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26.09.2017

 

 

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Skigebiete im Check: Wo Skifans sparen

In diesen Tagen beginnt die Hauptsaison in Europas Ski-Hochburgen. Wo die Skifans am günstigsten die Piste hinunter brettern und wo es eine finanzielle Schlitterpartie wird, das untersuchte jetzt das Team des internationalen Reiseportals www.ab-in-den-urlaub.de auf 29.098 Pistenkilometer in 488 Skigebieten aus 155 der attraktivsten europäischen Skiregionen.

Berücksichtigt wurden elf Länder: Deutschland, Schweiz, Österreich, Italien, Frankreich, Liechtenstein, Tschechien, Slowakei, Norwegen, Finnland & Schweden. ab-in-den-urlaub.de gehört mit rund 4 Mio. Nutzern im Monat zu Deutschlands größten Reiseportalen. Im Test interessierten folgende Kriterien: Wie teuer sind Tages- und Wochentickets, Saisontickets, Familientickets oder Rentnertickets? Die Unterschiede sind gigantisch. So kostet je nach Skigebiet beispielsweise ein Familienticket zwischen 231 und 853 Euro pro Woche. Darin sind noch nicht einmal die Anreise und das Hotel enthalten. Vergleichen lohnt sich also in jedem Fall!
 
Skipass-Tageskarten – schwanken zwischen 14 und 49 Euro

 
Wer nur wenige Tage Ski fahren möchte, für den sind in der Regel Skipass-Tagestickets ideal. Doch wer denkt, er könne einfach mal nach Norwegen oder Österreich, in die bayerischen Alpen oder nach Italien fahren, ohne vorher die Preise zu überprüfen, dem könnte das Lächeln über das Skivergnügen spätestens beim Blick auf die Rechnung gehörig vergehen.
 
So hat der umfangreiche Kostencheck von ab-in-den-urlaub.de jetzt ergeben: Je nach Region kostet das Skipass-Tagesticket zwischen 14 Euro auf der Schwäbischen Alp in Deutschland und 49 Euro in Norwegen in Hemsedal – ein Unterschied von 250 Prozent pro Tag! Besonders in Hemsedal bezahlt man den „In-Faktor“. Es gilt als Norwegens Top-Destination Numero Eins. Vom Skifahren über Schlittenhund-Touren, Ausfahrten mit dem Snow-Mobil bis hin zu abendlichen Diskotheken-Ausflügen ist alles drin. Doch solche Dinge sind auch auf der Schwäbischen Alp häufig möglich…Ähnlich teuer wie in Hemsedal ist es in Norwegen beispielsweise in Tryvann Vinterpark und Norefjell. Im Durchschnitt kostet auf Europas Skipisten das Tagesticket 34,30 €.
 
Neben den klassischen deutschen Skigebieten wie den Bayerischen Alpen (oder, sofern das Wetter mitspielt, dem Erzgebirge) denken viele Skifans reflexartig an Österreich oder die Schweiz. Was viele vergessen: Es gibt in Europa auch andere sehr attraktive Skigebiete – die bezahlbar sind. Denn: Günstig ist die Schweiz beispielsweise nicht. Sie gehört nach Norwegen zu Europas zweitteuersten Skigebieten. Pro Tag und Person sind dort rund 39 Euro fällig.
 
Überraschend folgt auf Platz Drei der teuersten europäischen Ski-Destinationen Italien – mit durchschnittlich 38 Euro pro Tag für einen Skipass. Damit ist das Stiefelland sogar teurer als Schweden (37 €). Nicht günstig sind auch Liechtenstein (36 €; Platz Fünf), Österreich (35 €, Platz Sechs), Frankreich (31 €, Platz Sieben) und Finnland (31 €; Platz Acht). Deutschland gehört mit dem Platz Neun (22 €) zu den günstigsten europäischen Ski-Ländern. Damit bewegen sich Deutschlands Skigebiete vom Erzgebirge in Sachsen bis hin zu den Bayerischen Alpen im Schnitt auf einer Ebene mit der Slowakei (21 €) oder Tschechien (17 €). Dennoch sollte man sich von den Länderschnitten nicht irritieren lassen. So gibt es beispielsweise in Österreich von sehr teuer bis günstig nahezu alle Preiskategorien. Das ist aber nicht in jedem Land so. Beispiel: Schweiz: Hier sind fast alle Skigebiete eher hochpreisig.

