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Wirtschafts-News vom 24. Oktober 2011



(Michael Weyland) Guter Rat ist teuer, sagt das Sprichwort, aber das ist eigentlich nicht richtig. Die sich daraus meistens ergebende Tat kostet oft viel Geld. Nehmen wir mal das Euro-Problem.  Da geht es um sehr viele Nullen. Ich denke dabei weniger an die Politiker und die Banker, obwohl der eine oder andere sicherlich diese Bezeichnung auch verdienen würde. Ich denke an die vielen Nullen vor dem Komma des Rettungsschirmes, die täglich größer zu werden scheinen. Versuchen wir uns dem Ganzen mal emotionslos zu nähern. Derzeit ist die Rede davon, dass sich die Banken, die in irgendeiner Form in Griechenland mit im Boot sitzen, mit einem hohen Anteil an der Rettung beteiligen sollen, sprich, sie sollen den Griechen rund 50 % der Schulden erlassen, darauf läuft es raus. Das passt den Banken aber gar nicht. Kann ich durchaus verstehen, aber was ist die Alternative? Griechenland geht Pleite und die Banken bekommen aus der „Konkursmasse“ vielleicht 10 %, womit dann 90 % futsch wären.  Vermutlich spekulieren genau diese Banken dann darauf, dass der Steuerzahler, also Sie und ich, die paar Milliarden oder Billiönchen, die Ihnen gesammelt durch die Lappen  gehen, dann schon ersetzen nach dem Motto: Wenn ihr UNS nicht helft, gehen WIR pleite.  Und die lieben Politiker haben dann nicht anderes zu tun, als schnellstens ein paar Milliarden in unsere notleidenden Banken zu pumpen!  Sie wissen, ich spreche von Instituten, die uns 0,5 % Festgeldzinsen geben, selbst aber zweistellige Prozentzahlen bei Überziehungszinsen einkassieren. 

Also drehen wir den Spieß gedanklich doch mal um.

Nach der bekannten Regel, schlechtem Geld nicht noch gutes hinterherzuwerfen, lassen wir Griechenland vielleicht doch pleitegehen.  Wenn die Banken dann Geld verlangen, kann Ihnen der Staat solches gerne gegen Überlassung entsprechender Anteile am Institut überlassen.  Diese Anteile sollten locker für die Mehrheit reichen, denn wenn das nicht so wäre, wären die Banken ja nicht wirklich gefährdet.  Mit dieser Mehrheit an der jeweiligen Bank könnte man dann als positiven Nebeneffekt  unverzüglich Zockereien wie Leerverkäufe und ähnliches unterbinden. An dieser Stelle wache ich leider auf, denn das war alles nur ein schöner Wunschtraum. 

Also richten Sie sich mal lieber darauf ein, dass alles so bleibt wie immer. Politiker und Banker zocken und schmeissen weiterhin die Kohle aus dem Fenster und wenn es dann in die sprichwörtliche Hose geht, dann können WIR uns um den Gestank kümmern. Also so wie immer!

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20111024_kvp.mp3
Besuchen Sie auch die Internetseite unter www.was-audio.de oder folgen Sie Michael Weyland auf http://twitter.com/was_audio.

 


Veröffentlicht am: 24.10.2011

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