Startseite  

16.12.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Von der Kellerleuchte zum Designklassiker

Pur, geradlinig, zeitlos, sind Attribute wahrer Klassiker. Um als solcher betitelt werden zu können, bedarf es jahrzehntelanger Beständigkeit im Markt und der Kunst, durch Form und Material zu überzeugen. Alles Eigenschaften, die auf die LISILUX-Entwürfe des bekannten Bauhausschülers und Industriedesigners Wilhelm Wagenfeld zutreffen. Entworfen hat er diese für die Firma Lindner Licht, deren Produkte nun seit über 70 Jahren gefertigt werden.

Passend zum 111. Geburtsjahr von Wilhelm Wagenfeld kehren seine LISILUX-Entwürfe wieder in deutsche Unternehmerhände zurück. Die Thomas Hoof Produktgesellschaft hat die Produktpalette der Zweckleuchten vom französischen Konzern Mersen übernommen und erweitert ihr Portfolio nicht nur um nützliche Klassiker, sondern sichert gleichzeitig den Fortbestand eines wahren Wertstücks des deutschen Industriedesigns.

Die Geschichte der Lindner-Leuchten beginnt im Jahr 1901, als der deutsche Unternehmer Kurt Lindner-sen. (1877-1966) eine Fabrik für elektrische Keramik in Jecha in Thüringen übernimmt und ab 1902 unter dem Namen „Lindner & Co.“ weiterführt. In den Jahren bis zur Demontage durch die Sowjetunion entwickelt die Firma Lindner allerlei nützliche Wand- und Deckenleuchten in sehr hoher Qualität und wird ein wichtiger Anbieter in diesem Segment. Danach siedelt die Familie nach Eggolsheim bei Bamberg um und erweitert dort die bereits zehn Jahre zuvor gegründete Zweigstelle.

Funktionalität wurde und wird bei Lindner großgeschrieben. So erhielten die Lindner-Leuchten aufgrund ihrer Formgebung und damit verbundenen Einsatzorte wie Keller, Garagen oder Hauseingänge, also Orte, an denen der Zweck einer Leuchte mehr im Vordergrund steht als ihr Design, das Prädikat Zweckleuchte. Dabei macht nicht nur die Funktionalität die Besonderheit dieser Lampen aus, sondern vor allem die Kombination aus gut durchdachtem Design, solider Verarbeitung und hochwertigem Material wie Porzellan und Glas. Lindner-Leuchten entsprechen seit Entstehung ganz dem Credo: Was einmal wirklich gut gemacht ist, das bleibt auch gut und bedarf keiner modernen „Pseudoinnovation“.

Qualität und Funktion sind nicht die einzigen Vorteile einer Lindner-Leuchte. Auch ihr nachhaltiger Charakter macht die LISILUX-Leuchten interessant. In Zeiten von globaler Erwärmung und Ressourcenknappheit sind besonders energiebewusste Artikel bei den Verbrauchern beliebt. Durch die einfache opale Milchglasschicht sind Lindner-Zweckleuchten extrem energiefreundlich, da sie wesentlich lichtdurchlässiger als herkömmliche Milchglasschirme sind. Neben der offensichtlichen Energieeffizienz zeichnen sich die Lindner-Leuchten auch durch eine sehr geringe Wärmeentwicklung innerhalb der Leuchte aus. Positiver Effekt: Sie können mit stärkeren Leuchtmitteln ausgestattet und heller betrieben werden.

Doch eine gute Verarbeitung und qualitative Materialien allein machen Leuchten noch nicht zum zeitbeständigen Erfolgsprodukt. Erst die Formgebung durch den deutschen Gestalter Wilhelm Wagenfeld gab den LISILUX-Leuchten ihr zeitloses Design. Der wohl berühmteste Industriedesigner, der in diesem Jahr seinen 111. Geburtstag feiern würde, schuf in den 50er- Jahren für die Firma Lindner zahlreiche Leuchten, die auch heute noch sowohl nützlichen als auch ästhetischen Ansprüchen gerecht werden. Ganz vom Bauhausgedanken „form follows function“ beeinflusst, gestaltete er die vorhandenen Grundformen zu den immer noch gefertigten Leuchten um.

Diese Verbindung aus Funktionalität und Optik ist eine unverkennbare Eigenschaft des Wagenfeld-Designs und war seinerzeit stilprägend. Für Wagenfeld stand neben der perfekten Form immer der Nutzen, die Brauchbarkeit der Dinge im Vordergrund. Seine Entwürfe sollten nicht nur schön aussehen, sondern auch handlich sein und gerne benutzt werden. Mit dieser Einstellung schaffte er den Spagat zwischen Kunstwerk und Serienprodukt. Dank Wilhelm Wagenfeld ist aus einer funktionalen Zweckleuchte ein Designklassiker geworden.

 


Veröffentlicht am: 06.08.2011

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit