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25.03.2017

 

 

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Zwölf Tiroler unter den schönsten Bergen der Welt

Ein wahres Mammut-Projekt ließ sich die Bergsportfirma Mammut zu ihrem 150-Jahr-Jubiläum einfallen: Im Geburtstagsjahr 2012 erklimmen rund 1400 Alpinisten in 40 Ländern die 150 schönsten Berge der Welt, darunter auch spektakuläre 8000er-Majestäten wie den Mount Everest.

Tirol ist in diesem Aufgebot der schönsten Berge stark vertreten. Gleich zwölf wurden von einer Fachjury erkoren, im Rahmen der weltweiten Geburtstagsfeiern von ausgewählten Teams bestiegen zu werden: Die Wildspitze in den Ötztaler Alpen, das Kellerjoch in den Tuxer Alpen, der Wilde Kaiser in den Nördlichen Kalkalpen zwischen Kufstein und St. Johann in Tirol, der Große Bettelwurf (Foto) im Karwendelgebirge, die Serles in den Stubaier Alpen, der Similaun am Schnalskamm an der Grenze zu Südtirol, die Große Ochsenwand in den Kalkkögeln der Schlick, die vergletscherte Weißkugel in den Ötztaler Alpen, die Zugspitze im Wettersteingebirge sowie Hochvogel und Mädelegabel, die an der Grenze zu Bayern liegen. Auch Österreichs höchster Berg, der Großglockner mit seinen 3798 m an der Grenze zwischen Osttirol und Kärnten, ist dabei.

Kommt es bei einem Schönheitswettbewerb der Berge auch auf die Maße an? Ja, denn eine Mindesthöhe braucht ein gestandener Berg, sonst wäre er bloß ein Hügel. Entscheidend aber ist das Gesamterlebnis, das er bietet. Vom Tal aus erkennt man Form und Beschaffenheit, beim mehr oder weniger fordernden Aufstieg beweist sich sein Charakter, beim Einkehren in den Hütten seine Gastfreundschaft, oben am Gipfel genießt man die Aussicht.

Berge erzählen Geschichten

Mister und Miss Mountain leuchten am verführerischsten bei Sonnenuntergang oder in der Früh, wenn sie noch einen zarten Morgenmantel aus Nebel tragen und erst allmählich ihre Pracht enthüllen. Aber nicht nur auf das Äußere kommt es an. Auch ihre Geschichte macht Berge reizvoll. Je spektakulärer der Berg, desto spektakulärer der Mythos, der ihn umgibt. So haben z. B. die Wildspitze und der Wilde Kaiser ihre Namen nicht umsonst. Die Wildspitze ist übrigens mit 3768 m der höchste Berg Tirols und lässt nur erfahrene Bergsteiger auf ihren Gipfel. Es heißt, dass Berge mit weiblichen Namen besonderen Mut erfordern. Aber auch der Wilde Kaiser, ein Kletterparadies für Könner, fordert selbst erfahrenen Bergfexen Respekt ab.

Das Kellerjoch, der 2344 m hohe Hausberg von Schwaz in Tirol, der ebenfalls zu den Auserwählten gehört, zählt zur Kategorie der bescheidenen Schönheiten. Er ist mit seinem fantastischen 360 Grad-Panoramablick einer der beliebtesten Aussichtsberge Tirols. Für Alpinisten ist das Kellerjoch genauso attraktiv wie für Ungeübte, die mit der Seilbahn bis zur Bergstation gondeln können. Von dort sind es noch 1 ½ Stunden Fußmarsch zur Kellerjochhütte. Über einen kurzen, leichten Klettersteig erreicht man die Kreuzjochkapelle. Diese steht sehr ausgesetzt, dennoch wurde sie bei Vermessungen ein paarmal symbolisch „verschoben“. Dabei ging es um die Einnahmen aus dem Opferstock. Jener Zillertaler Bauer, der die Kapelle vor ca. 100 Jahren als Dank für die Genesung seiner Frau hatte errichten lassen, meinte, sie gehörten ihm. Doch die Schwazer Mönche erhoben ebenfalls Anspruch darauf. Mittlerweile ist der Streit längst beigelegt, das Geld bleibt bei den Schwazern, die sich dafür um die Erhaltung der Kapelle kümmern.

So ranken sich um jeden Berg viele Erzählungen. Wenn im Juni im Rahmen des Mammut-Projektes das Kellerjoch bestiegen wird und im Laufe der Saison auch die anderen auserwählten Tiroler Berge, erlebt jeder der Teilnehmer seine eigene Geschichte. Vielleicht sogar eine unvergessliche, ganz persönliche Erstbegehungs-Geschichte.

Foto:
Markus Jenewein

 


Veröffentlicht am: 05.06.2012

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