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Aufgespießt: Auferstehung, Hasen und Feiertage

(Helmut Harff / Chefredakteur) Der unglücklich agierende Ex-Bundespräsident Wulf wird wohl mit der Aussage, wonach der Islam zu Deutschland gehöre, im kollektiven Gedächtnis der Republik bleiben. Ob sein Nachfolger, Pfarrer Joachim Gauck, schon zu Ostern darauf hinweisen wird, dass das Christentum (noch) zu Deutschland gehört?

Nein, nein, das meine ich ernst und hat nichts mit Islamfeindlichkeit zu tun. Ich habe eher mein Problem damit, dass wir uns in Deutschland unserer christlichen Wurzeln immer weniger Bewusst sind. Was der Ramadan ist, ist bekannt, was es mit der Fastenzeit auf sich hat, wissen immer wenige. Wer das nicht glaubt, frage einmal in seiner Umgebung nach. Gleiches gilt für den Hintergrund von Feiertagen wie Karfreitag oder Ostern, von Pfingsten ganz zu schweigen.

Wichtig ist für die meisten nur, dass man mehrere Tage frei hat. Endlich kann der Garten auf Vordermann gebracht, der Dauercamping-Wohnwagen gelüftet und die kleine oder größere Privatyacht zu Wasser gebracht werden. Die vier freien Tage eignen sich auch gut für einen weiteren Kurzurlaub. Lediglich der Einzelhandel ist noch etwas unzufrieden. Die Ostergeschenke fallen (noch) deutlich kleiner als die zu Weihnachten aus. Da haben die Marketingstrategen noch einiges zu tun.

Versagt haben allerdings seit langem die Strategen in Sachen christlichem Glauben. Sind zu Weihnachten die Kirchen sogar mehrmals am 24. Dezember bis auf den letzten Platz gefüllt, so ist das weder am Karfreitag noch zu Ostern so - zumindest in städtischen Regionen.

Doch wenn uns der Anlass für die zusätzlichen freien Tage nicht mehr interessiert, wozu haben wir überhaupt noch solche Feiertage? Wozu haben wir frei, wenn wir an Ostern - immerhin der höchste christliche Feiertag - nicht mehr die Auferstehung von Jesus Christus feiern? Sollten wir nicht so ehrlich sein und auf solche freien Tage verzichten? Nein? Warum haben wir dann nicht auch an religiösen islamischen Feiertagen frei. Wie sagte Wulf: Der Islam gehört zu Deutschland.

Mein Tipp: Genießen Sie die Feiertag und verwenden Sie die eine oder andere Stunde darauf, einmal darüber nachzudenken, warum gerade frei ist. Sich seiner geistig-moralischen Wurzeln einmal wieder klar zu werden, kann durchaus ein Genuss sein.

 


Veröffentlicht am: 09.04.2012

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