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Ein potenziell tödliches Vergnügen: Potenzpillen-Plagiate

1.300 € für ein Kilogramm Ecstasy, 8.000 € für Marihuana, 65.000 € für Kokain und 90.000 € für ein Kilogramm "Viagra" – das sind laut Zollkriminalamt die aktuellen Schwarzmarktpreise, die zeigen: Der illegale Handel mit Potenzpillen boomt.

Zahlreiche Vertreter des starken Geschlechts vertrauen dabei dem Schwarzmarkthändler mehr als dem Hausarzt. Denn obwohl Erektionsstörungen weit verbreitet sind, handelt es sich noch immer ein Tabu-Thema. Die Scham und der Leidensdruck der Betroffenen sind teils enorm. Einer von ihnen, Olaf M. aus D.,  nutzte daher kürzlich die Leistungen von DrEd, dem ersten legalen Anbieter ärztlicher Sprechstunden via Internet. Bei DrEd behandeln deutsche Ärzte Patienten aus ganz Europa und stellen bei entsprechender Indikation auch ein Rezept aus.

Spammails mit Inhalten wie "Endlich wieder Spaß im Bett – jetzt online Viagra kaufen – keine Zollprobleme" hat fast jeder Besitzer eines E-Mail-Accounts schon einmal in seinem Postfach gefunden. Die Absender geben sich dabei nicht selten als seriöse Online-Apotheken aus. In Wirklichkeit verbergen sich dahinter jedoch Schwarzmarkthändler, die gefälschte Potenzmittel zu gar nicht einmal so spottbilligen Preisen an den Mann bringen.

Die Zielgruppe sind laut Umfragen meist besserverdienende Männer zwischen 30 und 50 Jahren. Viele von ihnen haben große Angst vor sexuellem Versagen, leiden unter stressbedingten Erektionsstörungen oder hatten negative sexuelle Erlebnisse in der Vergangenheit, die aber manchmal nur bedingt etwas mit der Erektionsfähigkeit zu tun hatten. Oftmals stehen sie unter großem seelischen Druck und haben meist auch Schuldgefühle gegenüber ihren Partnerinnen. Die Folge: sie kaufen irgendwelche oder angebliche Potenzmittel.

Viele halten das Problem dabei weniger für ein medizinisches, sondern interpretieren es eher als persönliches Versagen. "Als mir das zum ersten Mal passierte, war ich völlig schockiert", berichtet Olaf M. "Meine Partnerin hat nichts weiter dazu gesagt, aber ich spürte, dass sie sich die Nacht mit mir ganz anders vorgestellt hatte." Der 33-Jährige zieht sich zurück, meidet intime Situationen, weil er sich schämt. Zum Arzt geht er nicht: "Das hätte ich nicht gebracht."

Wie Olaf M. gehen viele betroffene Männer nicht zum Arzt, sondern therapieren sich in Eigenregie mit illegalen Produkten. Experten schätzen, dass rund jeder zweite Anwender von Potenzmitteln diese auf dem Schwarzmarkt erwirbt - mit unkalkulierbaren Risiken und Nebenwirkungen. Denn Fälschungen sind für Laien von den Originalprodukten kaum zu unterscheiden. "Viele Männer gehen davon aus, dass sie ein Plagiat schon irgendwie erkennen würden", so der Dr. Jasper Mordhorst, Ärztlicher Direktor bei DrEd. "Es ist allerdings so, dass von außen betrachtet häufig alles stimmt und sogar die Verpackung bis auf Detail genau nachgemacht ist."

Mit dem Inhalt verhält es sich dagegen ganz anders: Viele Produkte sind vollkommen wirkungslos und bestehen aus Sägemehl, Kreide, Backpulver oder ähnlichen Zutaten. "Man kann sagen, in diesen Fällen hat einer noch Glück gehabt", so Dr. Mordhorst. "Oftmals  enthalten die Medikamentenfälschungen jedoch ganz andere Wirkstoffe oder viel zu viel davon." Die häufigsten Nebenwirkungen nach Einnahme gefälschter Potenzpillen sind Herz-Kreislauf-Probleme, Übelkeit, starke Kopfschmerzen und allergische Reaktionen auf unbekannte Inhaltsstoffe. "Bei solchen Symptomen sollte umgehend ärztlicher Rat gesucht werden", rät Dr. Mordhorst. Manche der vom Zoll beschlagnahmten "Viagra"-Pillen sind mit Speed gestreckt, andere mit hochgiftigen Chemikalien wie Borsäure versetzt. Diese Zusammensetzungen können lebensgefährlich sein.

