Startseite  

25.11.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Sideboards - ein Trendmöbel mit Geschichte

Paul hat eine spannende Angewohnheit: Mitten in der Nacht wacht er auf, es packt ihn und er räumt die ganze Wohnung um. Ein Tisch dorthin, die Pflanzen rotieren einmal und vielleicht bekommt noch ein Bild eine neue Wand. Und was schiebt er dabei am liebsten und dank seiner ganzen Konstruktion auch am leichtesten: Selbstverständlich das Sideboard.

In kaum einer modern eingerichteten Wohnung fehlen sie heute – Sideboards.  Das ist nicht verwunderlich, denn Möbel mit Mehrfachfunktionen rangieren auf der Wunschliste ganz oben und bieten viel Raum für Veränderungen. Sideboards sind vielfältig einsetzbare Möbelstücke, die je nach Raum- und Lebenssituation unterschiedliche Funktionen wahrnehmen können. Sie passen außerdem hervorragend zu vielen anderen Möbeln.

Sideboards können ganz profan an der Wand stehen, sie können als Raumteiler oder im Home-Office als Aktenablage dienen. Viele Sideboards sind allein deshalb Mittelpunkt des Zimmers, weil auf ihnen der Fernseher thront.

Wenn Paul meint, dass er als Sideboard-Besitzer ein ganz moderner Einrichtungsprofi ist, irrt ein wenig. Klar ist: Sideboards liegen im Trend – neu sind sie jedoch nicht. Früher hatten die halbhohen Möbelstücke nur einen ganz profanen deutschen Namen - Anrichte. Die Anrichte entwickelte sich aus einem Tisch und man kann deren Geschichte bis in die Spätgotik zurück verfolgen.
 
Will Paul sein Sideboard historisch aufwerten will, kann er ja einen Stammbaum für das gute Stück anlegen. Damit kann er dann "belegen", die Vorfahren seines Sideboards war eine Anrichte aus dem 14. Jahrhundert. Schon damals hatte man Tische mit einer Rückwand und zumeist sehr aufwändig verzierten Türen versehen. Dahinter verschwanden das Tafelsilber und die Tischwäsche. Auf der Anrichte wurden – nomen est omen – die Speisen angerichtet.

Auch heute zeichnet sich ein Sideboard - eigentlich nur der englische Begriff für Anrichte - durch seine halbhohe Bauweise, seine ansehnliche Rückseite und seine mehr oder weniger aufwendig gestalteten Türen und Schubladen aus.

Das Sideboard des 21. Jahrhunderts ist ein multifunktionales Möbelstück, seine Türen sind längst nicht mehr nur aus Holz, man spielt heute mit vielen Materialien, Farben und mit Licht. Doch eines haben sie mit ihren mittelalterlichen Vorfahren gemeinsam: Sie schmücken jeden Raum, sind unendlich praktisch und genauso variabel.

 


Veröffentlicht am: 15.07.2013

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit