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Aufgespießt: Möchten Sie einen Kaffee?

(Helmut Harff / `Chefredakteur) Das war die meist gehörte Frage beim Gang über die Internationale Funkausstellung - kurz IFA - in Berlin. Den Kaffe gab es jedoch nicht an den Ständen von ARD, ZDF oder einem anderen Sender. Kaffee satt wurde in den Hallen angeboten, in denen die Haushaltsgeräte-Hersteller ihre Zelte aufgeschlagen haben.

Das mit dem Kaffee war eigentlich ganz sympathisch, sind Messetage doch sehr lang - vor allem wegen der abendlichen Partys. Es zeigt aber auch, dass unzählige Hersteller um die Gunst der Kaffeetrinker buhlen. Dabei lässt man nichts unversucht. Neuheiten werden (fast) überall so angepriesen, als hätte man den Stein der Weisen gefunden. Bei näherem Hinsehen sind es nur Kleinigkeiten, die man geändert hat. Zu Ehre der Ingenieure muss man sagen, dass sie immer wieder Dinge erfinden, die man nicht unbedingt zum Kaffee brühen braucht, die aber ganz nett sind. Manchmal sind sie sogar richtig gut. Eines sind sie allerdings fast nie - wirkliche Neuheiten.

Um sich wirklich vom Mitwettbewerbern zu unterscheiden, werden immer mehr die Designer bemüht. Die machen einen wirklich guten Job. Ich habe keine Kaffeemaschine, keinen Kaffeevollautomaten entdeckt, der nicht vom Können der Designer zeugt.

Damit waren die Kaffeemaschinenhersteller auf der IFA allerdings nicht alleine. Vieles wurde als Neuheit präsentiert, was der aufmerksame Besucher schon seit Jahren kennt. Internettaugliche Fernseher, 3-D-Fernsehgeräte, angeblich intelligente Kühlschränke - das alles ist nicht neu. Einiges kann als Weiterentwicklung durchgehen, vieles ist jedoch nur Spielerei. Wer will schon jedes mal seinen Kühlschrank darüber informieren, wenn er dem etwas entnommen hat?

Doch es gab auch weniges, was wirklich Sinn macht. Das sind vor allem Geräte, die weniger Energie verbrauchen und dabei noch mehr Leistung bringen, die in Ruhe wirklich keinen Strom ziehen, die deutlich geräuschärmer als ihre Vorgänger sind.

Am Ende entscheiden Sie als Kunde beim Fachhändler oder im Elektronikmarkt, ob die angepriesenen Neuheiten ihren Preis wert sind, ob sie das Leben einfacher machen oder einfach den Kaffeegenuss erhöhen.

Mein Tipp: Fragen Sie doch einfach ihren Nachbarn, Kollegen oder sonst wen: Möchten Sie einen Kaffee. So macht der neue Kaffeevollautomat doch erst richtig Sinn.

 


Veröffentlicht am: 12.09.2011

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