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28.03.2017

 

 

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Anchorage: Wildnis mitten in der Stadt

Wahrscheinlich werden Sie Ihren Augen nicht trauen, wenn plötzlich ein riesiger Elch mit seinem mächtigen Geweih vor Ihnen steht. Wenn ein Bär durchs Gebüsch streift. Wenn eine riesige Schwanzflosse aus dem Wasser ragt oder ein majestätischer Raubvogel durch die Lüfte gleitet. Wenn dem aber so ist heißt es: Willkommen in Anchorage, in der Stadt der wilden Tiere.

In Anchorage leben rund 290.000 Menschen, doch die Anzahl der Wildtiere, die in der Stadt zu Hause sind, ist weit größer. Die Bewohner teilen sich das Stadtgebiet mit rund 1000 Elchen, Dutzenden von brütenden Weißkopfseeadlern, 2400 weißen Dallschafen, Braunbären, Schwarzbären, Belugawalen, Bibern sowie hunderten verschiedenen Vogelarten.

Bei der einzigartigen Lage von Anchorage ist diese Fauna-Vielfalt kein Wunder: Der riesige Chugach State Park beginnt gleich am östlichen Stadtrand, vom Westen her wird die Stadt vom Meer des Cook Inlet begrenzt. Doch die Tiere halten sich nicht nur im grünen Gürtel auf. Elche in den Vorgärten und Weißkopfseeadler beim Lachsfang gehören in Alaskas Metropole zum Alltag.

Die Anzahl der Elche in der Stadt nimmt im Winter beträchtlich zu. Am häufigsten sieht man sie im bewaldeten Kincaid Park. Spaziergänger auf den geräumten Wanderwegen und Langläufer, die auf den gespurten Loipen ihre Runden ziehen, können jeden Moment mit einem Elch rechnen.

Die weißen Belugawale, die etwa so groß wie ein Auto werden, halten sich das ganze Jahr über im Cook Inlet auf. Man kann sie vom Ufer oder von der Straße aus beobachten, wenn sie, meist in Gruppen, zum Luftholen an der Wasseroberfläche auftauchen. Ein guter Beobachtungs-Spot ist spätnachmittags und abends am Knik Art von Point Woronzoff aus oder am Seward Highway zwischen Anchorage und Girdwood.

Dallschafe sind die einzigen weißen Wildschafe weltweit. In den Felsen oberhalb des Seward Highway sind sie mit bloßem Auge leicht auszumachen. Aber in Alaska schadet es nie, ein Fernglas dabei zu haben – zumal die hörnertragenden (beide Geschlechter) Pflanzenfresser exzellente Kletterer sind, denen keine Klippe zu steil und kein Bergrücken zu hoch ist.

Bären versuchen den Kontakt mit Menschen zu vermeiden. Dennoch muss in Parks und auf Wanderwegen mit ihnen gerechnet werden. In Anchorage kommen sowohl Schwarz- als auch Braunbären vor. Wenn auf gar keinen Fall nach Hause fahren möchte, ohne einen Bär gesehen zu haben, sollte eine Flugexkursion etwa zum McNeil River oder zur Redoubt Bay unternehmen. Die „Herrscher“ Alaskas können auch im Alaska Zoo besucht werden oder im Alaska Wildlife Conservation Center, wo verletzte und verwaiste Wildtiere eine vorübergehende oder permanente Heimat finden. Unter anderem „wohnen“ hier über 100 Bisons, die in Alaska schon ausgestorben waren, aus Kanada reimportiert wurden und demnächst ausgewildert werden.

Ein Tipp geht daher an alle Anchorage-Besucher: Auch wenn die Wildtiere mitten in der Stadt auftauchen so sind sie dennoch ungezähmte Tiere, denen man nicht zu nahe kommen sollte und die man auf keinen Fall füttern darf.

Anreise: Condor fliegt von Mai bis 25. Oktober an vier Tagen die Woche ab zirka 650 Euro von Frankfurt nach Anchorage und zurück, www.condor.de.

weitere Infos:
Visit Anchorage
Telefon 001-907- 257-2310
www.anchorage.net/german

Fotos: Jody Overstreet, Ken Graham Photography

 


Veröffentlicht am: 17.05.2012

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