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Freiheit in vollen Zügen

Interrail, das bedeutet seit 40 Jahren Freiheit und Abenteuer. Heute aber steht das Allround-Ticket nicht mehr unbedingt für Jugendliche mit großen Rucksäcken in vollen Waggons. Zunehmend nutzen auch Erwachsene das Universalticket für die Schiene. Denn inzwischen gibt es das Angebot auch für über 25-Jährige, für Senioren und sogar als Erste-Klasse-Ticket.

Doch jede gelungene Reise fängt mit einer sorgfältigen Planung an. Was Interrailer wissen müssen, damit es unterwegs nicht zu Problemen kommt, erklärt Reiseexpertin Esther Grafwallner von der ERV (Europäische Reiseversicherung).

Einfach in den Zug steigen, aus dem Fenster schauen, aussteigen, wo es schön ist. Bleiben oder weiterfahren. „Für Interrail spricht vor allem die Flexibilität“, sagt ERV Expertin Esther Grafwallner. „Grundsätzlich können sich Reisende mit diesem Ticket in jeden Zug ihrer Wahl setzen, und so häufig und so weit fahren, wie sie möchten.“ Nach wie vor nutzen überwiegend junge Leute das Pauschalticket.

Allerdings hat die Bahn ihr Angebot in den vergangenen Jahren ausgeweitet. Nun kommen auch Erwachsene zum Zug – allerdings zu etwas höheren Preisen. „Interrail gibt es in verschiedenen Varianten: Mit dem so genannten „Globalpass“ zum Beispiel können Urlauber einen Monat lang in 30 europäischen Ländern Zug fahren“, erklärt die ERV Reiseexpertin. „Ein „One-Country-Pass“ dagegen ermöglicht es, ein einzelnes Land intensiv zu bereisen.“ Für unter 26-Jährige kostet die internationale Ticketvariante dabei knapp 400 Euro, für ältere Interrailer etwas über 600 Euro – die Ein-Land-Lösungen sind deutlich günstiger. Globetrotter, die im Zug auf Luxus Wert legen, können für knapp 1.000 Euro sogar ein Erste-Klasse-Ticket buchen – Senioren kommen in den Genuss von Ermäßigungen. Zudem sind auch eine Reihe preiswerterer Fahrkarten erhältlich, die für eine kürzere Dauer oder nur an bestimmten Tagen innerhalb des Geltungszeitraums gültig sind.

Auszeiten einplanen

Doch auch moderne Abenteuer sollten zumindest grundsätzlich geplant werden. Wichtig ist vor allem, sich frühzeitig über die Konditionen des Interrail-Passes zu informieren, um unterwegs nicht unangenehm überrascht zu werden, sagt Esther Grafwallner: „Beim Reisen per Interrail lauern nämlich durchaus ein paar Tücken. Zum Beispiel fallen in Nacht – oder in Schnellzügen manchmal Zuschläge an – oder Reisende müssen vorab auf besonders vielbefahrenen Strecken Plätze reservieren.“ Zu beachten ist auch, dass ein hierzulande gebuchter Interrail-Pass eben nicht in Deutschland gilt – für die Strecke bis zur Grenze brauchen Reisende also ein zusätzliches Ticket. Zudem empfiehlt es sich, zumindest eine grobe Route abzustecken. Um Stress zu vermeiden, sollten Interrailer zwischendurch auch Ruhetage und Auszeiten einplanen.

Mit speziellen Flexi-Pässen kann sich das für den Geldbeutel lohnen: Bahnfreie Tage sind in den entsprechend niedrigeren Preisen einkalkuliert. Zusätzlich stellt sich beim Backpacking auf der Schiene auch immer die Frage nach der Unterkunft. Die ERV Expertin rät, vor allem an beliebten Reiseorten schon einige Tage vor der Ankunft ein Zimmer zu buchen – oder zumindest zu reservieren.

Sicherheit auf Reisen

Natürlich gehört zum Reiz von Interrail auch, die Tour nicht bis ins letzte Detail durchzuorganisieren. Doch einige Dinge sollten trotzdem nicht dem Zufall überlassen bleiben. Dazu zählt zum Beispiel die eigene Sicherheit. „In Nachtzügen sollten Interrailer die Abteiltüren abschließen“, rät Esther Grafwallner. „Wer auf dem Sitzplatz schläft, kann Koffer oder Rucksack unter dem Sitz verstauen und mit einem Fahrradschloss sichern.“ Geld oder Wertsachen sind unterwegs am besten direkt am Körper aufgehoben. Am Zielort dagegen empfiehlt es sich, Schmuck, Kreditkarten und Papiere im Hotel, dem Hostel oder der Jugendherberge zu lassen. Meist gibt es einen Safe, in dem Wertsachen eingeschlossen werden können. „Für den Fall, dass trotzdem etwas abhandenkommt, lohnt sich der Abschluss einer Reisegepäckversicherung“, rät die Expertin.

Und auch eine Reiseabbruch- in Verbindung mit einer Reiserücktrittsversicherung kann sich unter Umständen lohnen. Die ERV Expertin schildert einen solchen Fall: „Ein junger Interrailer bucht als Highlight zu seiner Reise ein Hotel und einen Surfkurs an der Algarve. Kann er die komplette Reise nicht antreten, weil er sich zum Beispiel ein Bein bricht, ersetzt die Reiserücktrittsversicherung die anfallenden Stornokosten. Muss er die Reise abbrechen, weil zum Beispiel ein Elternteil zu Hause ins Krankenhaus gekommen ist, bekommt er die noch nicht genutzten Reiseleistungen erstattet – dies kann bei einem Hotelaufenthalt und einem Surfkurs eine erhebliche Summe sein."

 


Veröffentlicht am: 25.04.2012

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