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Rätselhafte Welt – Wie real ist unsere Wirklichkeit?

Was nehmen Sie eigentlich wahr? Und ist alles Wahrgenommene immer real? Der feinsinnige Thriller SCHILF (Kinostart 8. März 2012) nimmt uns weit über die Grenzen der Wahrnehmung hinaus mit in eine Realität, die uns auf atemberaubende Weise zeigt, das alles, was denkbar ist, auch existiert.

Während die Philosophen und Physiker vergangener Jahrhunderte die Grundsteine des Wissens über Realität und Wahrnehmung gelegt haben, bringen die Forscher der Gegenwart die Grundfesten ins Wanken. Werfen wir doch einen kurzen Blick zurück:

Galilei

Wenn Galileo Galilei vor gut 400 Jahren nicht mit dem gerade erst erfundenen Fernrohr in den Nachthimmel über Padua geblickt hätte, würden wir heute wohl noch alle in die Röhre schauen und vielleicht immer noch glauben, dass wir auf einer Scheibe leben. Der Begründer der modernen Naturwissenschaft lehrte die Welt, dass Theorien auch im Experiment zu überprüfen sind, bevor man sie glauben kann. Am Ende musste dann sogar die übermächtige Kirche kapitulieren und anerkennen, dass die Welt in Wirklichkeit eine Kugel ist und um die Sonne kreist.

Descartes

Hätte René Descartes nicht schon im 17. Jahrhundert darauf bestanden, dass man alle Tatsachen anzweifeln muss – wir würden noch immer viel Unsinn glauben. Sein Sinnspruch „cogito ergo sum“ („ich denke, also bin ich“) kennen heutzutage nicht nur Philosophen. Der große Franzose bestand jedoch auch darauf, dass wir unseren Sinnen nicht einfach trauen dürften, da bereits erfahrene Wahrnehmungen diese beeinflussen. Der zweifelnde Mensch urteilt – kommt aber oft zu falschen Schlüssen, da letztendlich oft der Wille über den Verstand siegt.

Nicht alles zu glauben, was man sieht – aber eben auch nicht glauben, dass das, was man nicht sieht nicht existiert – wir kommen dem spannenden Thriller SCHILF schon näher.

Locke

Für den englischen Philosophen John Locke stellte die Welt nur ein verzerrtes Abbild der Wirklichkeit dar. Ohne die Philosophie des Zeitgenossen von Descartes wären Dogmen und Vorurteile heute wohl noch überaus salonfähig. Anstatt fester Vorstellungen wird, nach ihm, das menschliche Bewusstsein erst durch die Erfahrung von sinnlicher und innerer Wahrnehmung im Verstand gebildet. Die Welt ist demnach so, wie sie uns erscheint. Dabei muss sie mit der realen Welt nicht zwingend übereinstimmen.

Ein Viele-Welten-Theoretiker könnte hier direkt ansetzen. Locke hätte davon aber wohl eher wenig gehalten, denn am Grundkonzept einer realen Welt hielt er fest.

SCHILF

Der Physikprofessor Sebastian ist in SCHILF so sehr mit den Fragen der Viele-Welten-Theorie beschäftigt, dass er auf dem besten Wege ist, den Blick für die Realität zu verlieren. Er glaubt nicht an die eine existente Welt, sondern vielmehr daran, dass alles, was denkbar ist, auch existiert – in einem Multiversum. Doch dann verschwindet plötzlich sein Sohn. Und für den Forscher beginnt ein Albtraum, der sein ganzes Leben blitzartig zu verändern droht. Schafft er es, den mysteriösen Fall aufzuklären, oder wird er sich in einer verzerrten Wahrnehmung der Welt verlieren und wenn ja, dann in welcher Welt?

Die Antwort darauf gibt es am 8. März 2012, wenn SCHILF bundesweit in den Kinos startet.

 


Veröffentlicht am: 06.03.2012

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