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30.04.2017

 

 

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Satt essen und trotzdem Abnehmen?

PhytoDoc, das Portal für Gesundheit, Naturheilkunde und Heilpflanzen, hat eine neue Methode der Gewichtsreduktion recherchiert. Diäten im Allgemeinen und erst recht Trenddiäten, bringt das überhaupt etwas? Wenn wir von nur 100 kcal pro Tag zu viel ausgehen, und das wäre ein trockenes Brötchen, ergibt das im Jahr mehr als 35.000 Kilokalorien mit einem Gewicht von 5 Kilogramm! Es hilft also nur, den Körper zu überlisten - mit Wissenschaft und Erfahrungswerten.

„Volumetrics“ stammt von „Volumetrie“, dem Messen von Rauminhalten. Ernährungsmediziner der TU München bestätigen die Theorie, die dahinter steckt. Sobald wir essen, wird ein Dehnungsreiz der Magenwand ausgelöst. Interne Nervenrezeptoren messen die Essensmenge und den Druck auf die Magenwand. Diese Rezeptoren senden Signale an das Gehirn. Dort lösen sie auf diese Weise das Völlegefühl aus. Nerven im Zwischenhirn sorgen dafür, dass wir nicht weiter essen. Wenn wir letztlich vollkommen satt sind, werden die damit zusammenhängenden Botenstoffe nicht mehr ausgeschüttet. Zieht sich der Magen zusammen und entleert sich, fühlen wir sehr bald danach wieder ein Verlangen nach Essen. Größere Mahlzeiten füllen daher den Magen für einen längeren Zeitraum. Sie sättigen besser als kleine Mahlzeiten.

Das System der Energiedichte


Das System der Energiedichte berechnet  Kilokalorie pro Gramm essbarem Lebensmittel. Hier geht es darum, möglichst viele sättigende Mahlzeiten ohne zu viele Kalorien bereit zu halten. Dafür teilen die Ernährungsmediziner die Kalorien von Lebensmitteln bzw. Mahlzeiten durch deren Gewicht in Gramm. Ist dieser Wert gering, also unter 1,5, so ist das Gericht ideal zum Abnehmen. Berechnungsbeispiel: 150 Gramm Rinderfilet hat 182 kcal, das entspricht einer Energiedichte (ED) von 182:150=1,2, also zum Sattessen geeignet. Die Energiedichte-Tabelle kategorisiert die Lebensmittel in den Farben grün, gelb und rot und signalisiert, wovon man mehr bzw. weniger essen sollte.

Einige Tipps und Verhaltensregeln

· LISTEN-TIPP: Machen Sie sich eine Liste der Dinge, die Sie sehr gerne tun. Wenn dann der Appetit auf eine kalorienreiche Zwischenmahlzeit kommt, nehmen Sie sich vor, 20 Minuten zu warten – und dies mit Hilfe der geliebten Tätigkeit.

· ENERGIEDICHTE-TIPP: Es nützt nichts zu hungern und Essensmengen einzusparen. Um abzunehmen muss man Kalorien einsparen. Das heißt: möglichst kalorienarme Speisen zu sich nehmen, dann schreit der Körper auch nicht „Hunger!“. Dies funktioniert mit Gemüse, magerem Fleisch, nicht allzu fettem Fisch, Kartoffeln und anderen Lebensmitteln mit geringer Energiedichte.

· TELLER-TIPP:
Verwendet man große Teller und ebensolche Servierlöffel gerät man leicht in die Kalorienfalle. Daher besser kleine Teller und kleine Servierlöffel verwenden.

· TOPF-FALLE: Die Portion, die man essen will, bitte schon in der Küche auf den Teller geben. Nimmt man dagegen die Töpfe mit den Speisen mit, nimmt man sich eher noch einen Nachschlag. Dies spart man sich jedoch zumeist, wenn man für einen Nachschlag oder eine zweite Portion noch einmal in die Küche gehen muss.

· WEGSTRECKEN-TIPP: Legen Sie verführerische Lebensmittel wie Schokolade nicht auf den Schreibtisch, daneben oder ins Wohnzimmer. Besser man legt sie weiter entfernt z. B. in den weiter entfernten Aktenschrank oder in den Kühlschrank, so dass man eine längere Wegstrecke dafür zurücklegen muss.

Mehr zu den Abnehmtricks unter http://www.phytodoc.de/artikel/satt-essen-und-trotzdem-abnehmen-mit-volumetrics/

Quelle:
PhytoDoc

 


Veröffentlicht am: 16.02.2012

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