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Vom Pfeifenmacher bis zum Monument Valley

Die Hüter der Heiligen Tradition der Pfeifenmacher, die Tulalip-Stämme des Staates Washington, die Navajo-Nation und zwei indianische Reiseveranstalter aus dem weltberühmten Monument Valley werden in diesem Jahr im Mittelpunkt des ITB-Stands der AIANTA stehen, der American Indian Alaska Native Tourism Association. Ein Besuch der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) vom 7. Bis 12. März in Berlin lohnt also in jedem Fall (Stand 281 in Halle 2.1).

AIANTA wurde 1999 gegründet, um den 566 in den USA anerkannten Indianerstämmen zu helfen, anderen Menschen ihre einzigartige Geschichte näherzubringen. Um es Besuchern zu erleichtern, das Land der Indianer kennenzulernen, hat AIANTA die USA in sechs Regionen unterteilt: den Osten, die Prärie, den Mittleren Westen, den Südwesten, die Pazifikregion und Alaska.

„Europäer und insbesondere die Deutschen zeigten schon immer reges Interesse an unserem Volk, unserem Land und unserer Kultur”, erklärt Leslie Kedelty, der Vorsitzende von AIANTA. „Angesichts der Vielzahl der Stämme und der Größe des Landes ist es unser Ziel auf der ITB, den internationalen Messebesuchern einige der besten touristischen Angebote des Indianerlandes zu zeigen. Wir möchten ein größeres Bewusstsein für diese Reiseziele und die einzigartigen kulturellen Erlebnisse, die sie dem Urlauber zu bieten haben, schaffen.”

Die Hüter der Heiligen Tradition der Pfeifenmacher (Keepers of the Sacred Tradition of Pipemakers) sind in Pipestone (Minnesota) zu Hause, wo Indianer seit über 2.000 Jahren in den Steinbrüchen jenen besonderen roten Tonstein abbauen, aus dem sie dann ihre Pfeifenköpfe fertigen. Die Pfeifenmacher möchten diese jahrtausendealte Kunst- und Kulturform bewahren, indem sie sie ihrem eigenen Volk und der ganzen Welt vermitteln. Ihr jährliches Powwow und Kulturlager steht allen Besuchern offen. Zudem werden Präsentationen und Workshops angeboten.

Die Tulalip-Stämme stammen aus einer Gegend, die westlich von Marysville (Washington) und etwa 65 km nördlich von Seattle liegt. Das 89 km² große Reservat der Tulalip-Indianer bietet Besuchern ein Spielkasino, das vom amerikanischen Automobilclub AAA vier Diamanten erhielt, dazu Konzerte mit großen Stars und das erst kürzlich eröffnete Hibulb-Kulturzentrum und -Naturschutzgebiet.

Das Zentrum hat die Geschichte, die traditionellen Werte und den spirituellen Glauben der Tulalip-Stämme wiederbelebt, der Rechtsnachfolger der Snohomish, Snoqualmie, Skykomish und anderer verbündeter Stämme, die 1855 den Vertrag von Point Elliott mit der USRegierung unterzeichneten.

Die Navajo-Nation ist die zahlenmäßig stärkste Indianernation der USA. Eines der dreizehn Unternehmen der Navajo-Nation, das Navajo Nation Hospitality
Enterprise (NNHE), wird auf der ITB seine Hotels in Window Rock, Tuba City und Page (Arizona) vorstellen. NNHE betreibt zudem das Explore Navajo Interactive Museum in Tuba City, das tiefe Einblicke in das Leben und die Kultur des Navajo-Volkes gewährt. Nur wenige Schritte davon entfernt findet man das Navajo Code Talkers Museum, das den tapferen Navajo-Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg gewidmet, die auch hierzulande durch den Film Windtalkers berühmt wurden.

Für viele Europäer ist Indianerland gleichbedeutend mit Monument Valley. Diese farbenprächtige Gegend ist sowohl mit Naturwundern als auch mit indianischer Kultur reich gesegnet. Monument Valley Simpson’s Trailhandler Tours werden von Navajo-Indianern geleitet, die jeden Felsen und jede Schlucht in ihrer Heimat kennen. Trailhandler Tours führt Fotografen zu verborgenen Schätzen im berühmten Land der roten Felsen, während Abenteurer das Land im Geländewagen oder auf Schusters Rappen mit erfahrenen Führern erkunden können, die ihr ganzes Leben auf diesem Land verbracht haben. Die Pensionen und kulturellen Ausflüge von Navajo Hogan sind bei Besuchern aus aller Welt sehr beliebt.

Monument Valley Tours setzt die Besucher in Spezialfahrzeuge, damit sie die spektakulären Farben und Landschaften des Stammesparks Monument Valley in ihrer ganzen Pracht und Vielfalt erleben können. Die Felsnadeln und -türme dieser Gegend bildeten die Kulisse unzähliger Filme, darunter viele Westernklassiker von John Ford. Bei der Tour durch das „Tal” erfahren die Gäste Interessantes über die Lebensweise der Navajo-Indianer und sehen unterwegs deren traditionelle Behausungen.

 


Veröffentlicht am: 28.02.2012

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