Startseite  

27.05.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Skifahren mit Geschmack

Früher, da war alles anders. Um 9.00 Uhr Auffahrt mit der ersten Gondel, mittags eine kurze Pause in der überfüllten Hütte mit Selbstbedienung, und dann mit der letzten Bergfahrt hinab ins Tal zum Hotel. Oder kurz gesagt: Skifahren bis zum Abwinken.

Heute hat sich das Bild gewandelt.  Viele der Selbstbedienungshütten sind zu Gunsten von restaurierten Hütten mit gutem Service, regionalen Spezialitäten und elegantem Alpencharme gewichen. Da bleibt man gerne sitzen.

Die Komposition aus Pistenspaß und Hüttenzauber heißt im Salzburger Land „Hüttenhockertour“.  Entlang dem Genusspfad „Via Culinaria“ bieten 18 Skihütten Berg-Kulinarik der besonderen Art. Regionale Spezialitäten, einmal raffiniert wie im Haubenrestaurant serviert, das andere Mal herzlich mit einem Ständchen an den Gast gebracht, ist eine Bereicherung für jeden Genuss-Skifahrer. Dabei muss man auf sportliches Skifahren nicht verzichten, denn die meisten der Hütten liegen an Traumpisten.

Lungauer Spezialitäten: der Eachtling und die schönste Abfahrt der Alpen


 

Wie zum Beispiel auf Österreichs beliebtester „Autobahn“, der A 1 am Grosseck-Speiereck im Lungau. Die sechs Kilometer lange Piste hinunter nach St. Margarethen ist nicht nur die längste Abfahrt der Alpen, viele bezeichnen sie als die schönste in Österreich. Das Skigebiet rund um St. Margarethen, St. Martin und Mauterndorf punktet mit Gemütlichkeit und ist laut Martin Sagmeister, dem Leiter der Skischule in Mauterndorf, noch ein Geheimtipp.

Die Skiregion ist lange nicht so bekannt wie der Nachbar Obertauern – und das ist gut so. Die Pisten sind nie überfüllt, Kinder haben hier genauso ihren Spaß wie Anfänger und fortgeschrittene Skifahrer. Wer das rauschende Aprés-Ski-Flair sucht, ist im Lungau fehl am Platz. Hier wird  Wert gelegt auf Tradition, auf Gemütlichkeit und auf kulinarische Höhepunkte. Die Lungauer Genussregion ist vor allem für die qualitativ hochwertigen Kartoffeln berühmt, die im Dialekt liebevoll „Eachtlinge“ genannt werden. Sie sind nicht nur fester Form eine Spezialität, sie munden auch in der Hütte als Schnapserl.

Almhütten wie die 200 Jahre alte, liebevoll restaurierte Kösslbacher Alm auf 1800 Meter in der Skischaukel Aineck-Katschberg laden ein zu regionalen Köstlichkeiten wie Lungauer Kasknödel, Kaiserschmarren und dem besten Jagatee in der Region, natürlich selbst gemacht, betont Seniorchef Kösslbacher.

Unten im Tal wartet der „Wastlwirt“– ein Vier-Sterne-Hotel, das ebenfalls in der „Via Culinaria“ gelistet ist- mit einer ganz besonderen Spezialität: Österreichs kleinstem Restaurant. Der „Schnapskeller“ misst  gerade einmal 1,50 mal 2,50 Meter und bietet Platz für einen kleinen festlich gedeckten Tisch für zwei Personen. Rundherum lagern in sanft  erleuchteten Nischen die besten „Kellergeister“ aus dem Lungau und aller Welt. Eine ganz besondere Atmosphäre bieten die Gewölbekeller. Im „Weinkeller“ finden zwischen edlen Tropfen aus ganz Österreich bis zu sechs, im „Perchtenkeller“ bis zu 20 Personen Platz. Die Perchten, als teilweise böse Hexengestalten in Lungauer Winternächten unterwegs, erweisen sich hier durchweg als gute Kellergeister.