Die teuersten Skiregionen in Europa sind pro Land (Durchschnittspreise)
 
Platz 1: Hemsedal – Norwegen, 49 Euro pro Tag und Person
Platz 2: Graubünden – Schweiz, 47 Euro
Platz 3: Ischgl – Österreich, 46 Euro
Platz 4: Skistar / Are – Schweden, 42 Euro
Platz 5: Venetien – Italien, 42 Euro
Platz 6: Savoyen – Frankreich, 39 Euro
Platz 7: Pälkäne – Finnland, 39 Euro
Platz 8: Oberland – Liechtenstein, 36 Euro
Platz 9: Allgäu – Deutschland, 27 Euro
Platz 10: Nízke Tatry – Slowakei, 25 Euro
Platz 11: Riesengebirge – Tschechien, 21 Euro
 
Besonders überrascht hat das ab-in-den-urlaub.de–Winterteam, dass Skiparadiese in Deutschland in Europa zu den günstigsten gehören. Vier von fünf untersuchten Skiregionen bieten Preise weit unter den ausländischen Konkurrenten an. So ist die Schwäbische Alb zwei Mal günstiger als Norwegen. Auch in der Röhn-Region (15,00 €) und im Erzgebirge (15,67 €) kann man sich billig die Piste hinauf befördern lassen und wieder herunter fahren. Fast gleichauf liegen die tschechischen Regionen: Im erzgebirgischen Krušné hory kostet ein Tag lediglich 14 €, im Altvater- oder Isergebirge jeweils nur 16 €. Obgleich in Österreich die teuersten Skigebiete der Welt liegen, gibt es auch dort Pisten die durchaus bezahlbar sind: Weyregg am Attersee (15,00 €), Kirchschlag bei Linz (15,50 €) oder Lunz am See (17,00 €). Bitte beachten Sie Tabelle 1, S. 8 (ff.) im PDF-Anhang.
 
Monats- und Saisonkarten


Monatskarten bieten kaum Skigebiete an. Deshalb sollten Vielfahrer sich lieber gleich nach einer Wochenkarte oder Saisonkarte umschauen. Preise vergleichen lohnt sich hier auf jeden Fall. Denn nicht nur innerhalb Europas gibt es große Preisschwankungen, sondern auch in den einzelnen Ländern. Wer in der Schweiz, in Norwegen oder Frankreich mehr als vier Wochen Ski fahren möchte, der sollte gleich eine Saisonkarte im Vorfeld erwerben. In Schweden, Österreich, Liechtenstein, Finnland, Deutschland und der Slowakei lohnt sich das für jeden, der mehr als drei Wochen auf der Piste ist.
 
Leidenschaftliche Skisportler sollten statt einer Monatskarte, die sowieso in Europa nur selten angeboten wird, lieber gleich den Blick auf eine Skipass-Saisonkarte werfen. Für einen geringen Aufpreis erhält man wesentlich mehr und kann so regelmäßig viele erholsame Sporttage in der jeweiligen Region verbringen. In den 155 untersuchten europäischen Skiregionen ist es in Nordseter, im sonst eher teuren Norwegen, am günstigsten. Hier kostet das Saisonticket für Erwachsene im Schnitt 117 €.
 
Die weiteren neun günstigsten Saison-Skigebiete Europas sind: Lunz am See (Österreich, 125 €), Weyregg am Attersee (Österreich, 135 €), Rhön (Deutschland (155 €), Nesbyen (Norwegen, 156 €), Altvatergebirge (Tschechien, 165 €), Kirchschlag bei Linz (Österreich, 169 €), Sauerland (Deutschland, 183 €), Vogtland (Deutschland, 190 €) und das Erzgebirge (Deutschland, 195 €). Das Erzgebirge ist berühmt für seine Holzschnitz-Kunst oder seine schönen Weihnachtsmärkte (z.B. Annaberg-Buchholz oder Stollberg). Das lässt sich sehr schön mit ein paar Skitagen verbinden. Die teuersten Skiregionen Europas sind für Saisonkarten-Käufer in: Graubünden (Schweiz, 869 €), Savoyen (Frankreich, 752 €), Wallis (Schweiz, 700 €), Piemont (Italien, 678 €), Ischgl (Österreich, 659 €), Hemsedal (Norwegen, 636 €), Hovden (Norwegen, 624 €), Trysilfjellet (Norwegen, 611 €), Lombardei (Italien, 609 €) und Serfaus Fiss Ladis (Österreich, 609 €). Im Durschnitt kostet in Europa eine Saisonkarte auf den Skipisten 421 Euro.
 
