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17.10.2017

 

 

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Fahrrad & Familie: Neue Farben, Funktionen und Formen

Die moderne Familie muss eine Menge unter einen Hut bringen: Termine wollen koordiniert werden; Spaß, Sport und Fitness der Kinder wie Eltern sollen dabei nicht auf der Strecke bleiben. Das Fahrrad wird deshalb nicht nur als günstiges Verkehrsmittel, sondern auch als Alltagsfitnessmaschine und Zeitsparer erlebt. Damit das gelingt, müssen Fahrräder und Zubehör sich perfekt in die mitunter hektische Lebenswelt junger Familien einfügen.
 
„Dass dabei die Grenzen zwischen Fahrzeug und Spielzeug, zwischen Helfer für die Eltern und Spaßgerät für den Nachwuchs verschwimmen, ist kein Zufall, sondern Konzept“, weiß Caspar Gebel, zusammen mit Gunnar Fehlau Autor des soeben erschienen Buches „Das Familien-Fahrrad-Buch“. Als Beispiel führt er das „ceety“-Konzept von Kinderfahrzeugspezialist Puky an. Das Dreirad CAT S6 ceety (199 Euro) dient im „City-Modus“ mit ergonomischen Sitz, Sicherheitsgurtsystem, Fußstütze, höhenverstellbarer Schiebestange, Ablageschale mit Netztasche und arretierbarer Umhängetasche als idealer Alltagshelfer für die Eltern. Laut Hersteller können alle City-Anbauteile mit wenigen Handgriffen abgenommen werden und das ceety wird dann zum Spieldreirad fürs Kind.

 Ähnlich clever, jedoch für eine völlig andere Alltagssituation gemacht ist der neue „Doppelstockparker“ (ca. 220 Euro) vom Stadtmöbelspezialisten wsm. Er ermöglicht das Verstauen der doppelten Menge an Rädern auf gleicher Fläche. „Das können Städte und Gemeinden, aber auch Privatpersonen im eigenen Haus nutzen“, erläutert Andreas Hombach von wsm gegenüber dem pressedienst-fahrrad und spielt auf den durch Kinder rasant wachsenden Fahrradfuhrpark einer Familie an.
 
Räder für die ganze Familie

Der US-amerikanische Tandemspezialist Santana bringt für die Saison 2012 das Modell „Nuovo Sport“ erstmals auf den europäischen Markt. Damit trifft er genau den Nerv der Zeit, denn Tandems werden bei Eltern, deren Kinder dem Anhänger entwachsen sind, als Familienfahrrad immer beliebter. Der US-Edelhersteller bietet mit dem 3.390 Euro günstigen Nuovo Sport ein neues Einsteigermodell mit in den USA handgefertigtem Rahmen. Der Rennlenker an der Front, Rennradbrems- und Schaltkomponenten von Shimano und die schmale Bereifung machen das Nuovo Sport vor allem für sportive Eltern interessant: Sie können ihren Nachwuchs auch beim Sporttreiben mitnehmen.
 
Eine ganz andere Art von Familienfahrzeug bietet Winora. Wer Teenager-Nachwuchs hat, der weiß, dass das Pflegen und Instandsetzen des eigenen Rades bei Teenies nicht hoch im Kurs steht. Oft wird der Untersatz der Eltern ausgeliehen und nicht gerade freundlich behandelt. Mit dem „Flair“ (499 Euro) von Winora gibt es nun das ideale Familienrad, auf dem sich alle wohl fühlen. Es kommt als klassisches Hollandrad daher und besinnt sich auf die Qualitäten dieser Alltagsräder: Aufrechte Sitzposition, guter Geradeauslauf, geschlossener Kettenkasten und integriertes Rahmenschloss gefallen ebenso wie die vier zur Wahl stehenden Farben sicher der ganzen Familie.
 
Zwischen Konkurrenz und Konvergenz: Farben und Formen

Fragen rund um die Geschlechteridentität sind weit in die Kindererziehung hineingetragen worden und machen auch vor den Kinderfahrzeugen nicht halt. Über die unterschiedlichen Standpunkte bezüglich geschlechtsneutraler oder -spezifischer Formen und Farben lässt sich vortrefflich argumentieren. Unbestritten allerdings ist, dass die technischen Neuerungen allen Kindern zugänglich gemacht werden sollten und die Gestaltung der Fahrzeuge vor allem zur Nutzung animieren muss. Ein Beispiel dafür ist der neue Unisex-Rahmen des 20-Zoll-Kinderfahrrades „Crusader 20-3“ (329 Euro) von Puky. „Mit dieser Rahmenform sprechen wir vor allem Familien mit mehreren Kindern an,“ sagt Ralf Puslat, Geschäftsführer des Kinderradspezialisten. Das Oberrohr des neuen Crusader-Modells ist leicht nach unten gezogen, bietet damit mehr Schrittfreiheit und erleichtert das Aufsteigen. Auch die Farbkombination Kiwigrün/Schwarz ist geschlechtsneutral, es kann gut vom nächst-jüngeren Geschwisterkind weitergenutzt werden.
 
Kindertransporterhersteller Croozer folgt mit der neuen Farbe Pink bei seinen Anhängern „Kid for 1“ und „Kid for 2“ (ab 369 Euro) einer anderen Idee: „Eine offensive Farbvariante macht einen Kinderanhänger zum Lifestyle-Produkt und das ist heutzutage häufig ein kaufrelevantes Kriterium“, so Natascha Grieffenhagen, Produktmanagerin beim Croozer-Hersteller Zwei plus zwei. Sie sieht Pink indes nicht als Mädchen-Farbe: „Pink ist für modebewusste Familien! Die werden sicher überwiegend Töchter darin transportieren, aber wir haben bei Umfragen viel positive Resonanz der Väter bekommen. Und so ein Bonbon sieht im Verkehr jeder; es ist eine moderne Signalfarbe.“ Grieffenhagen versteht den pinken Anhänger sogar als Beitrag zu einer emanzipierten Erziehung: „Pink macht glücklich, auch die Augen vierjähriger Jungs leuchten bei dieser Farbe! Dies zuzulassen, kann durchaus Bestandteil moderner Kindererziehung sein. Warum sollte der Kinderanhänger hier nicht Selbstbewusstsein unterstreichen?“

Helm für die ersten Meter

Ganz egal, welche Farbe der neue Kindertransporter hat, die Passagiere sollten einen Helm tragen. Helmspezialist Abuswww.abus.de bietet nun seinen Kinderhelm „Super Chilly 2012“ (39,90 Euro) für 2012 auch in der Mini-Größe XS an. Der Helm ist in In-Mold-Technologie gefertigt, hat ein anpassbares Verstellsystem, bietet kindgerecht tief herunter gezogene Schläfen- und Nackenpartien und verfügt über ein gut sichtbares LED-Licht an der Rückseite. In der kleinsten Größe ist das Heck des Helms abgeflacht, damit es sich geschmeidig an die Lehne des Kindertransporter anpasst.

Na dann: Gute Fahrt!

 


Veröffentlicht am: 24.08.2011

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