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25.04.2017

 

 

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Nicht nur für Fashion-Victims: Frankenwald

Wie kam vor 600 Jahren die Baumwolle in den Frankenwald? Wie lebte ein Weber 1939 von drei Reichsmark in der Woche? Und wie schwer waren die Körbe, die die Weber über die Webersteige von Tal zu Tal tragen mussten? Im oberfränkischen Textilmuseum Helmbrechts, im Weberhausmuseum Neudorf und im Weberhaus in Marlesreuth erfahren Urlauber, wie sich der Frankenwald zur Hochburg des traditionellen Weberhandwerks entwickelt hat und wie hart das Leben eines Webers war.

Vor allem in der Adventszeit können interessierte Besucher im Textilmuseum in den Alltag der Weber eintauchen: Alte Handwerkskunst wird vorgeführt, die mechanischen Webstühle werden in Gang gesetzt und jeder Museumsgast kann selbst Hand anlegen und am längsten Schal der Welt – mehr als 4000 Meter lang und über 600 Kilo schwer – weben. Hobbybastler kommen zudem beim Fertigen von Weihnachtskugeln aus Naturmaterialien ganz auf ihre Kosten. Und wer sich bei Wind und Wetter mit Sack und Pack aufmacht, über die landschaftlich reizvollen Webersteige – die alten Wege und Handelsstraßen der Weber – zu wandern, begibt sich auf eine spannende Zeitreise zu den Anfängen der Weberei in Deutschland.

Allerorts im Frankenwald treffen Wanderer auf einfache und karge Weberhäuser, die von einer bescheidenen, fast asketischen Lebensweise der Weber zeugen. Die Webstühle, heute wertvolle Museumsstücke, an denen die Handwerker früher stundenlang, oftmals barfuß ohne Rast und Ruhe saßen, künden von der harten Arbeit. Der Weg bis zum Webstuhl war aber nicht minder beschwerlich. Über Stock und Stein mussten die Weber die Baumwolle durch den Frankenwald transportieren. Diese Pfade, z.B. die Webersteige, die sich rund 40 Kilometer über das Dreieck Döbra, Hof und Helmbrechts erstrecken, oder der Handweberweg, der 9,5 Kilometer lang ist und durch den traditionsreichen Weberort Neudorf führt, können aktive und geschichtsinteressierte Besucher des Naturparks nachwandern.

Der Frankenwald ist der nördlichste Naturpark Bayerns, der direkt an Thüringen und damit an die Rennsteig-Region angrenzt. Er bietet rund 4.000 Kilometer markierte Wanderwege, vom Frankenweg über den Burgenweg, den Fränkischen Gebirgsweg bis hin zum Rennsteig. Gourmets kommen im Frankenwald auch auf ihre Kosten: Heimische Biere und feinste Bratwürste gehören zur Frankenwaldküche genauso wie Klöße oder edle handgefertigte Pralinen aus Lauenstein.

Weitere Informationen gibt es beim Frankenwald Tourismus Service Center unter der Telefonnummer 09261-6015-17 oder unter www.frankenwald-tourismus.de.

Besucher erreichen den Frankenwald mit dem Auto über die  A 9, A 70, A 72 oder A 73. Ebenso bietet sich eine Anreise in den Frankenwald über die ICE-Bahnhöfe Lichtenfels und Saalfeld an.


Copyright:
© Frankenwald Tourismus

 


Veröffentlicht am: 05.10.2011

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