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Aufgespießt: Advent, Advent, das zweite Lichtlein brennt

(Helmut Harff / Chefredakteur) Es ist eine der einfachsten Gleichungen der Welt und auch Menschen mit einer gravierenden Rechenschwäche begreifen sie: Weihnachten = Stress. Für viele Menschen ist das so, seit dem sie für das Fest "Verantwortung" tragen. Wenn man seine Umgebung in der Vorweihnachtszeit beobachtet, dann scheint der 24. Dezember der Tag der Perfektionisten und Super-Organisatoren zu sein.

Zugegeben: Weihnachten ist ein ganz besonders Fest, aber nächstes Jahr ist wieder Weihnachten - versprochen. Da ist es schon unverständlich, dass viele Menschen (längst nicht nur die Frauen) jedes Jahr aus dem Geburtstag von Jesus ein Event machen wollen, das einer royalen Hochzeit gleichkommt. Nicht nur, dass die Konten bis zum obersten Limit geplündert werden, da wird geputzt und gewienert, als ob es den Titel eines Superhaushalts zu gewinnen gäbe.

Eingekauft wird, als ob bis mindestens Ostern alle Geschäfte schließen würden. Wer soll das eigentlich alles essen und trinken? Wahrscheinlich werden nach Weihnachten mehr Lebensmittel weggeworfen, als die restlichen 360 Tage im Jahr.

Doch damit nicht genug, müssen noch Einkaufslisten abgearbeitet werden, für deren Speicherung mehr als eine CD gebraucht wird. Für jeden ein Geschenk würde doch auch reichen.

Rückt das Fest dann näher, platzt die 9-Quardartmeter-Küche aus allen Nähten: Es wird gebacken (nicht das erste mal zu Weihnachten: Stollen und Plätzchen waren schon vor Wochen dran) und gekocht, dass das Ceranfeld glüht.

Dann ist endlich Weihnachten - und Weihnachtsstimmung will nicht aufkommen. Die oben genannte Gleichung war nämlich unvollständig. Eigentlich lautet sie: Weihnachten + Stress = Frust.

Mein Tipp: Erinnern Sie sich, wie Weihnachten war, als Sie es nicht erwarten konnten, dass der Weihnachtsmann oder das Christkind kommt, die Tür zum Wohnzimmer aufgeht und man erst den Baum und dann die Geschenke bestaunen konnte. Das war Stress pur - für einige Stunden und Minuten. Damals lautete die Formel noch: Weihnachten + Stress = Freude pur.

Viel Spaß mit der Formel aus Kindertagen!

 


Veröffentlicht am: 05.12.2011

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