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Vorsicht bei Spenden via Internet

Spendenaufrufe landen immer öfter nicht nur im Briefkasten oder sind im Fernsehen zu sehen – auch im Internet sind sie zu finden und oft kann man dort auch direkt per Mausklick seine Spende abgeben. Bei dieser Alternative zur Spendenbüchse oder zum Überweisungsformular ist aber einiges zu beachten. Bevor man im Internet spendet, sollte überprüft werden, dass die Zahlungsmöglichkeiten sicher sind, so die ARAG Experten.

Dabei ist besonders wichtig, dass vertrauliche Daten immer verschlüsselt übermittelt werden. Vorsicht ist vor Phishing-Fallen geboten. Bei Phishing handelt es sich um Betrugsversuche, um an persönliche Daten und Passwörter für Online-Banking oder Kreditkarteninformationen zu gelangen. Internetbesucher werden oft per E-Mail aufgefordert, auf Webseiten, die von der Aufmachung unter Umständen einer bekannten und vertrauenswürdigen Spendenorganisation gleichen, ihre Daten preiszugeben.

Zum anderen sollte man sich auch über die Seriosität des Anbieters informieren. So ist die Anerkennung der Spendenorganisation als gemeinnützig erforderlich. Seriöse Organisationen stellen aussagekräftiges Material über sich und ihre Tätigkeit zur Verfügung. Zudem sollte man sich in den Geschäfts-/Jahresberichten der Organisationen über die Verwendung der Spenden informieren bzw. nachfragen, ob man über durchgeführte und anstehende Projekte regelmäßig informiert wird.

Auf das DZI Gütesiegel achten


Weihnachtszeit ist Spendenzeit! Freigiebige Mitmenschen sollten aber misstrauisch bei Spendenaufrufen sein, die sehr emotional gestaltet sind, mit drastischen Bildern arbeiten und dabei wenige Informationen über konkret geplante Hilfsmaßnahmen bieten. Vorsicht  auch bei Spendenaufrufen im Internet, warnen ARAG Experten. Zwar sind diese nicht automatisch unseriös, aber besonders hinter Ketten-E-Mails stecken oft regelrechte Abkassierer.

Grundsätzlich besitzen seriöse Organisationen das Gütesiegel des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen: Einen grünen Sternenkranz mit den Buchstaben „DZI" in der Mitte. Werden bis zu 20 Prozent der Spenden für den Verwaltungsaufwand ausgegeben, gilt das als angemessen. Einen Anteil von bis zu 35 Prozent wertet das Institut als noch vertretbar, denn es kann schließlich aufwendig sein, Hilfsgüter in schwer zugängliche Regionen zu bringen. Organisationen mit höheren Verwaltungskosten wird das Spendensiegel verweigert. Derzeit tragen 236 Organisationen das jährlich neu zu beantragende Spendensiegel.

Richtig Spenden

Spenden helfen nicht nur Bedürftigen; auch dem Spender geben sie das gute Gefühl, etwas sinnvolles getan zu haben. Manchmal bleibt aber die bange Frage: Kommt mein Geld auch wirklich an? Viele Menschen tendieren deshalb dazu, ihre Spende konkret für ein spezielles Hilfsprojekt oder einen ganz bestimmten Zweck zu spenden. Das gibt ihnen das Gefühl, eine möglichst gute Kontrolle über die Spenden zu haben. Von solchen zweckgebundenen Spenden raten ARAG Experten aber ab.

Eine seriöse Organisation kann durch ihre Erfahrungen vor Ort viel besser einschätzen, wo Mittel nötig sind. So minimiert man die Gefahr, die Spendengelder könnten nicht sinnvoll ausgegeben werden. Auch ist es besser, eine größere Summe zu spenden als mehrere kleine. So bleibt der Verwaltungsaufwand beim Verteilen gering und mehr Spendengelder sind für die Bedürftigen da.

 


Veröffentlicht am: 08.12.2011

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