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23.03.2017

 

 

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Endlich gleichberechtigt!

Endlich erkennt die Regierung in Berlin, dass es dringend geboten ist, etwas für die Gleichberechtigung von Männern zu tun. Mit Hinweis auf den Verfassungsgrundsatz, wonach Männer und Frauen gleichberechtigt sind, haben sich mit Kanzlerin Angela Merkel, Familienministerin Kristina Schröder und Arbeitsministerin Ursula von der Leyen gleich drei Frauen des wichtigen Themas angenommen.

Geplant ist nun ein ganzes Bündel von Maßnahmen: In einem Papier weisen die drei Politikerinnen darauf hin, dass es derzeit kein erkennbares Männerbild in der Gesellschaft gibt. Sie führen das darauf zurück, dass es im Rahmen der Emanzipation der Frauen und der damit einhergehenden Änderung des Frauenbildes, versäumt wurde, auch ein neues Männerbild zu prägen. In unser christlich geprägten und inzwischen islamisch beeinflussten Welt sollte sich dieses Bild an dem in der Bibel und dem im Koran orientieren. Wichtig ist Merkel, Schröder und von der Leyen dabei allerdings, die Rolle der Frau nicht anzutasten.

Hintergrund der Hinwendung zum Thema Mann sind Studien über zunehmende Verunsicherung der Männer. Die führt zu verstärkten gesundheitlichen Problemen und zur Vereinsamung von immer größeren Teilen der Männerwelt. Wie die Studien weiter zeigen, wird dieser Trend noch durch die Vermännlichung vieler Frauen verstärkt. Das hat beispielsweise zur Folge, dass es immer mehr Singles gibt. Der beobachtete Trend wird außerdem für die demografischen Probleme verantwortlich gemacht. Verunsicherte Männer und vermännlichte Frauen ist immer weniger bereit, Kinder zu bekommen. Nun will man mit ganz konkreten Maßnahmen dagegen angehen.

Zu den von Frau von der Leyen geplanten Maßnahmen gehört, dass Jungen immer in der Obhut von Frau und Mann aufwachsen. Das nimmt die Männer in die Pflicht, sich um ihre Kinder zu kümmern. Frauen sollen wenn nötig gezwungen werden, Männern gleichberechtigt  die Erziehung der Kinder  zu beteiligen.

Um Männer wieder fit für den Umgang mit Kindern zu machen, soll es ein soziales Kinderjahr für Männer geben. Dabei sollen sie den Umgang mit Kindern und Jugendlichen beiderlei Geschlechts unter Beachtung ihrer Funktion eines liebevollen Vaters lernen. Ziel ist, Männer aus der Rolle eines allimente-zahlenden Wochenendpapas heraus zuholen.

Eine weitere Forderung ist es, dass Jungen im Kindergarten und in der Schule mehrheitlich - zumindest zu gleichen Teilen - von Männern betreut und unterrichtet werden. Hier ist eine Männerquote geplant, die sich an der Zahl der Jungen in den jeweiligen Einrichtungen orientiert. Bis die Quote umgesetzt ist, werden vor allem Männer in ihrem sozialen Kinderjahr hier für den nötigen personellen Ausgleich sorgen.

Arbeitsministerin Schröder stößt ins gleiche Horn und will nun nicht nur eine Frauenquote für Führungspositionen, sondern auch eine solche für sogenannte "Frauenberufe" einführen. So sollen die Unternehmen gezwungen werden, beispielsweise bei Putzjobs, im Handel, Im Friseurhandwerk und ähnlichen Berufen eine Männerquote von 50 Prozent einzuführen. Das hätte laut dem Papier auch zur Folge, dass die schlecht bezahlten Jobs aufgewertet würden. Ausgenommen von dieser Quotenregelung sollen nur solche Berufe sein, die aus biologischen Gründen nur oder mehrheitlich von Frauen ausgeübt werden können.

Wohl nicht durchgesetzt hat sich ein Vorschlag, für "weibliche" Begriffe, wie "die Sonne", "die See", "die Tasche" oder "Muttermilch" auch männliche Formen in die deutsche Sprache einzuführen. Dagegen stehen Begriffe wie "Muttersprache" noch auf dem Prüfstand.

 


Veröffentlicht am: 01.04.2012

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