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Bau- und Wohntrends 2012

Das liegt 2012 im Trend: Bauweisen, die den Geldbeutel schonen. Energetische Maßnahmen, die Umwelt und auch Auge erfreuen. Und Baumaterialien, die die Gesundheit erhalten.

Trend 1: Die neue Einfachheit

Das Eigenheim in Deutschland bleibt bezahlbar - durch günstige Zinsen und neue Konzepte für preiswertes und ausbaufähiges Bauen.

Deutschland erlebt einen Run aufs Eigenheim. Um 21,6 Prozent ist 2011 die Zahl der Baugenehmigungen in den ersten neun Monaten gestiegen - die größte Zunahme seit 1993. Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse: "Ein eigenes Haus ist in wirtschaftlich unruhigen Zeiten besonders attraktiv, weil man die Miete spart und in etwas Bleibendes investiert. Zudem machen es intelligente, preiswerte Entwürfe leicht, mit dem Bauen zu beginnen." Darum verzichten viele Hausbauer gerne auf teure, komplizierte Gestaltungen. Auch der Bielefelder Architekt Hans-Friedrich Bültmann bestätigt den Trend zur neuen Einfachheit. "Vor allem junge Menschen begeistern sich für das Konzept eines flexiblen Starterhauses."

Das Basismodell nach dieser Idee hat 70 Quadratmeter Wohnfläche, die ab 70.000 Euro zu haben sind. Bültmann: "Die Größe reicht für ein Paar völlig aus - und das Haus lässt sich bei Bedarf später leicht erweitern."

Trend 2: Energetisch sanieren wird stilvoll
Hausfassaden-Sanierung hat fast immer zwei Ziele: die Senkung der Heizkosten und die optische Aufwertung der Immobilie.

Energiesparen liegt im Trend: Rund 900 Millionen Quadratmeter deutscher Außenwände sind mit Dämmplatten ausgelegt - das entspricht in etwa der Fläche Berlins. Und es werden 2012 deutlich mehr.

Nicht immer stechen die Sanierungen positiv ins Auge. "Die Möglichkeiten für die optische Aufwertung der Immobilie rücken zunehmend ins Blickfeld", beobachtet Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. "Ökologisch sinnvolle Baumaßnahmen lassen sich heute sehr gut in zeitgemäßes Design kleiden. Das gilt besonders für die Haushülle."

Neben verschiedenfarbigen Putz-Varianten können auch Holz, Keramik und Metall als Oberfläche verwendet werden. Wird Wert auf regional typische Baustile gelegt, können auch Klinker-Verblendungen zum Einsatz kommen. Carsten Venus von Blauraum Architekten bestätigt den Trend. "Sanieren ist keine Reparatur. Der gute Architekt macht sich hier die gleichen Gedanken über die Fassadengestaltung wie bei einem Neubau."

Trend 3: Im Fokus: Gesundes Wohnen
Baufamilien und Modernisierer achten besonders auf gesundes Raumklima und hochwertige Ausstattung. Baustoffe und Einrichtung stehen daher auf dem Prüfstand.

Bis zu 20.000 verschiedene chemische Verbindungen kommen bei Hausbau oder Renovierung zum Einsatz, weitere werden für Möbel, Bodenbeläge oder auch Textilien verwendet. Nicht alle sind gesundheitlich unbedenklich - Allergien und Erkrankungen nehmen zu. Jeder fünfte Bundesbürger klagt heute bereits über Überreaktionen seines Immunsystems. "Die Nachfrage nach schadstofffreien Baumaterialien steigt weiterhin", erläutert Iris Laduch-Reichelt von der BHW Bausparkasse. "Mögliche gesundheitliche Belastungen sind zunehmend ein K.o.-Kriterium beim Kauf von Wohnausstattungen."
 
Der Rat von Baubiologen ist gefragt. Auch Sonja Lämmel vom Deutschen Allergie- und Asthmabund erfährt starken Zulauf. "Früher erkundigten sich Verbraucher vor allem zu den klassischen Allergienauslösern wie beispielsweise Pollen oder Hausstaub. Jetzt wird allergiearmes Bauen und Wohnen immer wichtiger."

Quelle: BHW Bausparkasse

 


Veröffentlicht am: 23.02.2012

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