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„Phantom Antichrist“ wandert durch Album-Charts

In den media control Album-Charts geht ein Phantom um. Doch statt Angst und Schrecken zu verbreiten, ist sein Anliegen eher musikalischer Natur. Kreators „Phantom Antichrist“ offeriert trashigen Metal für Genrefreunde und zeichnet auf Platz fünf für den besten Neueinstieg verantwortlich. Ihre 13. Studioplatte bringt den Essenern aber noch mehr Glück, denn zum ersten Mal in der Bandgeschichte statten sie der Top Ten einen Besuch ab.

„Forever“ auf der Bühne und in den Charts zu Hause, das wäre auch für Medina eine feine Sache. Mit der achten Position legt die dänische Dance-Interpretin schon mal einen guten Grundstein. Auf ihrem zweiten englischsprachigen Album nach „Welcome To Medina“ dreht sich alles um die Liebe.

Einen tragischen Verlust musste die Rockgruppe Gotthard beklagen, als im Herbst 2010 ihr Frontmann Steve Lee bei einem Verkehrsunfall verstarb. Der postume Ansturm auf Gotthard-Alben in der Schweiz fiel damals noch höher aus als nach Michael Jacksons Tod. Rund eineinhalb Jahre später gibt’s mit Nic Maeder jetzt den Neuanfang – „Firebirth“ erblickt auf Rang neun das Licht der Charts.

Ruhm, Ehre, „Sucuk & Champagner“ erwarten Summer Cem auf Platz zehn. Der Deutschrapper ist nicht auf den Mund gefallen und versammelt Hip-Hop-Größen wie Farid Bang, Eko Fresh oder Mo Trip vor dem Mikro.

Ballastreich und ein bisschen verrückt geben sich die beiden Spitzenreiter. Wie vor sieben Tagen rangieren Die Toten Hosen („Ballast der Republik”) und Daniele Negroni („Crazy”) auf eins und zwei.

Ein aussichtsreicher Anwärter auf den Sommerhit des Jahres betritt die Single-Charts an elfter Stelle. „Tacata“ heißt die heiße Hymne der Party-Combo Tacabro, die eine eigene, leicht nachzuahmende Chorographie mitliefern.

Maroon 5 und Wiz Khalifa nehmen den Hörer in die Hand und wählen gleich die richtige Nummer: Mit ihrem „Payphone“ finden sie auf Platz 15 den perfekten Anschluss.

Loreens „Euphoria” hält derweil an. Die „Eurovision“-Siegerin landet erneut vor den Toten Hosen („Tage wie diese”) und Carly Rae Jepsen („Call Me Maybe”).

 


Veröffentlicht am: 14.06.2012

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