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Blau – bitte nur für die Frau

Wenn der Frühling sein blaues Band wieder durch die Lüfte flattern lässt … - unterstreicht er damit im Verständnis der damaligen Zeit nicht gerade seinen männlichen Charakter: Blau war nicht nur zur Zeit des Dichters Eduard Mörike, sondern sogar noch bis in die zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts eine reine Frauenfarbe. Auch wenn Sie es nicht glauben wollen: Echte Männer trugen damals rosa.

Derlei modischen Wagemut würde sich manche Frau heute wünschen: Denn die aktuellen Frühjahrskollektionen vertreiben den Winterblues in diesem Jahr mit weichen, schmeichelnden Pastelltönen. Krawatten, Einstecktücher und Hemden in Rosé und anderen Rotnuancen, dann allerdings im Mustermix mit zartem Offwhite, bringen Frische und Eleganz ins triste Bild der Übergangsgarderobe. Pardon, sie brächten. Theoretisch. Denn praktisch müssen sich dazu erst mehr modebewusste Herren finden, die das „kleine Rot“ nicht automatisch in die Babyschublade verbannen.

Das kleine Rot…

Als rosé in der Herrenwelt noch wirklich rosige Zeiten vorfand, ging die Deutung strikt von der Grundfarbe aus:  Rot war die Farbe des Blutes, der Leidenschaft, des aktiven Eros. Also männlich pur. In ihren helleren Nuancen behielt es für den Träger dennoch seinen Grundcharakter – war aber als  „kleines Rot“ weniger aggressiv und aufdringlich. Frauen hingegen kleideten sich in blau, der Farbe der Heiligen Maria –  und damit der damals typischen Frauenfarbe. Kleinen Mädchen war das „kleine Blau“ vorbehalten, also pastellige(re) Farbvarianten wie bleu. Das änderte sich erst im Zuge der Industrialisierung: Mit dem Einzug des Blaumanns drehten sich die Vorzeichen um 180 Grad…

…ein Kombi-Star   

Was im Zweifel aber noch immer kein gutes Argument gegen die Pastell-Ergänzung eines stilvollen Business-Outfits wäre. Wo Mann sich farblich ohnehin besser nicht am Blaumann orientieren sollte. Modebewusste Männer lassen daher dieses Jahr den Frühling gerne gelassen mit seinem blauen Band winken – und tragen lässig eine Seidenkrawatte in Rosé zum dezent gemusterten Hemd und einem leichten Anzug in… ja, in welcher Farbe? Rosé lässt dem Träger hier zum Glück alle Freiheiten, denn es ist der Kombistar im stilvollen Ensemble: Braun, Grau, Schwarz – nahezu alle klassischen Anzugfarben bringt sein pastelliger Kontrast zum Strahlen. Und unterstreicht zugleich die unverkrampfte Weltoffenheit und das ästhetische Gefühl seines Trägers. Der natürlich zur Abwechslung in diesem Frühling auch noch andere Töne tragen darf, zumindest so lange sie pastellig sind. Das heißt: Heutzutage geht für Männer dann zum Glück ja sogar bleu.

Krawattière Sonja Freundorfer, geb. Kampy


Seit fast einem Viertel Jahrhundert steht die Münchner Krawatten-Designerin Sonja Freundorfer nun schon als eine der wenigen Frauen weltweit ihren Mann in einem Business, dass fast ausschließlich in männlicher Hand ist. Und der Erfolg gibt ihr Recht. Die exklusiven Designer-Kollektionen der gebürtigen Tschechin sind weit über die deutschen Grenzen hinaus begehrt. Bereits seit 2002 entwickelt Sonja Freundorfer exklusive Kollektionen für die Porsche-Linie.

Ihre hochwertigen Seidenkrawatten, Einstecktücher und Accessoires unter dem Label SONJA KAMPY sind zudem im gehobenen deutschen und europäischen Fachhandel und weltweit im Internet unter www.sonja-kampy.de erhältlich.

 


Veröffentlicht am: 09.03.2012

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