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Ein Tuch für die Liebe

Die Not und die Liebe machen bekanntlich erfinderisch – und haben schon so manch einer Idee zu weltweitem Ruhm verholfen. Dabei sind es oft die kleinen Geistesblitze und Erfindungen, die fast unbemerkt unser Leben verändern.

Nehmen Sie zum Beispiel das Taschentuch: Ein Utensil, das uns gerade in Zeiten sibirischer Großwetterlagen über Mitteleuropa mehr denn je zum festen, nützlichen und überaus geschätzten Begleiter wird. Oder benutzen Sie noch Ihren Ärmel zum Nase abwischen – oder zweckentfremden Sie gar Ihre Hand? Eben! Sogar gesellschaftliche Regeln und Verhaltensmuster wie Benimm, Etikette und Ästhetik unterliegen einem stetigen Wandel – und werden nicht selten von den kleinen Dingen des Lebens nachhaltig geprägt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass verliebte englische Junggesellen des 19. Jahrhunderts aus der antiken Not, sich die Nase säubern zu müssen, schließlich eine wahre Tugend machten.

Aus der Not geboren…

Doch eins nach dem anderen: Seine Anfänge hatte das historische „Taschentuch“ der Überlieferung zufolge tatsächlich im alten Rom. Das handliche Stück Stoff aus ägyptischem Leinen diente dem vornehmen Römer dabei nicht nur als Schweiß- und Taschentuch, sondern auch als Serviette. Unauffällig verstaut fand das nützliche Accessoire seinen Platz in einer Seitenfalte der Toga und machte es fortan unnötig, ständig das eigene Gewand mit allerlei Sekret zu verschmutzen. Einige Jahrhunderte – und so manche Zweckentfremdung später –  galt das in Parfum getränkte „Schnüffeltuch“ einer feinen Dame dann als heiß begehrtes Pfand unter adeligen Kavalieren.

…zur Liebe erkoren…

 Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts, die maschinelle Textilproduktion war mittlerweile zum Motor der industriellen Revolution in England geworden, erlebte das „Taschentuch“ schließlich seinen finalen Durchbruch als Status- und Stilsymbol – allerdings zunächst in den Händen junger, unverheirateter Damen. Kokett versteckten diese hinter den seidenen Spitzen ihre errötenden Wangen, wenn ihnen ein liebestrunkener Verehrer den Hof machte. War der Charmeur schließlich erfolgreich, erhielt er das aufwändig gearbeitete Stück Stoff als populären Liebesbeweis – und steckte sich das edle „Kavalierstuch“ voller Stolz ans Revers oder – ganz besonders modisch und gewagt  – in die Brusttasche.

…dem Stil gewidmet!

Auch heute verleiht das Einstecktuch noch immer jedem Outfit den letzten, entscheidenden Schliff. Seine Träger setzen mit ihm ein unverkennbares Zeichen für Geschmack, Klasse und Eleganz – und das nicht immer nur in Kombination mit einer passenden Krawatte. Auch „solo“ ist das edle Pochette mit rollierter Kante ein wahrer Eyecatcher – und damit unverkennbarer  Ausdruck individuellen, exquisiten  Stilgefühls. Doch in seinen modernen Varianten und mit ausgefallenen Motiven wie Flaggen, Lebensweisheiten oder Comic-Szenen erfüllt der modische Dauerbrenner heute sogar noch einen ganz anderen, wichtigen Effekt. Denn nichts wirkt besser, um das Eis zu brechen, als eine gute Geschichte – auch zum Valentinstag am 14. Februar 2012…

Valentins-Special bei SONJA KAMPY

Auch SONJA KAMPY hat ein Herz für Liebende: Die edlen Seiden-Pochettes mit liebevollen Comic-Motiven gibt es zum Valentinstag für nur 29,90 EUR im SONJA KAMPY Online Shop – allerdings nur solange der Vorrat reicht!

Autorin: Krawattière Sonja Freundorfer, geb. Kampy

Seit fast einem Viertel Jahrhundert steht die Münchner Krawatten-Designerin Sonja Freundorfer nun schon als eine der wenigen Frauen weltweit ihren Mann in einem Business, dass fast ausschließlich in männlicher Hand ist. Und der Erfolg gibt ihr Recht. Die exklusiven Designer-Kollektionen der gebürtigen Tschechin sind weit über die deutschen Grenzen hinaus begehrt.

Bereits seit 2002 entwickelt Sonja Freundorfer exklusive Kollektionen für die Porsche-Linie. Ihre hochwertigen Seidenkrawatten, Einstecktücher und Accessoires unter dem Label SONJA KAMPY sind zudem im gehobenen deutschen und europäischen Fachhandel und weltweit im Internet unter www.sonja-kampy.de erhältlich.

 


Veröffentlicht am: 09.02.2012

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