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25.02.2017

 

 

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„Eyes on Europe“ – Studie

Die Zufriedenheit mit dem Leben resultiert offenkundig ganz wesentlich aus der persönlichen finanziellen Situation: Österreicher, Schweizer und Deutsche bewerten sie mit Abstand am besten.

Die Deutschen haben eine hohe Politik-Verdrossenheit, sie sind aber im europäischen Vergleich noch mit am zufriedensten. Das geht aus einer internationalen Trendstudie von Marketagent.com, einem  Online Markt- und Meinungsforschungsinstitute im deutschsprachigen Raum, hervor.

Die groß angelegte Studie wird 4 Mal pro Jahr in 11 europäischen Ländern in der DACH und CEE-Region mit insgesamt knapp 5.000 Online-Interviews durchgeführt. Analysiert werden dabei Faktoren wie die allgemeine Lebenszufriedenheit und Lebensqualität genauso wie die persönliche Finanzsituation und Konsumneigung, die Wirtschafts- und Jobsituation bis hin zu Bildungschancen oder Chancengleichheit von Frauen und Männern im eigenen Land. Ebenfalls im Zentrum der Studie steht das Vertrauen in die nationale Politik, die nationalen Finanzdienstleistungsinstitute, die Europäische Union und in den Euro.

Auffallend hohe Zufriedenheit mit dem Leben im Allgemeinen im deutschsprachigen Raum


80 Prozent der Deutschen sind laut Marketagent.com-Studienergebnis mit Ihrem Leben derzeit sehr oder eher zufrieden. Deutlich unzufriedener als der Durchschnitt sind dagegen die Ungarn (32%), Kroaten (37%) und Serben (33%). Frankreich (64%) und Italien (65%) rangieren im Mittelfeld. Durchschnittlich geben 57 Prozent der Befragten aus allen Ländern an, derzeit mit ihrem Leben glücklich zu sein. In Bezug auf die empfundene Lebensqualität äußern die Österreicher im europäischen Vergleich mit 87 Prozent die höchste Zufriedenheit, gefolgt von den Schweizern (84%). Durchschnittlich geben nur 30 Prozent der Befragten aller Länder an, eine sehr oder eher hohe Lebensqualität im eigenen Land zu empfinden, wobei sich besonders große Diskrepanzen zwischen der D-A-CH-Region und den CEE-Ländern auftun.

39 Prozent der Deutschen sind finanztechnisch gut aufgestellt

Mit ihrer persönlichen finanziellen Situation sind 35 Prozent der Deutschen eher und 4 Prozent sehr zufrieden. Damit positioniert sich Deutschland mit 39 von 100 möglichen Punkten im Zufriedenheitsindex bei den persönlichen Finanzen neben der Schweiz (40) und Österreich (42) weit über dem Länderschnitt, der nur bei 19 Punkten liegt. Eine Gehaltserhöhung in den nächsten 12 Monaten halten knapp 25 Prozent der Berufstätigen in Deutschland für zumindest eher wahrscheinlich. Quer über alle Länder beträgt der Anteil 18 Prozent, der im nächsten Jahr mit einer Einkommenssteigerung rechnet. Ebenfalls zufriedener als in den restlichen Ländern zeigt man sich in Deutschland mit der Jobsituation. Knapp jeder Vierte (24%) schätzt es derzeit als zumindest eher einfach ein, hierzulande Arbeit zu finden. Der Durchschnittswert über die Befragten aller Länder liegt dagegen weit niedriger bei 7 Prozent.

Chancengleichheit von Frauen und Männern trist, gemäßigte Ablehnungshaltung gegenüber Zuwanderern

Mit der Gleichstellung von Frauen und Männern mit Blick auf Bildungschancen, Einkommen und Führungspositionen hapert es in Deutschland: Es erreicht im europäischen Vergleich mit einiger Mühe durchschnittliche Werte. Nur 33 Prozent der Befragten aus dem Marketagent.com Online Access Panel würden in Deutschland von einer annähernden Chancengleichheit zwischen Mann und Frau sprechen. Österreich (27 %) bildet gemeinsam mit Frankreich (24%) und Ungarn (23%) das Schlusslicht. Damit liegt Deutschland im europäischen Mittelfeld. Beim Thema Zuwanderung zeigen sich die Deutschen alles andere als im besten Licht. Nur 26 Prozent haben eine positive Einstellung gegenüber Migranten.

Kein Vertrauen in die nationalen Geldinstitute - hohe Politik-Verdrossenheit

Das Vertrauen in nationale Geldinstitute ist fast naturgemäß in der Schweiz am ausgeprägtesten (32%), gefolgt von Österreich und der Slowakei. Deutschland teilt sich mit Kroatien einen matten sechsten Platz in der europäischen Rangliste. Auch beim Vertrauen in die nationale Politik führt die Schweiz (22%), hier liegt Deutschland zwar auf Platz 2, allerdings deutlich abgeschlagen. Derzeit haben nur 7 Prozent sehr oder eher hohes Vertrauen in die nationalen Regierungsvertreter, wobei es um das Image der Politiker in keinem der Erhebungsländer besonders gut steht.

Mehrheitlich Wunsch nach politischen Reformen in Europa


Das Bedürfnis nach Reformen ist unübersehbar in Europa: Fast zwei Drittel wünschen sich eine Veränderung der bestehenden Verhältnisse, und zwar steigt der Hunger nach Reformen linear mit dem Alter. Der Zustand der globalen Wirtschaft wird vorsichtig als „mittelmäßig“ beschrieben mit einer starken Tendenz zu „eher schlecht“. Nur 13 Prozent der Befragten in Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Frankreich, Tschechien, Ungarn, Kroatien, Serbien, Slowenien und der Slowakei schätzen den Zustand der globalen Wirtschaft derzeit gut ein. 43 Prozent beurteilen sie mittelmäßig und 44 Prozent als schlecht. Je älter die Befragten, desto pessimistischer blickt man auf die weltweite Wirtschaft.

Stimmungslage gegenüber Europäischer Union angespannt

Die Stimmungslage gegenüber der Europäischen Union ist hierzulande laut Studienergebnis auch deutlich angespannt. Nur knapp die Hälfte stehen derzeit hinter dem Projekt EU (43%),  wobei nur 11 Prozent eine sehr positive Haltung gegenüber der Europäischen Union haben. Der Gemeinschaftswährung stehen nur 38 Prozent der Deutschen in Zeiten des milliardenschweren Euro-Rettungsschirms positiv gegenüber, der Rest ist indifferent bis negativ eingestellt. Im internationalen Vergleich haben die Österreicher (52%) somit die positivste Haltung gegenüber dem Euro, quer über alle Länder hinweg ist nur jeder Dritte von der Gemeinschaftswährung überzeugt (33%).

Quelle:
Marketagent.com Deutschland GmbH

 


Veröffentlicht am: 29.03.2012

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