Startseite  

25.03.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Osterferien: Reisezeit ist Einbruchzeit

Die Polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnet seit 2009 einen erheblichen Anstieg von Wohnungseinbrüchen. Vor allem in der Reisezeit haben Diebe oft leichtes Spiel. "Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen gibt es leider keinen hundertprozentigen Schutz vor Einbrüchen. Eine Hausratversicherung ist daher absolut ratsam," sagen die Experten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). "Denn, wenn Gegenstände durch Einbrecher entwendet oder auch zerstört werden, kommt die Hausratversicherung dafür auf."

Der Versicherungsschutz umfasst demnach beispielsweise gestohlenen Schmuck, Laptops oder Antiquitäten genauso wie das mutwillig zerfetzte Sofa oder den ausgehebelten Fensterrahmen. Betroffene müssen zunächst ein Verzeichnis erstellen, auf dem alle entwendeten Gegenstände mit dem Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt des Versicherungsfalls oder dem Anschaffungspreis und -jahr aufgelistet werden. Diese Liste ist auch unverzüglich der zuständigen Polizeidienststelle vorzulegen.

Die Versicherung schickt dann einen Sachverständigen ins Haus, der den Schaden einschätzt. Auf Grundlage der aufgeführten Gegenstände und der Schäden vor Ort stellt er eine Schadenssumme fest, aufgrund welcher die Versicherung die Entschädigung auszahlt. Tipp: Wer seine Wertgegenstände, wie etwa Familienschmuck oder kostbare Vasen fotografiert und schätzen lässt, ist im Fall eines Diebstahls besser aufgestellt. Anhand der Bilder kann die Polizei nach den Objekten fahnden und auch das Verzeichnis lässt sich einfacher erstellen.                                       

Besser ist es natürlich, wenn erst gar nichts passiert. Deshalb hat die DVAG noch einige Tipps für Verreisende, damit sie nach den Osterferien zu Hause möglichst keine böse Überraschung vorfinden:

Abwesenheit verbergen

Wichtig ist es, den Eindruck zu vermeiden, dass eine Wohnung oder ein Haus verwaist ist. Ein überquellender Briefkasten kann ein Zeichen dafür sein. Deshalb: Besser den Briefkasten regelmäßig vom Nachbarn leeren lassen. Für das Zeitungsabonnement lässt sich ein Nachsendeauftrag zum Urlaubsort beantragen. Eine andere Möglichkeit ist, die Lieferung für den Zeitraum der Reise zu unterbrechen.

Vorsicht auch mit öffentlichen Informationen zur Reise. Die Dauer der Abwesenheit auf den Anrufbeantworter zu sprechen oder in sozialen Online-Netzwerken auch für Fremde sichtbar zu posten, ist keine gute Idee. Versicherungen können ein solches Verhalten unter Umständen als fahrlässig einstufen. Es gibt allerdings auch Versicherungen - wie die AachenMünchener Versicherung in ihrem OPTIMAL-Tarif - bei denen sogar bei grob fahrlässig herbeigeführten Schäden keine Kürzung der Entschädigung vorgenommen wird.

Weiterer Tipp: Für Beleuchtung und Fensterläden eine Zeitschaltuhr verwenden. Allerdings sollte nicht jeden Tag die gleiche Zeit programmiert sein. Eine automatische Gartenbewässerung lässt ein Grundstück trotz Abwesenheit belebter wirken und versorgt natürlich die Pflanzen.

Homesitter engagieren

Wer weder Nachbarn noch Freunde fragen mag und dennoch auf Nummer sicher gehen möchte, kann einen Homesitter engagieren. Die Vermittlungsfirmen arbeiten nach dem Prinzip "Bewachen durch Bewohnen". Sie vermitteln zuverlässige, lebenserfahrene Rentner, die sich gegebenenfalls auch um Haustiere und Pflanzen kümmern. Die genauen Aufgaben können vor der Abreise ganz individuell abgesprochen werden. Je nach Leistungsumfang kostet ein Haushüter pro Tag rund 50 Euro. Empfehlenswert sind professionelle Vermittlungsfirmen, die dem Verband Deutscher Haushüter Agenturen angehören.

Wertgegenstände sicher verwahren

Wer auf Reisen geht, sollte Wertgegenstände nicht im Haus herumliegen lassen, sondern in einem geprüften Tresor aufbewahren. Diese gibt es stehend oder sie lassen sich in Wände einmauern. Zertifizierte Tresore erkennt man an den entsprechenden Plaketten (RAL, VdS oder ECB-S). Auch ein kurzfristig gemietetes Bankschließfach ist denkbar.

Die Polizei rät außerdem, an Türen und Fenstern Sicherheitsschlösser anzubringen. Denn einfache Scharniere lassen sich leicht aushebeln. Gelingt dies nicht, geben Diebe ihr Vorhaben allerings meist auf. Weitere Informationen finden Sie unter www.einbruchschutz.polizei-beratung.de.

Quelle:
Deutsche Vermögensberatung (DVAG)

 


Veröffentlicht am: 04.04.2012

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Logo yorxs

 

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| Geld & Genuss
| gentleman today
| Frauenfinanzseite
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| geniesserinnen.de
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit