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30.03.2017

 

 

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Sicheren Urlaubsbuchung im Netz

Wer sorgfältig plant, fährt abgesichert in den Urlaub: Zum heutigen europaweiten „Safer Internet Day“ veröffentlicht der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) wertvolle Orientierungstipps zur Reisebuchung. Der „Safer Internet Day“ wurde 2008 von der Europäischen Union ins Leben gerufen, um Unternehmen und Konsumenten gleichermaßen für das Thema Sicherheit im Internet zu sensibilisieren.

„Gerade zu dieser Jahreszeit und bei den jetzigen kalten Temperaturen träumen viele Deutsche bereits von einem sonnigen Sommerurlaub“
, so Michael Buller, Vorstand des VIR. „Damit aus den wohl verdienten, schönsten Wochen des Jahres kein Reinfall wird, ist es allerdings wichtig, sich genau über die Anbieter auf dem Markt zu informieren und vermeintliche Schnäppchen buchstäblich auf Herz und Nieren zu prüfen. Besonders bei Flügen gibt es neue Anbieter, die ihre Preise mit geschickten Tricks niedriger anpreisen, als sie wirklich sind.“

Internet-Nutzer sollten insbesondere prüfen, ob die angegebenen Tarife alle Steuern und Gebühren enthalten. Scheinbar günstige Flug-Coupons zeigen beispielsweise die anfallenden Steuern und Gebühren nicht an, so dass der tatsächliche Endpreis bei der Buchung deutlich höher liegt „Dies ist eine Irreführung des Verbrauchers“, betont Michael Buller. „Diese vermeintlichen Schnäppchen gilt es grundsätzlich mit anderen Angeboten zu vergleichen. Es kann durchaus sein, dass es für dieselbe Leistung günstigere Offerten gibt.“
 
Das A und O der Internetportale: Websites genau unter die Lupe nehmen

Generell gibt es eine Reihe von Faktoren, die für ein seriöses Urlaubsportal sprechen. Neben einem gesunden Bauchgefühl sollten Nutzer beispielsweise prüfen, ob ein Anbieter ein leicht zu findendes Impressum aufweist, das zugleich klar und deutlich die Rechtsform des Unternehmens zeigt. Ebenso sollten Kunden nicht lange nach den AGBs suchen müssen.

Eine gesunde Skepsis ist angesagt, wenn sich der Unternehmenssitz eines unbekannten Anbieters außerhalb von Deutschland befindet. Dann kann es im Ernstfall schwierig werden, sein Recht zu bekommen, wenn etwas nicht wie geplant verläuft. Ein regelrechtes Alarmzeichen sind selbst bei Firmen in Deutschland Postfach-Adressen. Auch die Erreichbarkeit über teure 0900-Telefonnummern spricht nicht für Seriosität.

„Wer sich unsicher bei der Einschätzung eines Anbieters ist, sollte generell über Suchmaschinen nach der Meinung anderer Reisender stöbern“, so Michael Buller weiter. „Bei unseriösen Anbietern finden sich in der Regel viele entsprechend negative Kommentare und Bewertungen in einschlägigen Foren.“ Ein weiteres Kriterium zur Beurteilung eines Anbieters gilt für Reiseveranstalter. So muss eine Pauschalreise aus rechtlichen Gründen in Deutschland prinzipiell immer einen Sicherungsschein beinhalten, der den Kunden im Falle einer Insolvenz absichert. Dies ist immer dann der Fall, wenn die Reise Flug und Hotel umfasst.

Beim Vergleich vermeintlich identischer Angebote unterschiedlicher Unternehmen gilt: Offerte ist nicht immer gleich Offerte. Denn oftmals gibt es gravierende Differenzen beim Leistungsumfang. So sollten Konsumenten beispielsweise prüfen, ob der Transfer im Preis inkludiert und welche Zimmerkategorie ausgeschrieben ist. Darüber hinaus müssen beim Vergleich natürlich Verpflegungsart, Urlaubsgebiet und Abflughafen identisch sein.

Vorsicht auch bei sensiblen Kundendaten: Qualitätssiegel beachten

„Ein wichtiges Indiz für die Einstufung eines seriösen Anbieters im Netz ist der Umgang mit wichtigen Daten des Konsumenten“, gibt VIR-Vorstand Michael Buller weiter zu bedenken. „So sollten beispielsweise Angaben zur Kreditkarte immer verschlüsselt übertragen werden. Dies ist zu erkennen am entsprechenden Schloss-Symbol auf dem Computer-Bildschirm.“

Auch beim Thema Qualitätssiegel ist Vorsicht geboten. „Bei einigen Siegeln geht nicht klar hervor, was hier eigentlich geprüft wird“, bekräftigt Michael Buller. Als hilfreiche Orientierungshilfe für seriöse Anbieter haben sich Qualitätssiegel von unabhängiger Seite etabliert. Der VIR empfiehlt das s@fer shopping Siegel des TÜV Süd, das sich insbesondere in der Touristik-Branche einen Namen gemacht hat. Alle Mitgliedsunternehmen des VIR sind TÜV-zertifiziert.

Michael Buller empfiehlt Verbrauchern den Klick auf die Internet-Seite www.label-online.de, die von der Verbraucher Initiative e.V. betrieben wird, dem Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher. Hier können Kunden Qualitätssiegel auf Seriosität überprüfen.

Quelle: Wilde & Partner

 


Veröffentlicht am: 07.02.2012

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