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Wirtschafts-News vom 29. Oktober 2011



(Michael Weyland) Wenn man heute junge Leute fragt, was am 31.Oktober gefeiert wird, dann kommt meist wie aus der Pistole geschossen „Halloween!“  Man kann ihnen dies nicht einmal verübeln, denn Halloween ist mittlerweile ein gewaltiger Wirtschaftsfaktor geworden. Dabei wird oft vergessen, dass der wirkliche Anlass für diesen Feiertag, der immerhin in vielen Bundesländern sogar ein gesetzlicher Feiertag ist, auf Dr. Martin Luther zurückgeht. An diesem Tag im Jahr 1517 soll er seine 95 Thesen wider den Ablasshandel an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen haben. Auch heute gäbe es sicherlich einiges zu reformieren, speziell die Abteilung bei der mittlerweile verstaatlichten Hypo Real Estate (HRE), die für die so genannte „Bad Bank“ zuständig ist. Denn da tauchen plötzlich wie von Geisterhand herbeigezaubert 55,5 Milliarden auf, die eigentlich gar nicht da sein sollten. Nun muss mal sagen, das ist besser als andersrum, normalerweise werden die Löcher ja eher größer als kleiner. Dennoch muss man sich natürlich fragen, wie so etwas sein kann.  Die Erklärung der HRE ist übrigens mehr als dürftig!  „Man habe schlichtweg falsch gerechnet“, ließ sich ein Sprecher der HRE dazu ein. Offensichtlich wurden da Plus und Minus verwechselt.  Nun muss ich zugeben, dass meine mathematischen Fähigkeiten meinen früheren Mathematiklehrer oft in den Trübsinn getrieben haben, aber das habe nicht mal ich geschafft.  Ich sage schlicht: HRE? Setzen! Sechs!

Der Euro ist gerettet, jubelte man nach dem Gipfel in Brüssel, andere jubelten über die Rettung Griechenlands, wieder andere meinen, das einzige, was wieder mal gerettet worden sei, seien die Banken. Nun stellt sich in der Tat die Frage, was das „Duo Merkozy“, wie Angela Merkel und der frischgebackene Vater Nicolas Sarkozy genannt werden, wirklich ausgehandelt haben. Denn eigentlich ist gar nicht so richtig klar, wer da was und vor allem, in welcher Höhe zahlt oder erlässt. So sollen die privaten Gläubiger  wie Banken, Versicherungen und Investmentfonds  auf die Hälfte ihrer Kreditforderungen von rund 200 Milliarden Euro verzichten und zwar freiwillig. Genau da kann auch der Knackpunkt liegen. Zwingen kann man die Gläubiger mit diesem Verfahren nicht, man ist also in der Tat auf deren Goodwill angewiesen. Zudem mahnen diverse Stimmen, eigentlich würden die Banken dadurch sogar gewinnen, denn während sie aktuell keine Absicherung für Ihre Griechenlandanleihen hätten, würde das geplante Verfahren, bei dem die jetzigen Papiere in neue, abgesicherte Papiere umgewandelt werden, Garantien enthalten.  

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20111031_kvp.mp3
Besuchen Sie auch die Internetseite unter www.was-audio.de oder folgen Sie Michael Weyland auf http://twitter.com/was_audio.

 


Veröffentlicht am: 31.10.2011

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