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Im Gespräch: Björn Dunkerbeck - Surflegende

Björn Dunkerbeck ist jetzt schon eine Windsurf-Legende. Der „Terminator“ ist in diesem Jahr bereits vorzeitig Weltmeister im Slalom geworden und hat mit seinen 42 Jahren sage und schreibe 41 WM-Titel gesammelt. Warum es in dieser Saison so gut für ihn lief und was sich „Dunki“ für den Reno Surf World Cup auf Sylt erhofft, verrät er in einem Interview.

Du bist schon vor dem Saisonabschluss auf Sylt Weltmeister geworden. Wie fühlt man sich als 42-Jähriger mit 41 WM-Titeln?
Björn Dunkerbeck:
Ich fühle mich einfach super, vor allem, weil ich 2008 meinen Board- und Segelsponsor gewechselt habe, was nie so ganz einfach ist. Wir sind von Jahr zu Jahr besser geworden und die Krönung unserer Arbeit ist der WM-Titel in diesem Jahr mit bisher vier World Cup Siegen. Ich bin jetzt mit sechs verschiedenen Segelmachern Weltmeister geworden. Das ist noch keinem anderen gelungen.

Hast Du mit diesem Titel gerechnet?
Björn Dunkerbeck:
Ehrlich gesagt, war das unser Plan, in der dritten Saison mit dem neuen Material Weltmeister zu werden. Aber es ist natürlich nicht so, dass die anderen mich haben gewinnen lassen. Das war schon ein hartes Stück Arbeit.

Was war Dein Erfolgsrezept in diesem Jahr?
Björn Dunkerbeck:
Ich denke, der Sieg auf Sylt im vergangenen Jahr war für mich und das ganze Team unglaublich wichtig und auch für die weitere Entwicklung des Severne Reflex 2 Slalom Segels.

Du kommst als frisch gebackener Weltmeister nach Sylt. Wird das für Dich ein lockerer Saisonabschluss oder willst Du es noch einmal wissen?

Björn Dunkerbeck:
Es ist natürlich super, schon den Titel in die Tasche zu haben. Da ist mir eine Zentnerlast von den Schultern gefallen, was mich eigentlich noch besser machen sollte. Ich werde alles geben, um den Slalom auf Sylt zu gewinnen.

Material ist nicht alles. Wie bereitest Du Dich auf die Saison vor?
Björn Dunkerbeck:
Wichtig ist, dass man selbst fit und motiviert und das Material tipp top ist. Erst dann kann man um den ersten Platz mitfahren. Ich habe immer noch unheimlich viel Spaß beim Windsurfen und auch im Wettkampf.

Du fährst seit fast 30 Jahren auf der Tour mit. Was hat sich geändert?
Björn Dunkerbeck:
Früher fuhren alle Surfer Wave, Slalom und Racing. Heute sind zu 90 Prozent nur noch Spezialisten unterwegs, sonst hat man einfach keine Chance mehr.

Kannst Du noch mal kurz schildern, was so speziell an Sylt ist?
Björn Dunkerbeck:
Sylt ist schwierig, Wind und Wellen ändern sich die ganze Zeit, ebenso wie die Windrichtung. Man muss immer zu 100 Prozent auf alles gefasst sein.

Wie motivierst Du Dich nach all den Erfolgen?
Björn Dunkerbeck:
Windsurfen ist immer wieder eine Herausforderung und in jedem Meer oder Wasser anders. Es ist ein schöner Sport, der aber nicht ganz einfach ist. Man kann sagen, wenn Du das Windsurfen beherrscht, hast du auch was drauf.

Warum liegst Du nicht im Liegestuhl am Strand und schaust aufs Meer?
Björn Dunkerbeck:
Auf einem Liegestuhl zu liegen, ist noch nie etwas für mich gewesen und das wird es auch nie werden. Ich brauche einfach Action und die habe ich beim Windsurfen, Surfen, Stand up Paddling, Tauchen Mountainbiken, Radfahren und Snowboarden. Außerdem verbringe ich viel Zeit mit meiner Familie.

Wann knackst Du die 50 Knoten Schallmauer?
Björn Dunkerbeck:
Das habe ich schon oft versucht…. Mein Material ist mittlerweile gut und schnell genug. Aber man braucht dazu viel Zeit, denn die Bedingungen, Wind, Wasser und Wellen, müssen perfekt sein, um solche Geschwindigkeiten erreichen zu können.

Auf Sylt wird die E-11 Dunkerbeck-Eyewear präsentiert. Was ist das Besondere daran?
Björn Dunkerbeck:
Es gibt keinen besseren Platz und Zeitpunkt im Jahr als den Windsurf World Cup auf Sylt, um die Dunkerbeck-Eyeweare-Kollektion vorzustellen. Das Besondere an den E-11 Brillen ist, dass sie leicht sind und auch schwimmen. Es wird Brillen speziell für das Windsurfen, aber auch andere Wassersportarten geben mit drei verschiedenen Optiken. Aber natürlich auch Lifestyle-Produkte.

Mit Reno hat der World Cup Sylt einen neuen Titelsponsor. Du bist ein Materialfuchs im Windsurfen, jetzt auch bei Sonnenbrillen. Wie gehst Du mit dem Material Schuhe um?

Björn Dunkerbeck:
Ich habe Slipper, Freitzeit- Sport- oder Dress Up-Schuhe, alles zu seiner Zeit.

Worauf legst Du Wert - gutes Aussehen oder Funktionalität?
Björn Dunkerbeck:
Beides ist für mich wichtig.

 


Veröffentlicht am: 11.09.2011

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