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Bozen für Kulturliebhaber

Eine Saison ganz im Zeichen der Kultur, die keine Wünsche offen lässt, darunter eine Ausstellung im besonderen, die man nicht verpassen sollte: „Ötzi²º“ im Südtiroler Archäologiemuseum (Tel. +39 0471 320100, www.oetzi20.it), mit der das 20-jährige Jubiläum seit der Entdeckung der berühmten Mumie des Similaun gefeiert wird. Aufgrund des großen Erfolges ist die Ausstellung bis Januar 2013 verlängert worden. Die 4 Stockwerke des Museums wurde komplett umgestaltet und nach den Themen life, reality, science und fiction eingeteilt: auf 1200 m² können die Besucher alles Wissenswerte zu Ötzi erfahren. Berichte und Ergebnisse von Forschern, teils noch offene Fragen der Wissenschaft, Erzählungen, Briefe und  Kurioses rund um das Phänomen Ötzi.

Ein wahrhaft originelles Thema wird im Merkantilmuseum gezeigt (Tel. +39 0471 945637), wo bis Oktober 2012 die neue Ausstellung „Die alte Post in Bozen“ geöffnet ist: ein kompletter Exkursus über die Geschichte des Postdienstes, der einst die Südtiroler Landeshauptstadt mit den anderen wichtigen Städten Europas verbunden hat. Die Familie Tasso, so nannten sich ursprünglich die Gründer der Post, standen unter anderem im Dienst der Republik Venedig, der Päpste in Rom, der Monarchen in Brüssel und Spanien. Die Grafenfamilie Thurm Valsassina und Taxis hatten eine bedeutende Rolle in der Organisation des Postdienstes durch Tirol hindurch und besonders auf der wichtigen Nord-Süd-Achse von Innsbruck nach Verona, über den Brenner.

Offener Kunstraum, die neue Museion Passage. Anfang Februar eröffnet und schon ein Hingucker: Die neue „Passage“ im Erdgeschoss des Museums für moderne und zeitgenössische Kunst in Bozen erfüllt viele Funktionen. Sie ist Treffpunkt, Aufenthaltsort, Publikumsraum für Veranstaltungen, Podiumsplatz. Hauptsächlich aber eine „Piazza“ für LiebhaberInnen der zeitgenössischen Kunst und Kultur.
 
Entworfen wurde der vielseitig nutzbare offene Raum vom Designer Martino Gamper. Der gebürtige Meraner (*1971) lebt und arbeitet mittlerweile in London. Die Museion Passage ist mit dem benachbarten Cafè Museion so verbunden, dass der ganze Bereich eine lichtdurchflutete Einheit bildet. Dank der Unterstützung der Stadtverwaltung steht dieser öffentliche Kunstraum für kulturelle Veranstaltungen kostenlos zur Verfügung, täglich bis 22 Uhr (von Mo bis Fr).
 
Aber nicht genug. Denn die Bozner Kunstszene ist gleichzeitig um einen Kunstraum reicher. In der neuen Passage wurde nämlich auch ein Ausstellungsraum eingerichtet. Dort sollen vor allem experimentelle Arbeiten junger heimischer KünsterlInnen ihr zeitweiliges Zuhause finden.

Im Museion läuft bis September  die Ausstellung „Die aktive Kollektion. Mediatische Werke von Vito Acconci bis Simon Starling“. Augenblicke der zeitgenössischen Kunst, Literatur, Sciencefiction und sozio-politische Themen stehen im Mittelpunkt der Sonderausstellung. Das Ganze wird in dieser Ausstellung anhand von Projektionen, Videos und Filmen, Lichteffekten, Toninstallationen und animierten Objekten umgesetzt. 

Das Jahresprogramm des Museion steht bereits fest: www.museion.it.
 
Große Aufmerksamkeit, vor allem seitens der jungen Besucher, gilt der derzeitigen Ausstellung „Dino & CO – Saurier der Dolomiten“ im Bozner Naturmuseum (Tel. +39 0471 412960, www.naturmuseum.it), die bis zum 8. April 2012 stattfindet. Fossilien, viele davon zum ersten Mal ausgestellt, Rekonstruktionen in reellem Maßstab, interaktive Stationen und Animationen, die die vor 30 Jahren von Paläontologen aufgestellten Theorie widerlegen: damals glaubte man nämlich, dass es unmöglich sei im Gebiet der Dolomiten Spuren von Dinosauriern zu finden. Dabei wurden die ältesten Spuren von Amphibien genau im Dolomitgestein gefunden; diese stellen die längsten Wanderwege der Dinosaurier in ganz Europa und der ältesten Flugreptilien weltweit dar.

Und schließlich das Stadtmuseum (Tel. +39 0471 997960), das die älteste kulturelle Institution der Stadt ist und vor nur wenigen Tagen nach einigen wichtigen Renovierungsarbeiten wiedereröffnet wurde. Unter dem Titel „Auf Esels Rücken“ können entlang einiger neuer Parcours ca. 200 Werke vom 18. bis 20. Jahrhundert bewundert werden: Stucke, abgelöste Fresken, Statuen und hölzerne Altäre, Ölgemälde, Schmuck, Öfen, traditionelle Trachten, grafische Werke.      
 
Für weitere Informationen:
Verkehrsamt der Stadt Bozen
Tel. +39 0471 307000
info@bolzano-bozen.it
www.bolzano-bozen.it

Bild: TVB Bozen

 


Veröffentlicht am: 28.03.2012

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