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Angeln im Anblick des Kaisers

Es gibt nicht viele Gewässer, in denen man im Anblick eines Kaisers angeln kann. Im Tiroler Kaiserwinkl, unterhalb des Alpenmassivs "Zahmer Kaiser" mit seinen bis zu 2.002 m hohen Gipfeln, ist das sehr gut möglich. Dort liegt der Walchsee und auch die gleichnamige Gemeinde.

Der Walchsee liegt 655 Meter über dem Meeresspiegel und ist mit einer Fläche von rund einem Quadratkilometer auch recht überschaubar. An der tiefsten Stelle misst der in Privatbesitz befindliche See 21 m. Motorboote sind hier im Gegensatz zu Segel, Ruder- und Paddelbooten nicht willkommen, dafür im Sommer zahlreiche Badegäste. Schließlich steigt die Wassertemperatur im August auf 24 Grad.



Ansonsten lockt der Walchsee vor allem Angler an, die unterhalb des "Zahmen Kaisers" den eigentlichen Herren des Walchsees, den Fischen nachstellen. Nach dem Kauf einer Angelgenehmigung braucht es nur noch etwas Glück und Erfahrung und so mancher kapitale Bursche hängt am Haken. Erst vor kurzem konnte ein Petri-Jünger einen 98,5 Zentimeter langen Hecht (kein Anglerlatein) stolz in die Kamera halten.

Tragische Bauern

Davon haben die beiden Bauern sicherlich nicht geträumt, die die beiden tragischen Helden in der Sage vom Walchsee sind. In der Sage ist davon die Rede, dass es vor vielen, vielen Jahren am Platz des heutigen Walchsees einen großen Wald gab. Es war ein besonderer Wald mit vielen wertvollen Tieren und seltenen Pflanzen. An den gegenüberliegenden Rändern des Waldes lebten zwei Bauern. Jeder Bauer beanspruchte den Wald als seinen Besitz. Zuerst diskutierten sie, später schrien und beschimpften sie einander. Den Kindern wurde verboten miteinander zu sprechen geschweige denn zu spielen. Dann redeten sie kein Wort mehr miteinander, wenn einer den anderen im Dorf sah, ging er auf die andere Seite des Weges. Der Streit wurde schlimmer und schlimmer. Eines Tages trafen sich die beiden Bauern in „ihrem“ Wald. Sofort begannen sie zu streiten. Dann gab es einen langen Kampf und keiner wollte aufgeben. Plötzlich wurde der Himmel dunkel. Es blitzte und donnerte. Dann hörten die Familien der Bauern nur einen lauten Knall. Dann war es still. Wo die beiden Bauern miteinander gekämpft hatten, war nun eine Quelle. Bald war der ganze Wald verschwunden und es gab nur mehr einen großen See. Die beiden Bauern hat man nie mehr gesehen.

Sagenquelle: Wikipedia
Fotos:
Helmut Harff

 


Veröffentlicht am: 20.05.2012

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