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Wirtschafts-News vom 6. Oktober 2011



(Michael Weyland) Jeder vierte Bundesbürger ist davon überzeugt, im Alter ohne Rücklagen aus privater oder betrieblicher Vorsorge auszukommen. Ihrer Ansicht nach stellt die Aussicht auf zusätzliche Alterseinkünfte vor allem ein Angebot für Besserverdienende dar. Ein weiteres Drittel der Deutschen schließt sich dieser Meinung zumindest teilweise an. Selbst unter den aktiven Sparern sind sich nur 40 Prozent wirklich sicher, nach der Berufstätigkeit den einmal erlangten Lebensstandard nur durch eigene Vorsorge halten zu können.  Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung durch das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) im Auftrag des Direktversicherers Hannoversche.  Die Ergebnisse zeigen, dass die Befragten einem gefährlichem Irrtum unterliegen: In gut zwanzig Jahren sinkt die staatliche Rentenzahlung auf nur noch 40 Prozent des letzten Bruttogehalts ab, sagen Experten.  Die Einschätzung, sowohl betriebliche als auch private Rentenzahlungen dienten hauptsächlich zur späteren Anschaffung teurer Luxusgüter, ist ein weit verbreiteter Versicherungsmythos. So glaubt noch immer fast jeder zweite Bundesbürger, nach dem Berufsleben monatliche Rentenzahlungen von mehr als 50 Prozent des letzten Bruttogehalts zu erhalten und damit für ein auskömmliches Leben im Ruhestand sorgen zu können. Erstaunlich: Ausgerechnet diejenigen, die sich bereits zum Sparen verpflichtet haben, schätzen die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung falsch ein. 

In Deutschlands Familien stellen sich die Eltern vielfach der Aufgabe, ihren Kindern den Umgang mit Geld zu vermitteln - bei einigen fehlt es aber noch an regelmäßigen Gesprächen mit den Heranwachsenden über das Thema, der konsequenten Zuteilung von Taschengeld und einer Hilfestellung bei der Geldeinteilung. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes TNS Emnid im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) bei Eltern von unter 14-jährigen Kindern. 56 Prozent der Eltern sprechen täglich oder wöchentlich mit ihren Kindern über das Thema Geld, 12 Prozent tun dies monatlich. 30 Prozent der Befragten geben jedoch an, sich selten oder nie mit ihrem Nachwuchs über Geld zu unterhalten. Während über die Hälfte (57 Prozent) der Eltern ihren Kindern regelmäßig Taschengeld zuteilen, geben 40 Prozent der Befragten ihrem Kind nur unregelmäßig oder gar kein Geld.  In der Kindheit werde die Basis für die spätere Einstellung zum Umgang mit den eigenen Finanzen im Erwachsenenalter gelegt.
 
Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.eu/aanews/News20111006_kvp.mp3
Besuchen Sie auch die Internetseite unter www.was-audio.de oder folgen Sie Michael Weyland auf http://twitter.com/was_audio.

 


Veröffentlicht am: 06.10.2011

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