Auch Olaf M. hat sich einmal "Viagra" im Internet bestellt. "Ich habe für die kleinste Packung inklusive Versand rund 100 Euro bezahlt." Als er die erste Pille schluckt, klappt es zwar mit der Erektion. Eine schöne Nacht hat er trotzdem nicht: Das Medikament verursacht extreme Kopfschmerzen. "Ich hatte ein ganz rotes Gesicht", berichtet Olaf M. "Ich hatte wirklich Angst, wollte aber so keinen Arzt fragen." Danach macht sich Olaf M. weiter über das Internet schlau und stößt dabei auf DrEd.

Bei DrEd können sich Männer per Online-Sprechstunde einen Facharzt zu Erektionsstörungen und Impotenz konsultieren – medizinisch fundiert und vor allen Dingen legal: "Wir können dabei den Ursachen auf den Grund gehen, ohne ein dem Patienten unangenehmes Vier-Augen-Gespräch führen zu müssen", erklärt Dr. Mordhorst. "Sollten wir dann nach Auswertung der Anamnesebögen zu dem Ergebnis kommen, dass hier tatsächlich eine Erektionsstörung vorliegt und der Patient sich gleichzeitig in einem guten Gesamtgesundheitszustand befindet, können wir ein Rezept ausstellen – für ein Originalmedikament, geliefert aus echten Apotheken."

Den Anamnesebogen hat auch Olaf M. ausgefüllt: "Solche Fragen stellt vermutlich jeder Arzt. Nur dass ich in diesem Fall niemandem dabei in die Augen schauen musst – das war sehr angenehm." Um gesundheitliche Risiken ausschließen zu können, ging Olaf M. zuvor zu seinem Hausarzt und macht einen Check-up, bei dem sich herausstellte, dass er körperlich gesund ist und beispielsweise nicht an Bluthochdruck leidet. "Wenn Patienten wie Olaf M. gewissenhafte Angaben machen, können wir aus der Ferne eine fundierte Diagnose stellen und die bestgeeignete Behandlung empfehlen", so Dr. Mordhorst. Bei Olaf M. hat das gut funktioniert: "Ich habe mir das Originalmedikament besorgt und hatte im Gegensatz zum letzten Versuch keinerlei Kopfschmerzen oder andere Nebenwirkungen", bilanziert Olaf M.

DrEd.com ist die europaweit erste Arztpraxis, in der deutsche Ärzte deutschsprachige Patienten über das Internet beraten und behandeln. Die in London von den britischen ärztlichen Aufsichtsbehörden zugelassene Praxis mit derzeit drei Ärzten bietet Sprechstunden zur Männergesundheit (Impotenz, Haarwuchs), Frauengesundheit (Verhütung), die Diagnose und Behandlung von Geschlechtskrankheiten sowie Malariaprophylaxe an.

Es handelt sich dabei nicht um einen Arzt-Ersatz, sondern ein ärztliches Zusatzangebot. Die Patienten profitieren von der komfortablen Verfügbarkeit des Angebots rund um die Uhr an jedem Ort mit Internetverbindung. Es gibt weder lange Anfahrtswege, noch Wartezeiten in der Praxis. Sämtliche bei der Anamnese gemachten Patientenangaben werden selbstverständlich streng vertraulich behandelt. Die Ärzte sind berechtigt, Rezepte auszustellen, die entweder an eine deutsche Versandapotheke oder direkt an den Patienten verschickt werden.

Mehr Informationen unter www.dred.com.

 


Veröffentlicht am: 23.10.2012

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