Wochenkarten und Familienkarten
 
Tageskarten für Skipisten sind im Schnitt teurer als eine Wochenkarte. Doch ab wann lohnt es sich in Europa statt mehrerer Tageskarten eine Wochenkarte für die Piste zu kaufen? In der Schweiz, Norwegen, Schweden, Österreich und in Deutschland lohnt sich eine Wochenkarte erst ab dem sechsten Tag. In Liechtenstein und Finnland aber schon ab dem fünften Tag. In Italien, Frankreich und der Slowakei sind Wochenkarten in der Regel nicht günstiger als sieben Tageskarten – heißt: Hier sind beide Varianten für Skifahrer gleich.
 
Am teuersten sind Wochenkarten durchschnittlich in der Schweiz (229 Euro), es folgen Italien (213 Euro), Österreich (204), Norwegen (197), Finnland (189). Am günstigsten sind sie durchschnittlich in Deutschland (128), der Slowakei (124) und Tschechien (100). Auch für Familien lohnt es sich, stets nach Nachlässen zu fragen. So bieten zahlreiche Skigebiete extra Tickets an. Deutlich günstiger sind Wochenkarten in Europa im Schnitt für Jugendliche (20 Prozent günstiger), Kinder (55 Prozent billiger) und Senioren (17 Prozent billiger). Ermäßigungen für Kinder bieten 96 Prozent aller 488 untersuchten Skigebiete in Europa an. Für Jugendliche oder Rentner gibt es nur bei zwei von drei Skigebieten günstigere Tickets. Deshalb – vor Urlaubsantritt Erkundigungen einholen! Bitte beachten Sie Tabelle 6, S. 21 (ff.) im PDF-Anhang.
 
Manche Skiregionen bieten auch für komplette Familie Nachlässe. Deshalb ist stets nach „Familienkarten“ zu fragen. So liegt die Preisspanne für Tagestickets für Familien bei über 150 € in Italien bis zu weniger als 50 € in Tschechien. Der Durchschnittspreis liegt bei 87 €. Wer in Deutschland regional flexibel ist, kann auch hierzulande als Familie kräftig sparen. Im sächsischen Vogtland kostet beispielsweise ein Tag auf der Skipiste pro Familie gerade einmal 44€ (zwei Erwachsene + zwei Kinder).
 
Auch in den österreichischen Alpen gibt es tolle Angebote für Preisbewusste. Wer mit seinen Kindern in Losenstein oder Kirchschlag bei Linz Ski fahren möchte, bezahlt mit rund 40 Euro weniger als die Hälfte des errechneten Durchschnittspreises aller Familienkarten (87 Euro; Tabelle 12 im PDF-Anhang, S. 32). Nach Abzocke riecht es jedoch im italienischen Südtirol: Saftige 156 € für nur einen Tag Ski fahren trüben den Familienspaß. Die Zeiten als Südtirol als günstig galt, sind lange vorbei…
 
Sinnvoll können für Familien neben Tageskarten auch Wochenkarten sein. Sie kosten beispielsweise in der Zentralschweiz 504 €, in Südtirol kräftige 685 € und in Ischgl heftige 853 Euro. Ischgl ist damit die teuerste Euro-Region im Test; manche sagen auch die größte Abzockregion… Am günstigsten ist es im Böhmerwald in Tschechien (231 Euro) oder im Bayerischen Wald (291 €). Fazit: Skifahren kann besonders für Familien ein sehr teures Vergnügen sein. 2000 € für eine Woche inklusive Hotel sind keine Seltenheit…. Deshalb hilft der neue ab-in-den-urlaub.de Skipreis-Atlas beim Sparen. Er wird künftig jährlich aufgelegt.

 


Veröffentlicht am: 23.12.2011

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