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01.05.2017

 

 

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Auch ohne Moos viel los in Seattle

Die Urlaubszeit ist die schönste Zeit des Jahres – und gerne auch mal die teuerste. In der wunderschönen Stadt Seattle im Pazifischen Nordwesten der USA locken viele Attraktionen mit Gratis-Angeboten. Hier ein paar Besuchertipps, die dabei helfen, Ebbe in der Urlaubskasse zu vermeiden.

Seattle Center, das ehemalige Gelände der Century 21 Exposition, der Weltausstellung in Seattle von 1962, ist auch heute noch ein Besuchermagnet. Bequem erreichbar mit der Seattle Center Monorail findet man auf dem heutigen Campus des Seattle Center eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt: die Space Needle. Nicht weniger sehenswert sind das Pacific Science Center, das EMP Museum, die Key Arena, in der neben zahlreichen Sportveranstaltungen häufig auch Konzerte stattfinden, und der International Fountain. Während der Campus kostenfrei besucht werden kann, fallen für einige der genannten Attraktionen Eintrittskosten an. 

Gegründet im Jahr 1907 ist der Pike Place Market der Urvater der heutigen Farmer’s Markets. Er ist gleichzeitig Seele von Seattle und eines der beliebtesten Besucherziele mit mehr als 200 ganzjährig geöffneten Geschäften, rund 190 Kunsthandwerkern und Handwerkern und 120 Marktständen. Dazu kommen jede Menge Straßenkünstler und Musiker. Frische Blumen, Backwaren und Früchte, „fliegende Fische“, selbstgemachter Käse, lokal hergestellter Honig und Wein, eine Reihe von Restaurants, Antiquitätenläden und vieles mehr bilden eine bunte Mischung, die den Reiz des Pike Place Market ausmachen.

Der ganzjährig geöffnete Olympic Sculpture Park beherbergt Skulpturen namhafter Künstler wie Richard Serra, Alexander Calder, Mark di Suvero und Louise Bourgeois.  Ein z-förmiger Pfad führt durch die Parkanlage zum angeschlossenen Strand mit einem fantastischen Blick über den Puget Sound. Früher als Industriegelände genutzt, beheimatet der Park heute außerdem eine Vielzahl einheimischer Pflanzen und umweltfreundliche Einrichtungen wie ein Auffangbecken für Regenwasser und ein Lachsbiotop.

Pioneer Square ist die Wiege Seattles, der Ort, an dem die Stadt in den 1850er Jahren entstanden ist. Auch das große Feuer von Seattle im Jahr 1889, das den Business Distrikt in schwelende Trümmer verwandelte, konnte Entwicklung und Aufstieg der Stadt nicht aufhalten. Pioneer Square wurde wieder aufgebaut und zählt heute zu den vielseitigsten Vierteln Seattles. Die im neo-romanischen Stil gehaltenen Backsteingebäude aus dem 19. Jahrhundert beherbergen heutzutage Kunstgalerien, Cafés, ein vielfältiges Angebot an Einkaufsmöglichkeiten, Bars, Restaurants und mehr. Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten zählen der Tlingit Totem Pole, die historische King Street Station, die Pergola, Smith Tower und der Waterfall Garden. Das Viertel aus einem – im wahrsten Sinne des Wortes – ganz anderen Blickwinkel zeigt Bill Speidel’s Underground Tour, die in die unterirdischen Passagen der Stadt führt, wo man die Spuren des historischen Seattle erkunden kann. Zeiten und Preisinformationen gibt es auf

Chinatown / International District, kurz „The I.D.“, ist das Herzstück von Seattles ethnischer und kultureller Vielfalt. Größtenteils zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden, begeistert das fußgängerfreundliche Stadtviertel Besucher mit faszinierenden architektonischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Hier gibt es nicht nur das beste Dim Sum der Stadt, sondern auch eine Reihe von attraktiven Geschäften und jede Menge Festivals und Veranstaltungen das ganze Jahr über. Zu den Highlights gehören das Lunar New Year Festival im Januar bzw. Februar und das International District Summer Festival sowie die Chinatown SEAFAIR Parade im Juli.

