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Young Euro Classic: Besucherrekord

Das Publikum hielt den Atem an, um den letzten Ton verklingen zu lassen, tobte, tanzte auf den Rängen, war begeistert, berührt und glücklich. Diese Stimmung war - auch  im zwölften Jahr - typisch für das Festival der besten Jugendorchester der Welt, das am Sonntag (21.8.) in Berlin mit dem Auftritt des Orchestre Français des Jeunes aus Frankreich (Foto) zu Ende ging.

Doch mindestens ebenso bemerkenswert war die musikalische Reife, mit der viele Orchester im Konzerthaus auftraten - vom Schleswig-Holstein Festival Orchester über das Orkester Norden oder das polnische Jugendorchester bis zum European Union Youth Orchestra. Zum ersten Mal wurde eine Oper aufgeführt. "Exemplarisch geprägt haben Young Euro Classic die festivaleigenen Begegnungsprojekte Deutschland-Türkei und die Akademie Südkaukasus. Die jungen Leute meisterten nicht nur musikalische sondern auch politische Herausforderungen" sagt Festivalleiterin DR. GABRIELE MINZ.

Die Vielfalt der musikalischen Orchesterprogramme mit Schwerpunkten aus fünf Erdteilen zog so viel Publikum an, dass das Konzerthaus am Gendarmenmarkt beinahe an jedem   Abend ausverkauft war: 27.200 Besucher sind in dieser 12. Saison gekommen und haben damit den Rekord vom letzten Jahr erneut übertroffen (2010: 26.000).

Die Presse verfolgte das Festival ebenso intensiv und lobte vor allem die außergewöhnlich hohe musikalische Qualität der Künstler: "Reife Junge" titelte der Tagesspiegel. Die Tickets kosteten einheitlich 15 Euro. Im Jahr 2012 findet das Festival vom 27. Juli bis zum 12. August wieder in Berlin statt.

Einer der Höhepunkte war der Auftritt des European Union Youth Orchestra am vergangenen Freitag (19.8.) mit Maestro Vladimir Ashkenazy am Pult.  Das Orchester vereint unter der Leitung der weltbesten Dirigenten die talentiertesten jungen Musiker aus allen 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Ein Anziehungspunkt für Enthusiasten und Prominenz. Das Konzert fand in Anwesenheit des Bundespräsidenten Christian Wulff statt, der erstmalig bei Young Euro Classic zu Gast war.

Den großen Zulauf zu klassischer Musik - auch von jungen Menschen  - erklärt der künstlerische Leiter DR. DIETER REXROTH so: "Die Eigenart von Young Euro Classic ist es, die besten Jugendorchester der Welt einzuladen und ihnen großen Freiraum für ungewöhnliche Programme zu geben.  Und dabei schauen wir eben auch in die noch unbekannten Ecken der Welt und heben wunderbare Schätze in Form von engagierten Ensembles und ihren ungewöhnlichen musikalischen Vorlieben."

Seit dem 5. August erklangen unter dem Motto "Hier spielt die Zukunft" bei Young Euro Classic 23 Konzerte, darunter an einem ganzen Sonntag fünf Klavier-Solo-Konzerte im Zweistundentakt. Dieses Projekt bewies auch beim dritten Mal eine außerordentliche Attraktivität und präsentierte den frisch gebackenen Cleveland Competition Gewinner Alexander Schimpf. Insgesamt 1400 Musiker im Alter zwischen 13 und 28 Jahren spielten im Berliner Konzerthaus. Sie kamen aus aller Welt. Die weiteste Anreise hatte das Auckland Youth Symphony Orchestra aus Neuseeland. Außerdem waren junge Künstler aus Brasilien, Kolumbien, Russland, Polen, Aserbaidschan, Armenien, Georgien, Frankreich, Skandinavien, Türkei, Niederlande, Amerika, Korea, Afrika und Deutschland zu hören.

Neben dem klassischen Repertoire waren auch zwölf Ur- und Deutsche Erstaufführungen zu hören, sechs davon wurden eigens vom Festival in Auftrag gegeben.

Ein Gedanke stand in diesem Jahr programmatisch im Mittelpunkt: Musikalische Bildung ermöglicht sozialen Aufstieg. Dies zeigten mit beeindruckender Meisterschaft Orchester aus Südamerika sowie das Young Euro Classic Festivalorchester Türkei-Deutschland.

Prominente Paten begrüßten die jungen Musiker - unter ihnen der Philosoph und Bestseller-Autor Richard David Precht, die Schauspieler Dietrich Mattausch, Dietmar Bär und Boris Aljinovic, die Sängerin Katja Ebstein und Regierungssprecher Steffen Seibert.

Bei Young Euro Classic spielen junge Profis aus aller Welt, deren Karriere nicht selten in einem dieser Jugendorchester beginnt. Unter der Leitung renommierter Dirigenten und im Zusammenspiel mit bekannten Solisten machen sie dabei international zumeist ihre ersten großen Podiumserfahrungen. Zu den prominentesten Künstlern, die im Rahmen des diesjährigen  Festivals auftraten, gehörten die portugiesische Pianistin Maria João Pires, der Dirigent und Komponist Peter Ruzicka, der Oboist Albrecht Mayer sowie Vladimir Ashkenazy und Dennis Russell Davies.

Finanziert wird das Festival durch Sponsoren, Privatpersonen und die öffentliche Hand sowie durch Ticketeinnahmen. Hauptpartner sind die KfW Bankengruppe und der Hauptstadtkulturfonds. Die Reihe der Förderer ist lang: AWD, , Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, EnBW, Fachverband der Bordeaux-Weine, procuratio, Roland Berger und Würth. Dazu die Unterstützer Art Mentor Foundation Lucerne, Ernst von Siemens Musikstiftung, Dussmann-Gruppe, das Konzerthaus Berlin, Ströer sowie die GVL, die ITB und die Hotels The Mandala und Seminaris. Eine langjährige Medienpartnerschaft verbindet das Festival mit Deutschlandradio Kultur, rbb Kulturradio und rbb Fernsehen sowie dem Tagesspiegel und Zitty.

Foto: Kai Bienert/Young Euro Classic

 


Veröffentlicht am: 22.08.2011

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