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Drahtesel mit Strom erobern den Markt

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Das ist ein schönes Gefühl, vorwärtskommen ohne große Kraftanstrengung. Radfahren mit Unterstützung – das ist zweifelsfrei ein neuer Trend. Nach Erhebungen des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZIV) werden im laufenden Jahr rund 300.000 E-Bikes in Deutschland verkauft, in fünf Jahren könnten es sogar 600.000 Elektrofahrräder sein.

In Europa würden 2011 schon um die 900.000 Exemplare die Besitzer wechseln. Rosige Zeiten für die Hersteller also, wenngleich der steigende Absatz der E-Bikes nicht zu einem Wachstum des Gesamtmarktes führe. Dennoch, der Preis der E-Bikes lässt die Herzen der Industrie pochen. Elektrofahrräder kosten zwischen 1.600 bis 2.200 Euro. Für sportliche und schnelle Räder muss der Kunde auch mal über 3.500 Euro berappen. Die Branche geht davon aus, dass der Boom anhält. E-Bikes sind praktisch für Jedermann geeignet, für jung und alt, für Frauen und Männer. Die größten Märkte für Elektrofahrräder sind Deutschland, die Niederlande, Italien, Frankreich, der Schweiz und Österreich.

Verbraucher setzen verstärkt auf das Elektrorad, um besser und leichter längere Wege zurückzulegen. Mit Unterstützung eines Motors sind Strecken um die 20 Kilometer praktisch ein Katzensprung. Der Weg zur Arbeit wird quasi zur Erholung. Elektrofahrräder sind nicht ausschließlich ein Fortbewegungsmittel für Senioren. Die Branche legt sich mächtig ins Zeug: die Akkus schrumpfen und werden billiger. Die Reichweite pro Batterieladung ist gegenwärtig mit 130 bis 140 Kilometern mehr als ausreichend. Solche Strecken legen „normale“ Radler nur selten zurück. Zudem „specken“ die Motoren ab. Und elektrobetriebene Fahrräder mit Automatikschaltung sind auch schon vorhanden. Bei mehr als 95 Prozent der verkauften Elektroräder ist die Geschwindigkeit gesetzlich auf 25 km/h festgesetzt, mehr Leistung brauchen die Räder daher kaum. Das E-Bike entwickelt sich zum alltagstauglichen Verkehrsmittel.

Über 95 Prozent aller verkauften E-Bikes sind so genannte Pedelecs, bei denen der Elektromotor nur dann arbeitet, wenn der Fahrer zugleich in die Pedale tritt. Für ein Pedelec bis zu 25 km/h ist keine Betriebs- und Fahrerlaubnis erforderlich. Für E-Bikes ist dagegen der Mofa-Führerschein nötig. Mit letztgenannten Fahrzeugen erreichen trainierte Radfahrer Geschwindigkeiten von mehr als 40 km/h.

Text: Stefan Schuler
Fotos: smart

 


Veröffentlicht am: 13.10.2011

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