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Aufgespießt: Strandfigur

(Helmut Harff / Chefredakteur) Es ist wieder so weit, die Wintersachen werden eingemottet. Endlich braucht man sich nicht mehr Schicht für Schicht an- und auszuziehen. Doch da gibt es ein Problem - die berühmten Problemzonen. Folgt man der Fachpresse für Frauen- und Männerprobleme - zu finden meist nur beim Arzt oder Frisör - so ist jetzt höchste Zeit für das Körpertuning.

So weit so gut - oder auch nicht. Wer legt eigentlich fest, wann unser Körper "sommertauglich" ist? Wer sagt den Frauen, dass sie maximal eine Konfektionsgröße 36, einen großen und festen Busen, wulstige Lippen, lange, rasierte Beine, einen knackigen Po, blonde und lange Haare haben sollen? Wer sagt uns, dass wir nur mit einem Six Pack, einem Knackarsch, einer rasierten Brust, einem Dreitagebart und diversen Muskelpaketen ein cooler Typ sind? Ist es der Nachbar oder die Kollegin? Wohl kaum. Man sehe sich nur die beiden und ihren Partner und sonstige Gespielinnen an.

Sehen wir uns selbst unter den sogenannten Reichen und Schönen um, die mehr als ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel haben. Wer da nicht den Schönheitschirurgen häufiger als seinen Bankberater aufgesucht hat, wird den oben genannten Klischees wohl kaum genügen. Das ist auch gut so, denn wir sind Menschen und keine mit Photoshop getunten Kunstprodukte.

Fakt ist, dass wir Männer - die Frauen werden ähnliches tun - uns nach weiblichen Geschöpfen umdrehen, die dem beschriebenen Werbeklischee entsprechen. Doch an unserer Seite haben wir eine ganz normale Partnerin. Kein Wunder, denn wir sind auch ganz normale Männer. Sicherlich sind wir eitel und wollen nicht unbedingt mit einer dicken Wampe durch die Gegend wackeln. Wir wollen schon mehr Muskel als Fettmasse mit uns herumtragen und beim Shopping nicht gleich unter drei Einkaufstüten zusammenberechen. Wenn die Badehose keine in der Größe XXXL sein muss, sind wir auch zufriedener.

Doch eine Sommerfigur wie aus dem Katalog - das muss nicht sein. Viel wichtiger ist, dass man mit sich selbst zufrieden ist. Dann strahlt man diese Zufriedenheit auch aus. Dann stören uns die kleinen Pölsterchen nicht, dann sind wir coole Kerle. Dann freuen wir uns über die neidischen Blicke der Männer, die möhrekauend und Nahrungsergänzungsmittel schlürfend die personifizierte Unzufriedenheit sind. Die Frau an unserer Seite weiß das zu schätzen, auch, dass wir ihre kleinen Abweichungen von der propagierten Norm so an ihr lieben.

Mein Tipp: Vernachlässigen Sie Ihren Körper nicht. Genießen Sie es, etwas für ihren Körper zu tun, pflegen Sie sich und vor allem seien Sie mit sich zufrieden. Dann kann der Sommer kommen.

 


Veröffentlicht am: 02.04.2012

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