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Harff trifft: Katja Künssberg – Hoteldirektorin

Seefeld in Tirol ist zumindest vielen Wintersportfans ein Begriff. Hier findet beispielsweise Anfang 2012 die Jugend-Winterolympiade statt. Doch der Ort zählt auch ohne sportliche Highlights zu den touristischen Hochburgen nicht nur in Tirol, sondern in ganz Österreich. Davon künden nicht nur 20 Vier-Sterne und Vier-Sterne-Supior-Hotels, sondern auch zwei Fünf-Sterne-Häuser. Eines davon ist das „Astoria Relax & Spa Hotel“.

genussmaenner.de-Chefredakteur Helmut Harff sprach mit der „Astoria“-Hoteldirektorin Katja Künssberg. Die 35jährige leitet seit neun Monaten das Schwesterhotel der berühmten Sacher in Wien und Salzburg. Sie erlernte ihren Beruf von der Pike auf und ihre Augen leuchten, wenn sie über „ihr“ Hotel schwärmt.

Frau Künssberg, Seefeld verfügt über exzellente Hotels. Warum soll jemand gerade das „Astoria“ auswählen?
Katja Künssberg:
Weil er damit eine sehr gute Wahl getroffen hat (lacht). Nein, im ernst. Das „Astoria“ besticht durch seine Lage, den unverstellten Blick auf die Berge, die nun endlich total verschneit sind, die ruhige Lage und die Nähe zum Seefelder Zentrum. Das Beste am „Astoria“ ist allerdings die Herzlichkeit seine Mitarbeiter. Die sind immer darum bemüht, auch ausgefallene Wünsche den Gästen von den Augen abzulesen und wenn irgend möglich zu erfüllen.

Ich habe mir schon mal die Preisliste angesehen und festgestellt, dass der Aufenthalt im „Astoria“ vergleichsweise preiswert ist. Sehen Sie das auch so?
Katja Künssberg:
Ich finde, unsere Preise sind für österreichische Verhältnisse in Ordnung, obwohl ja Tirol als relativ teuer gehandelt wird. Wir gehören ja zu den 25 Best Wellness Hotels und da bewegen wir uns im preislichen Mittelfeld.

Seefeld ist ein Ort, in dem es mehr als eine Geschäftstraße gibt, in dem man sehr gut shoppen kann, der mit einer großen gastronomischen Vielfalt punktet und der nicht zuletzt ein Casino in seinen nicht vorhandenen Mauern beherbergt. Ist Seefeld auf dem Weg zu einem Nobelkurort wie beispielsweise Kitzbühl?
Katja Künssberg:
Wir sind wieder zurück zu alten Tugenden, denn Seefeld war ein mondäner Ort. Allerdings werden wir beispielsweise Kitzbühl nicht Konkurrenz machen, obwohl viele Betriebe erkannt haben, wohin die Reise gehen muss. Wir vom „Astoria“ unterstützen diesen Entwicklung tatkräftig.

Warum wollen Sie nicht in die „Kitzbühl-Liga“ aufsteigen?
Katja Künssberg:
Das hat was mit der Struktur der Beherbergungsbetriebe in Seefeld zu tun. Neben den zahlreichen Hotels haben wir viele Privatvermieter und dadurch auch eine andere Gästestruktur als beispielsweise Kitzbühl.

Wer steigt im „Astoria“ ab?
Katja Künssberg:
Das ist schwer zu sagen. Viele unserer Gäste kommen aus dem deutschsprachigen Raum. Wir haben aber auch Gäste aus der arabischen Region. Zur Zeit beherbergen wie Gäste aus insgesamt zehn Nationen. Wir haben sehr viele Stammgäste und viele unserer Gäste bleiben länger – vor allem im Sommer haben wir Gäste, die für vier oder fünf Wochen bei uns einchecken.

Das „Astoria“ gehört zu den wenigen Seefelder Hotels, die ganzjährig geöffnet haben. Gibt es da den speziellen Sommer- und den speziellen Wintergast?
Katja Künssmann:
Erst einmal finde ich es gut, dass immer mehr Seefelder Hotels ihre Schließzeiten zumindest deutlich reduzieren. Nun zu Ihrer Frage: Ja, die gibt es, aber es gibt auch noch die typischen Frühjahrs- und Herbstgäste. Die Gäste im Winter wollen ganz klar eines – Schnee. Den bekommen wir gerade. Unsere Frühlings- und Herbstgäste sind die typischen Wellnessgäste und wann immer das Wetter es zulässt, besuchen uns die Golfer. Die kommen eher über ein verlängertes Wochenende oder auch eine ganze Woche. Dazu kommen unsere Weihnachts- und Silvestergäste, sowie die, die zu den sportlichen Highlights wie den Weltcup der nordischen Kombinierer jetzt Mitte Dezember kommen.

