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Wirtschafts-News vom 24. November 2011



(Michael Weyland) Spam gehört zweifelsohne zu den ärgerlichsten Nebenprodukten des Internets. Insgesamt ging das Spam-Aufkommen in den Sommermonaten 2011 um 2,7 Prozentpunkte leicht zurück, auf 79,8 Prozent am gesamten E-Mail-Verkehr. Der Anteil an Betrugsmails, mit infiziertem Anhang oder verseuchten Links (Phishing), stieg nach Angaben von  Kaspersky Lab um das Zwanzigfache. Im Vergleich zum Vorquartal sprangen sie von 0,1 auf 2 Prozent. Sehr stark zugenommen hat auch Spam über „Partnerprogramme“, also nicht direkt bestellter, sondern anonym über Dritte versandter Spam. Diese Sorte Spam stieg um das 5,7-fache und betrug damit 29 Prozent des gesamten Spam-Aufkommens. Der Anteil von Phishing-Mails, die zum Klick auf verseuchte Links verleiten sollen, betrug durchschnittlich 0,03 Prozent. In den Top-5 der am häufigsten von Phishern missbrauchten Organisationen ist Facebook inzwischen auf Platz drei.  Vor allem beim Phishing greifen Cyberkriminellen inzwischen auf ein ausgereiftes Set an Social-Engineering-Tricks zurück. Durch jahrelanges Testen haben die Spammer ihre Methoden richtiggehend verfeinert, um die E-Mail-Adressaten zu der gewünschten Reaktion zu bringen. Selbst Bettel-E-Mails aus Afrika, die sogenannten Nigerianischen Mails, sind inzwischen zu einem Format herangereift, das mit allerlei Mitleidstricks weiterhin erfolgreich ist. Gerne werden auch „offizielle“ E-Mails von Banken oder Behörden vorgetäuscht, um an die Daten der Internet-Anwender zu gelangen.

Damit ist es höchste Zeit für den Börsenrückblick von Karlheinz Kron von der Partners Vermögensmanagment AG. Die nächste Wirtschaftslokomotive verliert an Kraft. China, der Markt der die letzten Jahre weltweit als Konjunkturmotor galt, meldete diese Woche nur noch einen leichten Anstieg des Bruttosozialproduktes. Darum verzeichneten die Aktienmärkte, rund um den Globus, deutliche Abgaben. Der amerikanische DowJones-Index verlor rund 4,5%. Der NIKKEI in Tokio rutschte 2,5% Richtung Süden. Der DAX gab im Wochenvergleich gut 6,4% ab und schloss am Donnerstagabend mit 5.428 Punkten. Der EURO zeigte sich gegenüber dem US-Dollar erstaunlich stabil und verlor nur 1,5%. Auch die Unze Feingold verbilligte sich und schloss knapp unter 1.700 US-Dollar. Der Preis für das Barrel Rohöl wurde durch die Konjunktursorgen nur leicht gedrückt. Soweit unser Börsenrückblick von Karlheinz Kron.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20111125_kvp.mp3
Besuchen Sie auch die Internetseite unter www.was-audio.de oder folgen Sie Michael Weyland auf http://twitter.com/was_audio.

 


Veröffentlicht am: 25.11.2011

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