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Doris Dörrie – ein Multitalent erzählt vom Glück

Ob Opernregisseurin, Filmemacherin oder Buchautorin – Doris Dörrie ist ein wahres Glückskind voller Talente. Ihr neuer  Kinofilm „Glück“ (Kinostart: 23. Februar 2012) handelt von der Sehnsucht und der Suche nach diesem Glück auf unserer Erde, dem alltäglichen Leben  und in der Liebe. Eine Thematik, mit der sich Doris Dörrie schon ihr ganzes Leben beschäftigt. Doch wer ist diese Frau, die auf so kluge und intelligente Weise alltägliche Situationen aus unserem Leben erzählt?

Studium in München und den USA


Nach dem Abitur 1973 kommt Doris Dörrie durch ein zweijähriges Filmstudium in den USA schnell in Berührung mit der Kreativbranche. Als Filmvorführerin gibt sie sich dort auch privat Ihrer Leidenschaft für die bewegten Bilder hin. Wieder in Deutschland, nimmt das 1955 in Hannover geborene Multitalent ein Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) in München auf und schreibt nebenbei Filmkritiken für die Süddeutsche Zeitung. Einem größeren Publikum wird sie mit ihrem Studenten-Abschlussfilm „Der erste Walzer“ bekannt – eine Geschichte über zwei Jugendliche, deren Schwierigkeiten mit der Arbeitswelt und erste Erfahrungen eines gemeinsamen Lebens.

Durchbruch mit der Beziehungsfarce „Männer“

Ihren Durchbruch schafft Doris Dörrie mit der Beziehungsfarce „Männer“. Ein überragender Publikumserfolg, der Doris Dörrie auf die „Spiegel"-Titelseite katapultiert. Die Geschichte um zwei gegensätzliche, rivalisierende Männer mit Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht trifft den Zeitgeist perfekt. Und das, obwohl Doris Dörrie eher eine Expertin für absurde Alltagsgeschichten und skurrile Charaktere ist.

Zuschauen und Zuhören als Inspiration

Den entscheidenden Antrieb für ihre kreativen  Geschichten bekommt Doris Dörrie durch zwei elementare Dinge – Zuschauen und Zuhören. In einem Café zu sitzen und Menschen zu beobachten ist für ihr Schreiben und ihr Filmen entscheidend. Realitätstreue Storys erzählt man am besten, wenn man die Geschichten auch selbst erlebt hat: „Man kann nicht nicht autobiographisch schreiben“ – davon ist sie überzeugt. Auch wenn ihr im Trubel Hollywoods die Ruhe für diese Beobachtungen fehlte - was gute Storys sind, hat sie auch von ihren Dozenten in Amerika gelernt.

Filme drehen, Opern inszenieren und Bücher schreiben – die perfekte Kombination


Doris Dörrie verarbeitet die sensibel erzählten Geschichten seit Jahren nicht mehr nur im Kino – seit 1987 veröffentlicht sie auch erfolgreich Kurzgeschichten und Erzählungen. „Die Zeit“ bezeichnete sie sogar einmal als einen der bedeutendsten Schriftsteller der Gegenwartsliteratur. Als ob das nicht genug wäre: Opern inszeniert Doris Dörrie auch noch. Manche nennen das umtriebig, andere bezeichnen sie als Workaholic. Sicher ist: Doris Dörrie surft munter zwischen den Künsten. Charaktere, die in Büchern auftauchen, werden in Filmen weiterentwickelt und kehren wieder in die Literatur zurück. Aber eins ist ihr klar: Jemand anderes als sie selbst kann ihre Bücher nicht verfilmen. Komme, was wolle. Immerhin ist sie in der glücklichen Situation, sich diesen Luxus erlauben zu können.

Glück durchzieht Ihre Geschichten

Apropos Glück – die Erfüllung menschlicher Wünsche durchzieht die gesamte Thematik ihres Schaffens. In vielen Büchern und Filmen strampeln sich ihre Figuren ab, um einfach glücklich zu sein. Dabei sagte sie einmal: „Die größte Befreiung für die Menschen bestünde darin, nicht ständig glücklich sein zu wollen“.  Den Figuren diesen Glücksanspruch auszureden, ist in Doris Dörries Geschichten jedoch eine Sache der Unmöglichkeit. Vielleicht ja deshalb, weil nun mal tatsächlich alle dem Glück nachrennen und das Glück dann doch immer wieder wartet.

In Doris Dörries neuem Kinofilm „Glück“ ist Noah Leyden (Matthias Brandt) Spezialist für die Suche nach Glück und den Moment, in dem es uns verlässt. Er erzählt die unfassbare Geschichte von Irina (Alba Rohrwacher) und Kalle (Vinzenz Kiefer), die diesen Moment erleben. Zwei Gestrandete, die zueinander finden und das eben erst entdeckte gemeinsame Glück mit allen Mitteln zu verteidigen suchen. Wer ab dem 23. Februar 2012 eines der deutschen Kinos besucht, kann dieses Glück der beiden Verliebten aus nächster Nähe erleben und bekommt das Auf und Ab des Gefühls unmittelbar vergegenwärtigt. Eine Erfahrung, der man sich nicht entziehen sollte.

Glück
Drehbuch und Regie: Doris Dörrie
Nach der gleichnamigen Erzählung von Ferdinand von Schirach aus dem Buch „Verbrechen“, erschienen im Piper Verlag
Darsteller: Alba Rohrwacher, Vinzenz Kiefer, Matthias Brandt, Christina Große, Maren Kroymann, Oliver Nägele u.v.a.
Kinostart: 23. Februar 2012
im Verleih der Constantin Film
offizielle Filmseite: http://glueck-film.de
GLÜCK bei Facebook: http://facebook.com/Glueck.film
Glücks-Pixel-Aktion: www.gluecks-pixel.de

 


Veröffentlicht am: 15.02.2012

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