Viele Stichworte: Wie ist das Golfangebot in und um Seefeld?
Katja Künssmann:
Wir haben ja im Ort die Golfakademie. Im Umkreis von 20 Autominuten kann der Golfer unter 20 Plätzen wählen. Wir selber veranstalten ja ein eigenes Golfturnier, zu dem jeder herzlich eingeladen ist. Im kommenden Jahr wollen wir das im Juni ausrichten.

Das zweite Stichwort war Wellness. Ein exklusives Angebot setzt man bei einem Fünf-Sterne-Haus voraus? Was bieten Sie wellnessorientierten Männern?
Katja Künssmann:
Erst einmal bieten wir allen unseren Gästen einen 2.000 qm großen Relax- und Spabereich.  Wir haben aber auch ganz spezielle Wellnesspauschalen für Männer, die sehr beliebt bei unseren Gästen sind.

Golfen, Ski fahren, Wellness, Shoppen und Spielen im Casino verbindet eines – alles macht hungrig. Was bieten Küche und Keller dem „Astoria“-Gast?
Katja Künssberg:
Wir haben selbstverständlich eine exzellente Küche. Besonders Stolz sind wir darauf, dass wir für den gesamten Restaurantbereich 2011 bereits das dritte Mal in Folge mit einer Gault Millau Haube ausgezeichnet wurden. Außerdem wurden wir Bezirkssieger bei der Kampagne „Bewusst Tirol“.

Heißt das, der Gast wird im „Astoria“ mit Tiroler Spezialitäten verwöhnt?
Katja Künssberg:
Selbstverständlich ist das so. Wo immer es geht, setzten wir Produkte aus der Region ein. Wir haben sogar einen hoteleigenen Kräutergarten. Unser Küchenchef Alois Petek ist immer auf eine saisonale Küche bedacht. Auch unsere Weinkarte wird von österreichischen Weinen dominiert. Jedoch findet der Gast auf der Speise- wie auf der Weinkarte auch das klassische internationale Angebot. Ein gastronomisches Highlight ist unser Brunch an jedem ersten Sonntag im Monat. Beim einzigen Hauben-Brunch in Seefeld kann der Gast einzigartige Köstlichkeiten, darunter viele aus der Region, genießen. Unser Restaurant, genau wie der Brunch, steht allen Gourmets offen.

Bei fünf Sternen hört heute die Hotelwelt noch nicht auf. Sind die 5-Sterne-Supior ein Ziel?

Katja Künssberg:
Nicht aktuell. Ich bin ja erst neun Monat hier tätig und froh, mit meinen Mitarbeitern diese hohe Niveau halten und Stück für Stück verbessern zu können. Aber sicherlich gibt es Pläne für die nächste Zeit. So wollen wir die Zimmer vergrößern und die Ausstattung noch immer etwas mehr verbessern. Da gibt es immer etwas zu tun, ohne gleich nach einer noch höheren Bewertung zu schielen.

Zu Abschluss noch eine persönliche Frage: Was hat Sie veranlasst, Ihr Leben den Hotels dieser Welt zu verschreiben?

Katja Künssberg:
Das kann ich gar nicht so sagen. Ich habe allerdings schon mit sechs Jahren gesagt, dass ich einmal Hoteldirektorin werden will. Diesen Weg habe ich konsequent verfolgt, habe das Gewerbe von Grund auf gelernt und bin jetzt glücklich hier im „Astoria“ arbeiten zu dürfen. Mit Elisabeth Gürtler habe ich nicht nur eine Chefin die Geschäftsführerin der Sacher Hotels ist, sie ist auch Miteigentümerin des „Astoria“. Diese Familienbande finden nicht nur wir Mitarbeiter als sehr angenehm. Auch unsere Gäste loben immer wieder diese ganz besondere Ausstrahlung, die ein familiengeführtes Hotel hat.

 


Veröffentlicht am: 11.12.2011

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