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Familienwappen - eine jahrhunderte alte Tradition

Familienwappen kennen die meisten Personen aus Filmen, die in mittelalterlichen Zeiten spielen. Zu jener Zeit repräsentierte das Wappen eine Familie oder Personengruppe. Heute gibt es dagegen Wappen auch für Objekte, Organisationen, Länder und sogar Staaten. Schätzungen zufolge sind allein im deutschsprachigen Raum etwa 1,7 Millionen Wappen vorzufinden. Tradition und Familien sind somit auch heute noch wichtig für uns Menschen. Wer die Tradition fortführen will, dem wird das Erstellen eines eigenen Familienwappens inklusive Registrierung angeboten.

Vor einigen Jahren legte sich der damalige Bundesaußenminister Joschka Fischer ein schmuckes Familienwappen zu. Als Stifter ließ er das Wappen in die „Rhein-Main-Wappenrolle“ eintragen und damit für alle Angehörigen seiner Familie schützen. Das Wappen von Joschka Fischer zeigt einen Fisch und Fleischerbeile, die den Berufsstand des Metzgers interpretieren. Dieser Beruf wurde von sechs Generationen ausgeübt. Die Farben Rot-Weiß entspringen dem Stadtwappen der Stammheimat der Familie Fischer.

Familienwappen gehören zum Namensrecht und sind somit gesetzlich geschützt. Die Namensgleichheit alleine berichtigt nicht zum Führen eines Wappens. Zusätzlich muss die direkte Verwandtschaft nachgewiesen werden. Wer also Fischer heißt und das Wappen des ehemaligen Außenministers tragen möchte, muss beweisen, dass er zu seinen Verwandten gehört. Im Grunde genommen hat jeder Bürger das Recht ein Wappen zu führen. Das bedeutet: Solange es noch keines gibt, kann es gestiftet werden. Ein Wappen muss keineswegs Jahrhunderte alt sein, um „authentisch“ zu sein. Das einzige Kriterium ist seine Einmaligkeit. Es darf somit einem bestehenden Wappen weder zu ähnlich sein noch gleichen.

In puncto Gestaltung gibt es, in Deutschland zumindest, einige Vorschriften. So dürfen in einem registrierfähigen Wappen keinesfalls Helmzier und Helm, Wulst, Helmdecken und das Wappenschild fehlen. Die Heraldik besitzt derzeit mehr als 400 Figuren und Symbole. Dennoch kann ein und dasselbe Symbol vollkommen unterschiedliche Bedeutungen haben.

Die Löwenfigur kann Folgendes bedeuten:
- den Familiennamen „Löwe“ signalisieren
- einen Veterinärmediziner repräsentieren, der sich auf Großkatzen spezialisiert
- für das Sternzeichen des Wappenstifters stehen
- Hinweise auf das Herkunftsland des Stifters geben (z.B. Bayern)
 
Ebenfalls wichtig bei der Gestaltung sind die Schraffuren und heraldischen Farben. Eine gute Heraldik wird durch ihre Schlichtheit charakterisiert. Das Wappenbild sollte nach Möglichkeit von wenigen Farben und Figuren bestimmt werden. In puncto Farbe sollte ein signalhafter Kontrast zwischen hell und dunkel geschaffen werden. Zu den heraldischen Farben gehören Blau, Rot, Schwarz und Grün in ihren kräftigen Grundtönen. Die „Metalle“ Gold und Silber dienen als Kontrast.

 


Veröffentlicht am: 02.06.2012

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