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Urlaub in Oregon: Wilder Westen inklusive

Kaum ein anderes Genre regt die Fantasie und Abenteuerlust der Menschen so sehr an wie der Wilde Westen. Im US-Bundesstaat Oregon im Pazifischen Nordwesten der USA gibt es Wild-West-Romantik und raubeinige Cowboys auch heute noch.

Eine der größten und beliebtesten Wild West Veranstaltungen findet jedes Jahr im September in Pendleton, Oregon statt: der Pendleton Round Up (14.-17. September 2011). Als eines der traditionsreichsten Rodeos weltweit kann der Pendleton Round Up auf über 100 Jahre Geschichte zurück blicken. Zum ersten Round Up am 29. September 1910 erschienen rund 7.000 Besucher, heutzutage werden rund 50.000 Gäste aus aller Welt jedes Jahr in Pendleton erwartet.

Cowboys und Cowgirls treten in der Arena in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an, darunter Reitwettbewerbe (mit und ohne Sattel), das Einfangen von Kälbern mit dem Lasso, Bullenreiten oder auch ausgefallenere Disziplinen wie Stier-Wrestling oder Melkwettbewerbe.

Neben den Wettkämpfen in der Arena gibt es noch zahlreiche andere Veranstaltungen während der vier Tage des Rodeos. Zu den beliebtesten zählen die Westward Ho! Parade und das Happy Canyon Indian Pageant.

Bei der Westward Ho! Parade, die dem Andenken an die frühen Siedler und Pioniere des Alten Westens gewidmet ist, sind keine motorisierten Fahrzeuge zugelassen, statt dessen zieht ein bunt gemischtes Sammelsurium von Pferdekutschen, Einspännern, Planwagen mit Ochsengespannen, Fuhrwerken mormonischen Ursprungs und mehr durch die Straßen von Pendleton. Darüber hinaus nehmen auch indianische Gruppen in prächtiger traditioneller Kleidung an der Parade teil.

Die amerikanischen Ureinwohner stellen von jeher einen wesentlichen Bestandteil des Pendleton Round-Up dar. Die Mitglieder der Members of the Confederated Tribes of the Umatilla Indian Reservation, Angehörige der Umatilla, Cayuse und Walla Walla Indianer, errichten jedes Jahr zum Pendleton Round Up ein „Grand Tribal Village“, ein großes Indianderdorf mit mehr als 300 Tipis, zu dem viele Indianer aus der gesamten Region anreisen. 
 
Ebenfalls eine beliebte Veranstaltung während des Round Up ist das Happy Canyon Indian Pageant, ein historisches Theaterstück rund um die Traditionen der Indianerstämme und die Geschichte der Siedler auf ihrem Weg nach Westen auf der Suche nach einem neuen, besseren Leben. Hier wird ein Stück Vergangenheit lebendig.

Überhaupt erinnert in Pendleton vieles an die Blütezeit des amerikanischen Wilden Westens, und das nicht nur während des Round Ups. Nicht umsonst wurde die Stadt in diesem Jahr von der amerikanischen Zeitschrift True West Magazine auf Platz 1 der Top 10 Western Towns in den USA gewählt. Denn in Pendleton sind die Traditionen des Wilden Westens auch heute noch lebendig und ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens.

Mehr als 10.000 Jahre in die Vergangenheit reisen kann man im Tamástslikt Cultural Institute. Interaktive Ausstellungen und Exponate, Veranstaltungen und ein „Living Culture Village“, ein Freilichtmuseum helfen, in die Kultur, Geschichte und Gegenwart der Indianerstämme der Cayuse, Umatilla and Walla Walla einzutauchen und informieren über zukünftige Projekte der Stämme.

Noch bis zum 9. Oktober 2011 vermittelt die Ausstellung Cowgirls: Contemporary Portraits of the West ein komplexes Bild von der Realität der Frau im modernen Westen. Die Ausstellung des Fotografen Ronnie Farley zeigt zwei sehr unterschiedliche Facetten eines Lebens als Cowgirls: weibliche Rancher und Rodeo Teilnehmerinnen. Neben Bildern dokumentieren Kommentare die täglichen Herausfordungen, Triumphe und Charakterstärken der Cowgirls. Auch ein Vergleich zum Leben der Frauen zur Zeit der Frontier Days wird gezogen.

Den Wilden Westen aus einer ganz anderen Perspektive bieten – im wahrsten Sinne des Wortes – die Touren von Pendleton Underground Tours, denn sie führen auf eine faszinierende Entdeckungsreise in die Tunnel und Keller der Stadt, in denen einst legale und illegale Geschäfte abgeschlossen wurden und die den chinesischen Beschäftigten der Eisenbahngesellschaft als Arbeitsplatz und Wohnort dienten. Pendleton Underground Tours führt in den ehemaligen Rotlichtbezirk Pendletons und gewährt einen interessanten und unterhaltsamen Blick auf Themen wie Alkoholschmuggel, Spielhöllen und Bordelle. Wenn man in den Räumen von Miss Stellas Etablissement „Cozy Rooms“ steht (das heute selbstverständlich nicht mehr in Betrieb ist), dann wird die Geschichte lebendig.

Ebenfalls ein Überbleibsel aus der Zeit des Wilden Westens und des  Goldrausches ist das Geiser Grand Hotel in Baker City. Das Hotel wurde im Jahr 1889 von der Familie Geiser erbaut, die einen Großteil ihres Vermögens in der Bonanza Mine machte, eine der größten Goldminen des US-amerikanischen Nordwestens. Obwohl das Hotel auf Grund fortschreitenden Verfalls im Jahr 1993 einer kompletten Renovierung unterzogen werden musste, erinnern noch viele Überbleibsel an die Zeit des Goldrausches, so zum Beispiel die Einschusslöcher am hoteleigenen Uhrturm, der gerne als Zielscheibe genutzt wurde.

Ganz in der Nähe von Baker City liegt das National Historic Oregon Trail Interpretive Center, wo man buchstäblich auf den Spuren der Geschichte und des historischen Alten Westens wandeln kann. Spurrillen von Siedler-Trecks, Lehrpfade, Ausstellungen und Veranstaltungen berichten über die Männer, Frauen und Kinder, die zu Tausenden über 2.000 Meilen westwärts zogen, um ihr Glück zu machen.

Die Erkundung des amerikanischen Westens wird auch bei der Ausstellung Cargo – Lewis & Clark Expedition im Columbia Gorge Discovery Center/Wasco County Historical Museum thematisiert. Dieser einzigartigen Ausstellung, die ihren Schwerpunkt auf Gepäck und Ausrüstung der wohl bekanntesten amerikanischen Expedition zur Pazifikküste legt, liegen 16 Jahre wissenschaftliche Arbeit und Forschung zu Grunde. Sie lädt ein, den Weg der Entdecker nach Westen zu verfolgen und vermittelt einen lebendigen Eindruck von der Forschungsreise. So kann man beispielsweise am eigenen Leib erfahren, wie viel Gewicht die Expeditionsteilnehmer zu tragen hatten, Kräuter entlang des Weges am Geruch erkennen und ein Steinschlossgewehr ausprobieren.

Und für diejenigen, die jetzt Lust bekommen haben, selbst mal Cowboy zu spielen, ist ein Ranch-Aufenthalt genau das Richtige:
www.traveloregon.com/Explore-Oregon/Eastern-Oregon/Trips-We-Love/Oregon-Dude-Ranch-Getaway.aspx.

 


Veröffentlicht am: 12.09.2011

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