Alki Beach zählt zu den beliebtesten Stränden in Seattle mit einer entspannten, für den amerikanischen Nordwesten typischen Atmosphäre, einem herrlichen Panorama, jeder Menge Möglichkeiten zum Ausspannen, Rad fahren oder spazieren gehen entlang der Küste. In der Nähe gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten, sich aktiv die Zeit zu vertreiben, zum Beispiel den Schmitz Preserve Park mit einer Reihe von Wander- und Naturwanderwegen, Kajak fahren entlang der Küste oder einen rund sechs Kilometer langen Pfad entlang des Longfellow Creek.

Bei Elliott Bay Book Co. wurde im Jahr 1979 mit der Eröffnung des Elliott Bay Café in den Räumen des Buchladens die „Seattle Bookstore and Café Culture“ begründet. Im Durchschnitt kann man in der Buchhandlung pro Woche rund zehn Autorenlesungen beiwohnen, die ein breites Angebot an Genres, Autoren und auch Sprachen abdecken. Je nach Herkunftsland des Autors wird hier auch schon mal eine Lesung in Japanisch, Arabisch oder Estnisch gehalten. 

Wer sich gerne einer Stadtführung anschließen möchte, der ist bei Seattle Free Walking Tours an der richtigen Adresse. Seit Anfang des Jahres bietet das gemeinnützige Unternehmen täglich Rundgänge durch Seattle an. Besucher können diesen Service lediglich gegen ein kleines Trinkgeld nutzen. Die vier Kilometer lange Tour dauert etwa zweieinhalb Stunden und beinhaltet Sehenswürdigkeiten wie Pike Place Market, Pioneer Square, Occidental Park und das historische Hafenviertel von Seattle. Ziel des Unternehmens ist es, Besuchern die Stadt auf unterhaltsame und lehrreiche Weise näherzubringen, sie zu motivieren, auf Entdeckungsreise zu gehen und eine Verbindung zwischen ihnen und den Einheimischen herzustellen – die Tour Guides sind nämlich auch waschechte Locals! Los geht es jeden Tag um 11 Uhr am Victor Steinbrueck Park.     

Für kulturell interessierte Besucher bieten einige von Seattles Museen regelmäßig eintrittsfreie Tage an. Im Seattle Arts Museum sowie im Seattle Asian Art Museum hat man beispielsweise an jedem ersten Donnerstag im Monat die Möglichkeit, die Ausstellungen kostenfrei zu bewundern. Das Museum of Flight bietet ebenfalls an jedem ersten Donnerstag im Monat zwischen 17:00 und 21:00 Uhr freien Eintritt.

Kostenlos regionale Köstlichkeiten aus Früchten und Nüssen genießen kann man bei Liberty Orchards in Cashmere, Washington, rund 200 Kilometer von Seattle entfernt. Bei einer Tour durch das Gelände und die Produktionsanlagen von Liberty Orchards kann man die Herstellung der süßen Leckereien beobachten und dabei auch gleich ein paar der schmackhaften Süßigkeiten probieren – natürlich gratis. Nicht umsonst wird eine Führung bei Liberty Orchards auch gerne „die süßeste Tour entlang des Cascade Loop“ genannt.

Weitere Informationen

Von Deutschland aus ist Seattle täglich bequem und nonstop mit Lufthansa zu erreichen. Neben der Lufthansa startet auch der Ferienflieger Condor in die lebenswerte Metropole am Puget Sound. Derzeit bedient Condor die Strecke nach Seattle zweimal pro Woche, im Sommer 2012 wird es drei Flüge Deutschland - Seattle in der Woche mit Condor geben.

Reiseinteressierte, die allgemeine Fragen zu Seattle & Washington State haben, können sich an das Fremdenverkehrsamt wenden:
Seattle & Washington State CVB
c/o Wiechmann Tourism Service GmbH
Scheidswaldstraße 73,

Foto: Werner Krug

 


Veröffentlicht am: 10.06.2012

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