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Wirtschafts-News vom 7. September 2011



(Michael Weyland) Nach einem Anstieg von 7,6 Prozent im Jahr 2010 auf 172,6 Mrd. Euro (Quelle: Destatis) hat es Deutschland in die Weltspitze der Dienstleistungsexporteure geschafft. Lediglich die USA liegen laut der Welthandelsorganisation WTO noch vor Deutschland, Großbritannien wurde auf Platz drei verdrängt.   Kommerzielle Dienstleistungen werden von deutschen Unternehmen meist im Zusammenhang mit Warenlieferungen, etwa bei der Projektierung oder der Inbetriebnahme von Anlagen exportiert. Wie Germany Trade & Invest, die Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing der Bundesrepublik Deutschland, mitteilt, ist in den letzten Jahren vor allem der Export technologischer Dienstleistungen durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) rapide angestiegen. Zudem drängen IKT-Dienstleister (Informations- und Kommunikationstechnologien), Architekten, das Handwerk oder selbst der Bereich Ausbildung in den Export. Laut einer Umfrage des DIHK ist für den Schritt ins Ausland nicht so sehr die kostengünstige Produktion (22 Prozent) ausschlaggebend, sondern unter anderem die Kundennähe und die Markterschließung.
 
Die Europ Assistance Versicherungs-AG, ein Unternehmen der GENERALI-Gruppe, hat eine langfristige Kooperation mit dem Volleyball-Bundesligisten Generali Haching vereinbart. Damit ist Europ Assistance erneut Partner des Volleyball-Bundesligisten und DVV Pokalsiegers der Jahre 2009, 2010 und 2011. Neben den Bundesligaspielen wird Europ Assistance auch bei sämtlichen Begegnungen im DVV Pokal und Europapokal werblich präsent sein.
 
Auf Grund der steigenden Einnahmen des Gesundheitsfonds fordert der BKK Landesverband Mitte eine Prüfung der Zuweisungen an die Krankenkassen. Es könne nicht sein, dass sich im Fonds ein Überschuss abzeichnet und gleichzeitig Kassen Zusatzbeiträge erheben müssten, weil ihre Zuweisungen nicht für die Gesundheitsausgaben reichen, kritisiert Klemens Pawisa, Vorstandsvorsitzender des Kassenverbandes. Neu justierte Zuweisungen könnten Zusatzbeiträge damit auch den bürokratischen und aufwändigen Sozialausgleich vermeiden.  Der IT-Dienstleister Datev hatte sich jüngst mit einem Schreiben an Gesundheitsminister Bahr gewand. Darin wurde der Sozialausgleich als kompliziertes und intransparentes Konstrukt kritisiert, dessen Abwicklung einen erheblichen bürokratischen Aufwand nach sich ziehe.
 
Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.eu/aanews/News20110907_kvp.mp3
Besuchen Sie auch die Internetseite unter www.was-audio.de oder folgen Sie Michael Weyland auf http://twitter.com/was_audio.

 


Veröffentlicht am: 07.09.2011

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