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Meike Schlecker: Wie glaubwürdig ist das Gesicht zur Milliardenpleite?

Eine junge, blonde und blasse Frau im Scheinwerferlicht. So wirkte Meike Schlecker, als sie kürzlich ins Blitzlichtgewitter trat. Die 38 Jahre alte Ex-Milliardärin ist zum Gesicht des insolventen Drogerieimperiums Schlecker geworden. Wie glaubwürdig war ihr Auftritt?

"Erstmals in seiner 20jährigen Geschichte hat Schlecker ein Gesetz der Informationsgesellschaft befolgt", analysiert Ulla Wiegand (50). Die Hamburger Medientrainerin und Auftrittsberaterin stellt fest: "Die Presse und die Öffentlichkeit erwarten heutzutage, dass sich Unternehmen mit einem Kopf zeigen; insbesondere in der Krise reichen Zahlen, Daten, Fakten nicht aus."

Der zentrale Satz Meike Schleckers als Tochter des Firmengründers zum Verbleib des Familienvermögens lautete: „Es ist nichts mehr da". Dass diese Aussage durchaus authentisch und glaubwürdig geklungen habe, führt Ulla Wiegand gerade auf die Unbeholfenheit zurück: "Der fast schüchtern vorgetragene Offenbarungseid einer der reichsten Frauen Deutschlands sei noch dadurch unterstützt worden, dass Frau Schlecker schlicht und gedeckt gekleidet war.“

Dass der öffentliche Auftritt imagebildend, in Krisenzeiten kriegsentscheidend und damit viel Geld wert sein könne, habe sich oftmals erst in der jüngeren Managergeneration herumgesprochen. Die sei mit Internet und sozialen Medien großgeworden, habe daher weniger Berührungsängste vor der eigenen Darstellung. So, wie Meike Schlecker. Wiegand: "Das neue Gesicht des zahlungsunfähigen Unternehmens hat durch den unprätentiösen Auftritt eine vertrauensbildende Maßnahme ergriffen - das war womöglich ein Grundstein zum Wiederaufstieg der Firma Schlecker!"

Ulla Wiegand coacht zusammen mit Ihrem Mann, dem ehemaligen Journalisten Wolf Achim Wiegand (Foto oben) , als "Wiegand & Wiegand - Die Auftrittsberater" seit gut eineinhalb Jahrzehnten deutschlandweit Top-Führungskräfte. Der "Faktor Mensch" werde von Managern häufig unterbewertet, berichtet sie. "Vor allem altvordere Wirtschaftslenker verlassen sich zu häufig auf die vermeintliche Aussagekraft von Bilanzen und Geschäftsberichten – es gilt jedoch: it’s all about people."

 


Veröffentlicht am: 01.02.2012

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