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Viele Gesichter - Äpfel aus Deutschland

Elstar, Braeburn, die Jonagold-Gruppe und Gala sind die in Deutschland am häufigsten gekauften Apfelsorten. Der vor 20 Jahren noch an der Spitze stehende Golden Delicious ist inzwischen ins Mittelfeld abgerutscht. Vor zehn Jahren führte die Jonagold-Gruppe noch die Hitliste an, während sie im Apfeljahr 2010/11 nur noch den dritten Platz belegt. Elstar ist seit 2008 die beliebteste Apfelsorte.

Purer Genuss oder in Kombination – das ist hier die Frage?


Im deutschen Handel gibt es etwa 25 Sorten von der Sommersorte Delbarestivale® bis Wellant®, da ist für jeden Geschmack das passende dabei: knackig oder mürbe, süß oder säuerlich, zum puren Genuss oder zum Backen beziehungsweise Kochen. Ein Biss in einen saftigen Apfel verbunden mit einem lauten Krachen ist ein Hochgenuss, so viel ist klar. Doch erst weiterverarbeitet zeigt der Apfel seine wahre Vielseitigkeit. Nicht nur, dass er auf Kuchen oder als Kompott eine tolle Figur macht, auch in Form von getrockneten Apfelscheiben, als Apfeleis und sogar zu pikanten Speisen glänzt er mit einem überzeugenden Auftritt. Ganz zu schweigen von Bratäpfeln, Apfelgelee und -saft.

Die Einteilung in Tafeläpfel zum Rohverzehr und in Obst zum Verkochen und -backen ist nicht immer ganz einfach. Viele Apfelsorten wie Cox Orange oder Elstar sind mannigfaltig einsetzbar und haben somit sowohl frisch aus der Hand als auch in der Küche ihren Einsatz.

Das richtige Vorbereiten und das korrekte Werkzeug

Werden Äpfel in Speisen verarbeitet, gilt es meist, sie entsprechend vorzubereiten. Dazu gehört häufig das Halbieren und Vierteln mit einem scharfen Küchenmesser. Dann folgt das Entkernen und eventuell das Schälen. Sollte letzteres nicht wirklich notwendig sein, dann verzichten Sie darauf, denn unter der Schale stecken viele wichtige Inhaltsstoffe. Es gibt übrigens auch professionelle Apfelschäler, die in Sekundenschnelle Äpfel im großen Stil schälen. Diese benötigt man jedoch nur, wenn man eine ganze Fußballmannschaft versorgt!

Je nach Rezept bleibt es bei den Vierteln oder diese werden weiter zerkleinert zu Spalten oder Würfeln. Benötigen Sie den Apfel als Ganzes, jedoch ohne Kerngehäuse? In diesem Fall hilft ein Apfelausstecher. Er wird oben am Stil angesetzt und mit Druck möglichst senkrecht nach unten geführt. Dann mit einer leichten Drehung wieder herausziehen. Das Kerngehäuse befindet sich nun im Ausstecher. Wer größere Mengen entsaftet möchte, für den eignet sich der Kauf eines Dampfentsafters oder einer Saftzentrifuge. Es gibt aber auch elektrische Haushaltspressen, die für kleinere Mengen ausreichen. Zum Aufbewahren von Saft oder Einmachen von Apfelgelee werden noch Flaschen mit Drehverschlüssen sowie Marmeladengläser benötigt.

Von Schlafröcken und Scheiterhaufen

Gängig sind süße Zubereitungen mit Äpfeln wie zum Beispiel Apfelmus oder Apfelkuchen. Auch Apfel im Schlafrock, also im Blätterteigmantel, und Apfel-Scheiterhaufen mit altbackenem Hefegebäck oder Rosinenbrötchen sind beliebt. Besonders gut mit diesen Früchten harmonieren Gewürze wie Vanille, Zimt und Ingwer oder anderes Obst wie Birnen, Zitronen und Aprikosen; auch Mandeln und Pekannüsse passen hervorragend. Anregungen finden sich im „Apfelkochbuch" des Leopold Stocker Verlags mit über 100 einfach nachzukochenden Rezepten. Eine Aufteilung nach Rubriken zeigt, „wie universell Äpfel in der Küche einzusetzen sind und wie leicht und einfach sich Äpfel verarbeiten lassen", wie es im Vorwort heißt. Neben dem Kapitel „Kuchen und Desserts" erleichtert die Einteilung nach Vorspeise, Fleisch / Geflügel / Fisch, Getränken, Marmeladen und Beilagen das schnelle Zurechtfinden.

Besonders augenfällig, da sogar das Kochbuch selbst in Form eines Apfels gestaltet wurde, ist das Büchlein „Apfel: Mein kleines Lieblingskochbuch" sowie seine Variante „Apfel: Das kleine Herbstkochbuch". Alle Bücher sind über Amazon zu bestellen.

Pikant passt perfekt


Weniger bekannt sind pikante Rezepte mit der sogenannten Paradiesfrucht. Doch das Multitalent Apfel hat in der warmen Küche und als Hauptmahlzeit einen überzeugenden Auftritt. Bei Gans und Rotkraut ist er nicht mehr wegzudenken, aber wer hat schon einmal Apfel-Sellerie-Salat, Zwiebel-Apfel-Tarte oder Schweinefilet mit Apfelscheiben probiert? Rezepte für Menschen, die es herzhaft lieben, gibt es unter www.genau-dein-obst.de .Auch als Suppe ist der Apfel eine Versuchung wert: Von der Apfel-Wein-Suppe über geeiste Apfelsuppe mit Minze im Sommer bis hin zur sättigenden Apfel-Kürbissuppe mit Speck in der kalten Jahreszeit.

Anregungen finden Interessierte unter www.genau-dein-obst.de (Suche nach „Apfelsuppe").

 


Veröffentlicht am: 05.10.2011

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