Startseite  

11.12.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Deutschland fehlt Medizinernachwuchs

(Dresdner Bank) Deutschland droht eine Überalterung der Ärzte und mittelfristig ein noch stärkerer Versorgungsmangel in bestimmten Fachgebieten und Regionen. Hauptgrund: Der Anteil junger Ärzte sinkt. Nur noch einer von sechs Ärzten ist heute unter 35 Jahre alt, 1993 war noch jeder vierte Mediziner jünger. Für ein Viertel der 315.000 Ärzte in Deutschland muss innerhalb der nächsten zehn Jahre Ersatz gefunden werden, schätzt die Bundesärztekammer. Zudem lässt die Sparpolitik im Gesundheitswesen Ärzte zögern, eine eigene Praxis zu eröffnen. Eine qualifizierte Finanzberatung kann hier Abhilfe schaffen: „Mit professionellem Praxis- und Finanzmanagement kann der Arzt seiner eigentlichen Berufung nachgehen und gleichzeitig kaufmännisch erfolgreich sein“, so Boris Klusmann, Experte der Dresdner Bank für den Gesundheitsmarkt.

Praxisgründer und -nachfolger werden dringend gebraucht, was auch den 111. Deutschen Ärztetag Mitte Mai in Ulm beschäftigen dürfte. In der wichtigen Gruppe der Allgemeinmediziner und Internisten, die für viele auch Hausärzte sind, wird innerhalb der nächsten zehn Jahre jeder Dritte in den Ruhestand gehen. Die Hälfte der rund 84.000 Allgemeinärzte und Internisten ist bereits älter als 50 Jahre, nur 1,6 Prozent haben hingegen den 35. Geburtstag noch vor sich. Dies zeigt die gerade veröffentlichte Gesundheitsberichterstattung des Bundes.

Wie die Gesellschaft insgesamt altert auch die Ärzteschaft. Das Durchschnittsalter der praktizierenden Ärzte stieg seit 1993 von 47 auf mehr als 51 Jahre. Dabei wird die medizinische Versorgung gerade für die alternde Gesellschaft immer wichtiger. Klusmann: „Wenn in den nächsten zehn Jahren nicht genügend Nachwuchs antritt, ist die heutige hausärztliche Versorgung vor allem in ländlichen Gebieten gefährdet.“

Gründe für den Nachwuchsmangel sieht Dresdner-Bank-Experte Klusmann in sinkenden Absolventenzahlen: 1993 bestanden 11.500 Mediziner ihr Examen, 2006 war es mit 8.700 Absolventen ein Viertel weniger. „Zwischen dem ersten Semester und dem Arztpraktikum - der wichtigen Schwelle vor Facharztprüfung und Niederlassung - gehen fast 40 Prozent des Nachwuchses verloren“, so der Experte. Dazu gehören Abbrecher und zunehmend Jungärzte, die ertragreichere Karrierewege suchen, etwa im Ausland, in der Wirtschaft oder Forschung.

Weiterlesen: 1 2 Vorwärts »

 


Veröffentlicht am: 07.05.2008

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit