. Wenn private Immobilienverkäufer in München von ihren Geschäften erzählen, trauen viele Außenstehende ihren Ohren nicht. „Von allen Städten in Deutschland nimmt München seit Jahren eine Sonderposition ein. Immobilien haben hier teilweise schon wenige Minuten nach Veröffentlichung einer Annonce einen neuen Käufer gefunden“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG, die  deutschlandweit mehr als 80 Verkaufsbüros unterhält und mit mehr als 5.000 vermittelten Objekten jährlich einen entsprechenden Marktüberblick hat.

Allerdings: Viele, die sich derzeit mit einem schnellen Verkauf rühmen, haben Geld verschenkt. „Wenn ein Objekt binnen kürzester Zeit verkauft wurde, spricht dies meist für einen zu niedrigen Preis“, sagt Anzenberger. „In München ist der Markt für Wohnimmobilien sehr klein. Ein Großteil des Objektbestandes befindet sich in Hand großer Unternehmen und Institutionen und kommt nicht zum Verkauf. Das stete Bevölkerungswachstum führt dazu, dass selbst der Neubau von Wohnraum den Markt kaum entspannt. Und das aktuelle Zinstief verbunden mit der Flucht der Anleger in Sachwerte wie Immobilien ruft viele private Investoren auf den Plan, die nach Objekten suchen.“ Diese Ausgangslage werde von den meisten Verkäufern nicht richtig eingeschätzt. „Wer seine Immobilie verkaufen möchte und sich bei der Preisfindung auf eine Kalkulation aus Preisvergleich im Internet und Bauchgefühl verlässt, trifft selten den tatsächlichen Marktwert“, weiß der Immobilienexperte. „Einige Verkäufer merken dies erst, wenn sie nach dem Schalten der Annonce innerhalb  weniger Minuten drei ernsthafte Kaufinteressenten am Telefon haben. Sich dann auf einen Druckfehler beim Preis zu berufen und das Objekt später zum höheren Preis anzubieten, ist nicht die professionellste Strategie.“

Der PlanetHome-Vorstand rät daher, beim Immobilienverkauf einen Experten hinzuzuziehen. Dieser kennt nicht nur den Immobilienmarkt vor Ort und aktuelle Preisentwicklungen. „Ein Vergleichswertverfahren ist mehr als ein schneller Preisvergleich im Internet. In die Bewertung fließen neben der Marktkenntnis ebenso Bodenrichtwerte, Referenzpreise  und der Gebäudezustand ein“, sagt Anzenberger. Von einer Überhitzung des Marktes geht der Immobilienexperte in München dennoch nicht aus. „Der Objektbestand befindet sich mehrheitlich in den Händen von privaten und institutionellen Investoren, die keinen Verkaufsdruck verspüren. Auch in den kommenden Jahren werden hier keine Objekte auf den Markt geschwemmt werden.“

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Veröffentlicht am: 14.06.2011

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