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28.04.2017

 

 

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Kräuter - ein Schatz Tirols

Schafgarben-Campari, Weidentonic, Kräuteressig: Wer glaubt, dass auf Tirols Wiesen Unkraut wächst, der irrt gewaltig. Aus dem bunten Mix lässt sich Köstliches und Gesundes für alle Sinne zaubern.

Der üppigste Feinkostladen liegt für Anna Holzer gleich vor der Haustüre: Hoch oben, auf 1400 Metern, im Nationalpark Hohe Tauern in Osttirol, wachsen ihre liebsten Zutaten für alle Speisen rund um ihr Kräuterwirtshaus Strumerhof. Hier kocht die Wirtin ihr „Unkrautsüppchen“.  Aus der Tatsache, dass jede unscheinbare Pflanze ein Lebens- oder Heilmittel sein kann, entstand ihre ungewöhnliche Leidenschaft: „Ich habe schon vor vielen Jahren angefangen, zu experimentieren und verschiedene  Speisen mit Kräutern zu verfeinern, alles aufgeschrieben, was mir geschmeckt hat und was nicht.“ 

Daraus ist eine bunte Mischung an spannenden Köstlichkeiten entstanden: Schafgarben-Campari und Weidentonic, Unkrautsuppe oder Tomatensuppe mit Kräuterlöffel, Guter-Heinrich-Risotto mit Steinpilzen, Schafgarben-Frischkäse-Tomate auf wilden und zahmen Blättern, Quendl-Hendl auf Vogelmierenreis oder Gamsragout mit Polenta und Quendel-Sauerkirschen warten auf die Gäste. 

„Die Kräuter sind am Berg noch wertvoller als im Tal, sie schmecken noch intensiver“, erklärt die Kräuterkennerin. Um den Besuchern das zu zeigen, führt Anna Holzer sie durch ihren Unkrautgarten und erklärt ihnen ihre Schätze und die Wirkung, die sie beobachten konnte.

Natürliche Helfer

Eine Expertin in Sachen Kräuter ist auch Sandra Schönherr aus Neustift im Stubaital. Sie ist zertifizierte Kräuterpädagogin. Rund um ihre auf 1600 Meter gelegene Auffangalm wachsen rund 30 verschiedene Kräuter, die zusammen zur Apotheke der Natur werden: Die winzigen gelben Blüten des Augentrosts erspäht man kaum, in warmes Wasser eingelegt, ergeben sie einen wunderbar beruhigenden Augen-Umschlag. Die leuchtend gelben Blüten des Bergarnikas hingegen entfalten ihre Essenzen in der Tinktur und helfen unter anderem bei Muskelkater. Aus Spitzwegerich-Blättern gewinnt man einen wirksamen Hustensaft, aus den Blüten des Katzenpfötchens einen wohlschmeckenden Hustentee, der Beifuss bringt den Kreislauf in Schuss. 

Eine herkömmliche Apotheke können die Kräuter natürlich nicht ersetzen, aber die natürlichen Helfer verschaffen Linderung bei vielen Beschwerden – auf unterschiedlichste Weise und individuell.

Besucher führt Sandra Schönherr durch ihren Kräutergarten und erklärt die Wirkungen, die sie kennt. In der Kräuterwerkstatt auf der Auffangalm bereiten Gäste selbst ein wohltuendes Öl, einen verführerischen Honig oder einen würzigen Kräuteressig zu.
 
19 Routen zum Genuss

Wie der Strumerhof ist auch die Auffangalm Ziel einer Tiroler Genussroute. Das heißt, Besucher lernen auf dem Weg zum kulinarischen Genuss oder den regionalen Produkten den Verarbeitungsprozess kennen und erfahren so, was etwa den Kräuteressig oder die Unkrautsuppe so besonders macht. Insgesamt 19 Tiroler Genussrouten – vom Speck, Prügeltorte und Beeren, können in Tirol erwandert oder mit dem Rad erfahren werden.

Besonderer Tipp: Das Rezept für das Unkrautsüppchen von Anna Holzer

Zutaten:
• 1 mittlere Zwiebel
• Öl zum Anschwitzen
• 1 l Klare Gemüsesuppe
• 3 mittelgroße Kartoffeln, eher festkochend
• 1 Handvoll junger Brennnesselblätter
• 1 Handvoll gemischte Unkräuter, wie Schafgarbe, Quendel, Spitzwegerich, Gundelrebe, Vogelmiere, Frauenmantel, Löwenzahnblätter, Giersch, Malvenblätter, Hirtentäschel, guter Heinrich, Taubnessel, Brunnenkresse, Ehrenpreis, Wiesenbärenklau  - (je nach Saison – je vielfältiger, umso besser) Vorsicht mit bitteren und scharfen Kräutern!
• Salz und Knoblauch

Zubereitung:
Zwiebel fein hacken, anschwitzen, mit der klaren Gemüsesuppe aufgießen. Kartoffeln schälen und feinblättrig schneiden, zur Suppe geben und bissfest kochen. Die Kräuter bei Bedarf waschen, verwelkte Blätter abzupfen, fein schneiden und kurz vor dem Servieren der Suppe zugeben. Bei Bedarf mit Salz und Knoblauch abschmecken und servieren.

Nähere Informationen:
Tirol Info
Tel. +43.512.7272-0
info@tirol.at
www.tirol.at

Foto: Tirol Werbung/medialounge

 


Veröffentlicht am: 28.08.2011

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