Europas höchstgelegenes Brauhaus in der Skiregion Saalbach-Hinterglemm/Leogang

Gutes Essen und Trinken spielt auch im Skicircus Saalbach-Hinterglemm/Leogang eine wichtige Rolle. Obwohl das Skigebiet für äußerst vielseitige, anspruchsvolle Pisten bekannt ist, kommen auch die ganz Sportlichen an der Vielzahl der ausgefallenen und urigen Hütten nicht vorbei. Zum Beispiel an der „Alten Schmiede“ in Leogang: direkt an der Piste und nur wenige Schritte von der Bergstation der Leoganger Asitzbahn entfernt liegt die traumhafte Sonnenterrasse. Aber selbst beim schönsten Sonnenschein sollte man der „Alten Schmiede“ im Inneren einige Minuten widmen. Alles, was er kriegen konnte, hat er gesammelt, so der Besitzer Wirt Sepp Altenberger jun. Die „Hütte“ gleicht einem Museum mit historischen Exponaten wie Skiern und alten Schischuhen, landwirtschaftlichen Geräten, Kaffeemühlen und einem großen Mühlenrad im Zentrum des Restaurants.

Seit Dezember 2011 kann Familie Altenberger genau gegenüber der Alten Schmiede eine neue Errungenschaft präsentieren: die Asitz Bräu, ein hochalpiner, bayerischer Bierpalast direkt im Skigebiet. Dafür wurden zwei historische bayerische Brauereien bzw. Bräugaststätten samt umfassender Gerätschaft aus dem Bier-Mutterland Bayern abgebaut und es entstand ein Bierpalast. So erstrahlen das ehemalige Bürger Bräu in Hof (Oberfranken) und das ehemalige Hirschbräu bzw. Schwarzbräu in Lauingen an der Donau (Schwaben) mit ihrer 600jährigen Geschichte in der Salzburger Bergwelt in neuem Glanz. Eine Fülle an Braugerätschaften, vom Sudhaus bis zur ersten Kältemaschine, fanden so am Asitz eine neue Heimat.

200 Pistenkilometer laden im Skigebiet  Saalbach-Hinterglemm zu sanften und sportlichen Schwüngen ein. Und zwischendurch darf man sich immer wieder von ausgefallenen „Raststätten“ überraschen lassen. Wie auf der Mega Walleggalm, wo man im Hochalmgebiet am Spieleck-Lift bei Champagner und einem heißen Bad im „Hot Pot“ das einmalige Bergpanorama des Glemmtales genießen und sich mit ausgesuchten Speisen und erlesenen Weinen exklusiv verwöhnen lassen kann. Erst im Dezember wurde die Walleggalm  mit dem „Top of the Mountains Touristik Award 2012“ in der Kategorie „Best-Aprés Ski Hütte“ ausgezeichnet.

Zu den Hot Spots in Saalbach-Hinterglemm darf sich auch der „Schwarzacher“ zählen. Die Edelskihütte direkt neben der U-Bahn (Unterschwarzachbahn) punktet mit Gourmetrestaurant, Genuss-Lounge und Drive-In-Terrasse. Bemerkenswert ist die Dekoration von Jackie Hasenauer, der Chefin. Ihre Styling-Künste lassen jedes Gericht aufblühen. Die Symbiose aus alpiner Spitzenarchitektur und der Spitzenküche mit Bodenhaftung, erst kürzlich mit zwei Hauben gekrönt, schafft ein faszinierendes Flair für Genießer.

Wer es zünftiger mag, stattet der quirligen Wirtin Elisabeth Breitfuß auf der Ramernalm in Vorderglemm einen  Besuch ab. Ihre Spezialität ist neben ihrer herzlichen Art das „Blad´l“ machen. Schon die Zubereitung der köstlichen Blad´l – eine Pinzgauer Spezialität aus Mehl, gebacken in heißem Fett und gefüllt mit Süßem oder Saurem – ist ein Erlebnis. 

Weitere kulinarische Empfehlungen gibt es mit der Wieseralm und der Panoramaalm, wo vor allem die hervorragende Weinauswahl bemerkenswert ist.

Weitere Infos unter
www.salzburgerland.com
www.lungau.at
www.skicircus.at

Bilder: Krallerhof / Katschbergbahnen GmbH

 


Veröffentlicht am: 01.02.2012

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit